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Pressemitteilung

Frankfurt

Jones Lang LaSalle Hotels zum deutschen Hotelinvestmentmarkt: Weitere Erholung im ersten Quartal 2011


 
 
Frankfurt, 04. April 2011 – Auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt hat sich die positive Entwicklung zum Jahresende 2010 in den ersten drei Monaten 2011 nahtlos fortgesetzt. Bis Ende März wurden Hoteltransaktionen* im Gesamtwert von knapp über 200 Mio. Euro registriert, im Jahresvergleich gleichbedeutend einem Plus von rund 55 %. Dabei entfielen ca. 90 Mio. Euro auf Portfoliotransaktionen und ca. 110 Mio. Euro auf Einzeldeals.
 
Das Portfoliotransaktionsvolumen lag mit einem Plus von 82 % fast doppelt so hoch wie im Vorjahr (Q 1 2010: 50 Mio. Euro) und wurde mit nur zwei Deals erzielt: dem Verkauf von einem kleinen Hotelpaket mit zwei Mercure Hotels in Garmisch-Partenkirchen und in Friedrichsdorf an Accors Franchisepartner BSHR Investments GmbH, die die Hotels weiter als Mercure betreiben, sowie von drei Häusern der spanischen Hotelkette NH Hoteles an Invesco Real Estate im Rahmen eines internationalen Portfolioankaufs (insgesamt fünf Hotels der Marke NH).
 
Bei den fünf Einzeltransaktionen bewegte sich das Volumen etwa 38 % über dem Ergebnis des Vergleichszeitraums des Vorjahres, wobei die größte Einzeltransaktion für über die Hälfte des Volumens verantwortlich zeichnete: 60 Mio. Euro kostete das Steigenberger Hotelprojekt am künftigen Flughafen BBI Berlin, das die ECE an das Schweizer Emissionshaus Acron veräußerte.
 
„Auf Basis dieser weiteren positiven Entwicklung und der zum Teil bereits jetzt kurz vor Abschluss stehenden Hoteltransaktions-Mandaten ist davon auszugehen, dass die 1-Mrd.-Euro-Marke bis zum Jahresende erreicht wird, in etwa hälftig verteilt auf Einzel- und Portfoliotransaktionen,“ so Ursula Kriegl, Leiterin Jones Lang LaSalle Hotels Deutschland. Ausländische Investoren, darunter auch opportunistische Anleger, werden dabei wieder vermehrt ihren Appetit in Deutschland stillen, so die Expertin. „Positiv beeinflusst wird diese Entwicklung durch die zunehmende Finanzierungsbereitschaft der Banken“, ergänzt Kriegl und fügt noch hinzu, „dass diese Investoren auch gerne auf Zweitmärkte blicken, nachdem in den vergangenen Jahren eher der Fokus auf den Kernmärkten lag.“
 
 
 
* Basierend auf Einzeltransaktionen in Deutschland mit einem Investitionsvolumen von mind. 10 Mio. Euro, Portfoliotransaktionen in Deutschland sowie Hotels in Deutschland als Teile von Immobilienportfolioverkäufen