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Pressemitteilung

Frankfurt

Jones Lang LaSalle Hotels erwartet in EMEA-Region 2011 Volumen von über 8 Mrd. Euro - Banken-Verkäufe werden den Hotelinvestmentmarkt dominieren


 
 
Frankfurt, 26. Januar 2011 – In der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) erwartet Jones Lang LaSalle Hotels in 2011 ein Hoteltransaktionsvolumen von ca. 8,3 Mrd. Euro, entsprechend einem Zuwachs von 18 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei werden Länder wie das Vereinigte Königreich und Irland den höchsten Anteil erwirtschaften, nicht zuletzt beeinflusst durch Notverkäufe. Dies geht u.a. aus dem aktuellen „Hotel Investment Outlook“ von Jones Lang LaSalle Hotels hervor.

Darüber hinaus stehen Märkte mit einem gewissen Risiko, die aber gleichzeitig auch gute Investmentchancen bieten, im Fokus der Anleger. Ein Großteil der Transaktionsvolumina in der Region wird durch Notverkäufe von Kreditinstituten generiert werden, die durch diese Verkäufe versuchen, ihre Ertragsvorgaben zu erreichen. In einigen Märkten wird es für Banken allerdings schwierig sein, sich von solchen Immobilien zu trennen, da sie auch den neuen Käufern Kredite gewähren müssten, insbesondere bei großen Portfolios. Folglich werden die finanzierenden Institute versuchen, Bestände abzubauen, Kreditvereinbarungen zu optimieren und Risiken zu vermeiden.

„In 2011 werden vermehrt Hotels auf den Markt kommen, die nicht zu aktuellen Loan-to-Value Bedingungen refinanziert werden können. Banken und Finanzierer, die bestrebt sind, ihre Bilanzen zu bereinigen, werden deshalb die aktivsten Verkäufer sein“, so Christoph Härle, Managing Director bei Jones Lang LaSalle Hotels. Und weiter: „Viele der zum Verkauf stehenden Hotels werden aufgrund von Lage oder Renovierungsbedarf nicht zu den in 2006 oder 2007 finanzierten Werten den Eigentümer wechseln. Dies wird die Erholung der Hotelkaufpreise nur langsam voranbringen. Davon unbeeindruckt wird die Investorennachfrage nach Trophy-Hotelimmobilien in Schlüsselmärkten sein. Diese Hotels werden aufgrund des starken Investoreninteresses weiterhin zu hohen Preisen verkauft werden.”

Neben Banken werden 2011 auch Private Equity Unternehmen als Verkäufer auftreten, da ihre Fonds die Liquidierungsfrist erreichen. Hotelgesellschaften hingegen fokussieren sich auf den Verkauf von Hotelimmobilien, mit denen sie nennenswerte Kaufpreise erzielen können.

Ein prozentualer Anteil im einstelligen Bereich des für EMEA prognostizierten Volumens von 8,3 Mrd. Euro wird auf das Konto von Transaktionen gehen, die durch die Notwendigkeit der Refinanzierung ausgelöst werden. „Dies bietet Investoren mit hohem Eigenkapital auch 2011 gute Möglichkeiten in einem Markt, in dem Banken noch immer restriktiv mit der Kreditvergabe sind. Auch die sich verbessernden Leistungsergebnisse der Hotels, unterstützt vor allem durch das wachsende Geschäftsreise-Volumen und mehr Konferenzen und Veranstaltungen, werden dem Hotelinvestmentmarkt einen weiteren Schub geben. Die Bereitschaft der Investoren wächst, die guten Aussichten in ihren Kaufpreiskalkulationen zu berücksichtigen", so Härle.

Auch der deutsche Hotelinvestmentmarkt profitiert von der allgemeinen Dynamisierung. Neben den traditionellerweise von institutionellen Investoren gesuchten Hotels mit Pachtvertrag, werden betreiberfreie Hotels - auch an sekundären Standorten - wieder vermehrt auf der Einkaufsliste nicht zuletzt internationaler Investoren stehen. „Aufgrund dieser Entwicklungen könnte 2011 das Hotelinvestmentvolumen hierzulande bei über 1 Mrd. Euro liegen."