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Pressemitteilung

Hamburg

Nebenkosten innerstädtischer Shopping Center übersteigen Vergleichswerte von Grüne Wiese-Standorten um mehr als das Doppelte

Jones Lang LaSalle legt Studie „Retail OSCAR 2010“ vor


 
Hamburg, 21. Dezember 2010 – Mit der Studie „Retail OSCAR 2010“ bietet Jones Lang LaSalle Eigentümern und Betreibern von Shopping Centern einen aktuellen Richtwert zur Beurteilung der Nebenkosten in Deutschlands Einkaufszentren. Die in Kooperation mit CREIS Real Estate Solutions erstellte Untersuchung basiert auf der Auswertung der Nebenkostensituation in insgesamt 41 Shopping Centern mit einer Mindestverkaufsfläche von jeweils 5.000 m². Berücksichtigt sind zu etwa gleichen Teilen innerstädtische und Stadtteil-Center sowie Standorte auf der Grünen Wiese.
 
Über alle Standorte ermittelt Jones Lang LaSalle eine durchschnittliche Nebenkostenbelastung in Höhe von monatlich 4,29 Euro/m². Zwischen den Standort-Kategorien ermitteln die Researcher jedoch erhebliche Unterschiede. So übersteigen die Nebenkosten innerstädtischer Shopping Center die Vergleichswerte von Grüne Wiese-Standorten um mehr als das Doppelte. Matthias Barthauer, Associate Director Research bei Jones Lang LaSalle: „Die höchsten Nebenkosten verzeichnen innerstädtische Standorte mit einem monatlichen Durchschnittswert von 5,34 Euro/m². Center in Stadtteillagen folgen mit 4,67 Euro/m². Die im Durchschnitt deutlich größeren Objekte auf der Grünen Wiese schlagen mit 2,27 Euro/m² zu Buche.“
 
Dienstleistungsbezogene Aufwendungen machen fast die Hälfte der Nebenkosten aus
 
Fast die Hälfte der Nebenkosten sind dienstleistungsbezogene Aufwendungen. Hierzu zählen neben der Verwaltung, die rund 20 Prozent der gesamten Nebenkosten ausmacht, die Reinigung, Hausmeistertätigkeiten sowie Wartung und Inspektion. Der zweitgrößte Kostenblock ist der Versorgungsbereich, der die Bereiche Strom und Heizung sowie Wasser und Kanal umfasst.
 
Deutliche Unterschiede bei Höhe und Verteilung der Kosten
 
In der Einzelbetrachtung zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Höhe und relativen Verteilung der Nebenkosten. So steigen mit zunehmender technischer Ausstattung notwendigerweise auch die Kosten für Wartung und Stromversorgung. Architektonische Besonderheiten wie aufwändige Glaskonstruktionen haben Einfluss auf die Reinigungskosten. Besonders der Standort und die Centergröße wirken sich in erheblichem Maße auf die Nebenkosten aus.
 
Barthauer: „Ausschlaggebend für die Unterschiede ist neben der kommunal festgelegten Grundsteuer die Objektgröße. Während die untersuchten Innenstadt-Center im Durchschnitt rund 20.000 m² Verkaufsfläche bieten, kommen die Peripherie-Standorte auf einen Mittelwert von 43.000 m². Viele Nebenkosten lassen sich mit einem vergleichbaren absoluten Aufwand finanzieren, werden jedoch auf die Fläche umgelegt. Größere Standorte schneiden demzufolge entsprechend besser ab."
 
Anmerkungen:
Die erhobenen Daten des „Retail Oscar 2010“ beziehen sich auf den Abrechnungszeitraum des Kalenderjahres 2008. Neben weiteren Teilnehmern, die ungenannt bleiben möchten, haben folgende Unternehmen die Studie durch die Bereitstellung von Daten unterstützt: DTZ Zadelhoff Tie Leung GmbH, hkm Management AG, IPH Immobilien + Projektentwicklung für Handel und Gewerbe GmbH, LaSalle Investment Management, METRO Group Asset Management, Rolf Bünemann Center Management GmbH, RGM Retail GmbH, RREEF Investment GmbH.
 
Der komplette Report ist im www.jll-shop.de für eine Schutzgebühr in Höhe von Euro 59 zzgl. MwSt. als Download erhältlich.