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Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: Ergebnisse erstes Quartal 2011

Umsatz von $ 688 Mio., im Vergleich zum ersten Quartal 2010 um 18 Prozent gesteigert


 
 

Das erste Quartal 2011 im Überblick:
  
  • Solider Umsatzanstieg; gestärktes Transaktionsgeschäft in allen Regionen
     
  • Robuste Vermietungs-Performance in der Region Amerika mit Umsatzsteigerung um 35 Prozent
     
  • Umsatzsteigerung in Deutschland um 41 Prozent in Landeswährung
     
  • LaSalle Investment Management hat $ 1,5 Mrd. Kapital eingeworben
     
  • Halbjährliche Dividende stieg auf $ 0,15 pro Aktie von $ 0,10 pro Aktie
 
 
CHICAGO, 26. April 2011 – Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL) verzeichnet einen Nettogewinn von $ 1,5 Mio. auf Basis US-GAAP, oder $ 0,03 pro Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte), für das am 31. März 2011 beendete Quartal, dem ein Nettogewinn in Höhe von $ 0,2 Mio. auf Basis US-GAAP, oder $ 0,01 pro Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte), für das am 31. März 2010 beendete Quartal gegenübersteht. Der Umsatz für das erste Quartal 2011 betrug $ 688 Mio., ein Anstieg um 18 Prozent in US-Dollar bzw. um 16 Prozent in Landeswährung im Vergleich zum ersten Quartal 2010. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände („bereinigtes EBITDA“) betrug $ 28 Mio. im ersten Quartal 2011 gegenüber $ 29 Mio. im Vorjahreszeitraum.
 
“Die im Jahresvergleich positive Umsatz-Performance setzte sich im ersten Quartal mit spürbarem Schwung fort”, sagte Colin Dyer, President und Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. “Neue, gesunde Geschäftsverbindungen weltweit stimmen uns optimistisch  in Bezug auf unsere Umsatz- und Gewinnaussichten, da wir jetzt in die  stärkeren Quartale des Jahres eintreten“, fügte Dyer hinzu.
 
Die betrieblichen Aufwendungen betrugen im ersten Quartal $ 676 Mio., entsprechend einem Anstieg um 20 Prozent bzw. 18 Prozent in Landeswährung im Vergleich zu den betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungskosten im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg im Jahresvergleich geht im Wesentlichen zurück auf variable Kosten zur Unterstützung umsatzsteigernder Maßnahmen und bestimmte außergewöhnliche Aufwendungen. Diese außergewöhnlichen Posten, die nicht als Restrukturierungskosten ausgewiesen sind, summierten sich auf mehr als $ 9 Mio. und umfassten beschleunigte Kompensationskosten aus Ankäufen, Rücklagen für Forderungen Dritter und einen großen Beitrag zur Katastrophenhilfe in Japan. Da die außergewöhnlichen Posten im jahreszeitlich bedingt schwächsten Quartal anfielen, haben sie sich deutlicher auf das Betriebsergebnis und die EBITDA-Margen ausgewirkt, als dies in einem späteren Quartal der Fall gewesen wäre.

 
Bilanzaufstellung und Dividende
 
Die Nettoschulden des Unternehmens einschließlich der aktivierten Abschlusskosten nahmen im Vergleich zum 31. März 2010 um $ 184 Mio. auf $ 512 Mio. ab. Die ausstehenden Forderungen für die langfristigen Kreditfacilitäten des Unternehmens nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um $ 57 Mio. auf $ 287 Mio. zum Quartalsende ab.
 
Der Vorstand des Unternehmens hat eine Halbjahresdividende von $ 0,15 pro Stammaktie beschlossen. Die demgegenüber im Dezember 2010 erfolgte Dividendenausschüttung betrug $ 0,10 pro Aktie. Die Ausschüttung wird am 15. Juni 2011 an die zum Börsenschluss am 16. Mai 2011 eingetragenen Wertpapierinhaber erfolgen.

 
Wichtige Ergebnisse für das erste Quartal nach Geschäftsbereichen
 
Region Amerika Immobiliendienstleistungen
 
Der Umsatz im ersten Quartal in der Region Amerika betrug $ 288 Mio., ein Anstieg um $ 60 Mio. oder 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz aus Vermietungen stieg um 35 Prozent und unterstrich die Stärke und Dimension des Vermietungsgeschäfts in der Region Amerika. Capital Markets und Hotels generierten mit einem mehr als verdoppelten Ergebnis von $ 20 Mio. ebenfalls einen starken Zuwachs im Quartal.
 
Die betrieblichen Aufwendungen betrugen im ersten Quartal $ 279 Mio. und lagen damit um 27 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg ging großteils auf höhere leistungsabhängige Vergütungen zurück und zu einem kleineren Teil auf Bilanzierungsänderungen in Höhe von etwa $ 3 Mio. wegen beschleunigter Kompensationskosten in Zusammenhang mit Ankäufen. Variable betriebliche Aufwendungen wie z. B. Reisen und Entertainment sowie Marketing waren ebenfalls höher, da umsatzerzeugende Aktivitäten im gleichen Umfang zunahmen wie die größer werdende Pipeline für die Akquisition von Geschäft. Das EBITDA stieg auf $ 19 Mio. gegenüber $ 18 Mio. im ersten Quartal 2010.
 
 
Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) Immobiliendienstleistungen
 

Der Umsatz in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) lag im ersten Quartal 2011 bei $ 168 Mio. im Vergleich zu $ 151 Mio. im Vorjahreszeitraum, ein Anstieg um 11 Prozent bzw. um 10 Prozent in Landeswährung. Die wichtigste Komponente der Umsatzsteigerung betraf die Project & Development Services (“PDS”), die die Tetris-Aktivitäten umfassen, bei denen die Brutto-Auftragssummen die Kosten für Subunternehmer einschließen. Die Markterholung in der Region war weiterhin gemischt und führte länderspezifisch zu unterschiedlicher Performance. In unseren drei größten Ländern Deutschland, Großbritannien und Frankreich war die Performance weiterhin stark. In Deutschland stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal insgesamt um 41 Prozent (bzw. 40 Prozent in US-Dollar). Die Investmentbereiche (Büro und Einzelhandel) sowie die Vermietungsbereiche (Büro und Industrieimmobilien) trugen dabei wesentlich zu diesem Wachstumsschub bei.
 
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Quartal auf $ 181 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent bzw. 11 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Kosten für Subunternehmer im Geschäftsbereich PDS stiegen um mehr als $ 8 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Variable Vergütungen, zurückzuführen auf höheren Umsatz, und betriebliche Aufwendungen infolge zunehmender umsatzerzeugender Aktivitäten trugen ebenfalls zum Anstieg bei. Das EBITDA verzeichnete einen Verlust von $ 8 Mio. im Vergleich zu einem Verlust von $ 5 Mio. im 1. Quartal 2010.

 
Asien-Pazifik-Region Immobiliendienstleistungen
 
In der Asien-Pazifik-Region betrug der Umsatz im ersten Quartal 2011 $ 165 Mio., gegenüber $ 136 Mio. im gleichen Zeitraum 2010 und stieg um 22 Prozent bzw. 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war größtenteils auf das Wachstum in Indien, China und Australien zurückzuführen.
 
Die betrieblichen Aufwendungen für die Region beliefen sich im Quartal auf $ 160 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent bzw. um 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Zunahme ging im Wesentlichen auf Personal- und Vertriebskosten in Zusammenhang mit einem gestiegenen Volumen des PDS-Geschäfts sowie auf weitere Firmenkundenaktivitäten zurück. Außergewöhnliche Ausgabenposten mit Bezug auf die Region umfassten die Spende des Unternehmens in Höhe von $ 1,3 Mio. für die Katastrophenhilfe in Japan. Das EBITDA erreichte $ 8 Mio. und entsprach damit dem ersten Quartal 2010.

 
LaSalle Investment Management
 
Bei LaSalle Investment Management beliefen sich die Managementgebühren im ersten Quartal auf $ 61 Mio. und lagen damit 5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, hauptsächlich infolge von Wertsteigerungen im Geschäft mit Aktien. Der Geschäftsbereich verzeichnete außerdem Transaktionshonorare in Höhe von $ 2 Mio.  aus Asset-Käufen im ersten Quartal 2011.
 
Während des Quartals konnte LaSalle Investment Management $ 1,5 Mrd. Kapital netto einwerben, hauptsächlich mit Kapitaleinlagen separater Kundenmandate sowie im öffentlichen Wertpapierhandel. Die verwalteten Assets beliefen sich auf $ 43,0 Mrd. im Vergleich zu $ 41,3 Mrd. zum 31. Dezember 2010. Das EBITDA betrug $ 10 Mio., eine Zunahme im Vergleich zu  $ 9 Mio. im ersten Quartal 2010.

 
Zusammenfassung
 
Die dynamische Umsatzsteigerung des Unternehmens setzte sich im ersten Quartal 2011 fort,  die Aussichten für das verbleibende Jahr 2011 sind positiv. Die Firmenkunden des Unternehmens zeigen gestiegenes Vertrauen bei der Entscheidungsfindung; die Geschäftsbeziehungen erweisen sich als widerstandsfähig. LaSalle entwickelt sich erfreulich und wirbt weiterhin Kapital ein. Die Bilanz bleibt solide, und das Unternehmen ist in einer sich konsolidierenden Branche gut positioniert.