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Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: Ergebnisse für das erste Quartal 2009

Bereinigtes EBITDA von $ 11 Mio.


 

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Das erste Quartal 2009 im Überblick:
  • Umsatz sinkt um lediglich 1 Prozent in jeweiligen Landeswährungen, trotz schwacher Marktbedingungen 
     
  • Umsatzwachstum in Nord- und Südamerika infolge der erfolgreichen Staubach-Fusion und anhaltenden Zuwächsen im Bereich Corporate Solutions
     
  • Verbesserte Performance in der Asien-Pazifik-Region bei robustem Jahresumsatz
     
  • Restrukturierungskosten von $ 17 Mio.; kumulative Maßnahmen aus 2008 und 2009 führen zu Einsparungen bei Grundvergütung und Zusatzleistungen in Höhe von $ 100 Mio., auf Jahresbasis umgerechnet
     
  • Verschuldungsgrad von 2,34x
     
  • Unternehmen kündigt Halbjahresdividende in Höhe von $ 0,10 je Stammaktie an

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CHICAGO, 28. April 2009 – Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL), in der Immobilienwirtschaft weltweit führendes Finanz-, Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen, erzielte im ersten Quartal 2009 einen Nettoverlust von $ 61 Mio. bzw. $ 1,78 je Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte). Bereinigt um Restrukturierungs- und bestimmte nicht zahlungswirksame Posten hätte der Nettoverlust im ersten Quartal 2009 $ 16 Mio. bzw. $ 0,47 je Stammaktie betragen. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände („bereinigtes EBITDA“) betrug $ 11 Mio. im ersten Quartal 2009 gegenüber $ 22 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Nettoverlust und das bereinigte EBITDA sind auf saisonal bedingte Schwankungen sowie auf ein Fehlen wesentlicher Umsätze im Transaktionsgeschäft und bei den Erfolgshonoraren in einem schwierigen Tätigkeitsfeld zurückzuführen. Im ersten Quartal 2009 betrug der Umsatz $ 494 Mio. und sank gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 12 Prozent in US-Dollar, jedoch lediglich um 1 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Die Ergebnisse des ersten Quartals beinhalteten Restrukturierungskosten in Höhe von $ 17 Mio., in erster Linie Abfindungszahlungen, sowie $ 29 Mio. nicht zahlungswirksame Aufwendungen im Zusammenhang mit Koinvestitionen, in erster Linie Wertberichtigungen, und $ 7 Mio. Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte aus den Übernahmen von The Staubach Company und Kemper’s. Die Restrukturierungskosten werden bei den Betriebsergebnissen der Geschäftsbereiche nicht berücksichtigt, fließen jedoch in das Konzernberichtswesen mit ein. Im Berichtswesen sowohl auf Geschäftsbereichs- als auch auf Konzernebene werden die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen bei den Kapitalverlusten berücksichtigt.
 
„Die robuste Leistung im ersten Quartal in Nord- und Südamerika sowie global bei den regelmäßigen Beratungshonoraren wurde von der Saisonabhängigkeit unseres Geschäfts und den schwächsten Transaktionsmärkten seit langem konterkariert", so Colin Dyer, Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. „In diesem Umfeld senken wir weiterhin offensiv Kosten, streben verantwortungsbewusst eine ausgeglichene Bilanz an und erhöhen unsere Dienstleistungseffizienz gegenüber Kunden“, so Dyer weiter.

 
Kostenmaßnahmen
 
Im ersten Quartal 2009 weitete das Unternehmen seine 2008 begonnenen Maßnahmen zur Ausdünnung der Personaldecke aus und reduzierte die frei verfügbaren Ausgaben erheblich. Abgesehen von Restrukturierungskosten betrugen die betrieblichen Ausgaben im ersten Quartal 2009 $ 505 Mio. gegenüber $ 556 Mio. im Vorjahreszeitraum. In den jeweiligen Landeswährungen nahmen die betrieblichen Ausgaben ohne Restrukturierungskosten um nur 3 Prozent zu, obwohl die sieben seit dem ersten Quartal 2008 erfolgten Übernahmen, einschließlich Staubach und Kemper’s, die Kostenstruktur des Unternehmens beeinflussten. Das Unternehmen wird außerdem seine Anstrengungen zur Kostenreduzierung 2009 fortsetzen und erwartet durch ein Paket von Maßnahmen Einsparungen bei Grundvergütung und Zusatzleistungen in Höhe von $ 100 Mio., auf Jahresbasis umgerechnet. 

 
Bilanzaufstellung und Dividende
 
Die Außenstände des Unternehmens für seine Darlehen betrugen am 31. März 2009 $ 496 Mio. Der Verschuldungsgrad lag bei 2,34x, deutlich unter dem maximal erlaubten Verschuldungsgrad von 3,50x. Bestimmte leistungsabhängige Vergütungen, die in der Vergangenheit im ersten Quartal ausgezahlt wurden, wurden in das zweite Quartal 2009 verschoben, um die Working-Capital-Position des Unternehmens zu optimieren. Das Unternehmen erwartet, dass die im Restjahr 2009 aufgrund von saisonalen Schwankungen voraussichtlich verbesserte Performance zusammen mit einem weiterhin verstärkten Bilanzmanagement weiterhin die Einhaltung seiner Kreditvereinbarungen ermöglicht.
Das Unternehmen gab bekannt, dass sein Vorstand eine Halbjahresdividende von $ 0,10 je Stammaktie angekündigt hat. Dies entspricht einer Senkung gegenüber der im Dezember 2008 ausgeschütteten Halbjahresdividende in Höhe von $ 0,25. Die Dividende spiegelt den Ansatz des Unternehmens wider, die Bilanz mit Vorsicht zu gestalten. Die Ausschüttung wird am 15. Juni 2009 an die zum Geschäftsschluss am 15. Mai 2009 eingetragenen Wertpapierinhaber erfolgen.

 
Im Überblick: Wichtige Ergebnisse für das erste Quartal nach Geschäftsbereichen

Dienstleistungen für Eigentümer und Nutzer 
 

  • In Nord- und Südamerika belief sich der Umsatz im ersten Quartal auf $ 200 Mio. und stieg um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, hauptsächlich infolge der Übernahme von Staubach. Die betrieblichen Ausgaben stiegen im ersten Quartal 2009 um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf $ 204 Mio. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war auf die von der Staubach-Übernahme beeinflusste Kostenstruktur zurückzuführen, darunter $ 7 Mio. nicht zahlungswirksame Aufwendungen für Abschreibungen im Zusammenhang mit erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen.
     
    Das EBITDA der Region betrug $ 11 Mio. für das erste Quartal 2009, gegenüber 7 $ Mio. im Vorjahreszeitraum. 

  • In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) betrug der Umsatz im ersten Quartal 2009 $ 121 Mio. und sank gegenüber $ 183 Mio. 2008 um 34 Prozent bzw. 19 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, zurückzuführen auf einen kontinuierlichen Rückgang bei den Transaktionsvolumina in der gesamten Region. Diese Entwicklung betraf am stärksten die Bereiche Capital Markets und Hotels mit einem Rückgang von $ 26 Mio. für das Quartal und den Bereich Vermietung mit einem Rückgang von $ 16 Mio. bzw. 35 Prozent. Der Umsatz im Geschäftsbereich Capital Markets und Hotels fiel um 53 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, während der Umsatz im Bereich Vermietung um 20 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen sank. Der Umsatz im Bereich Management Services, der vorwiegend über das Jahr gleich verteilt ist, sank um $ 3 Mio., bzw. 6 Prozent, auf $ 45 Mio. für das Quartal, stieg jedoch um 14 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
     
    Der Gesamtumsatz in Deutschland sank, bedingt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise und insbesondere durch stark fallende Investmentaktivitäten, im ersten Quartal 2009 um 31 Prozent in Euro bzw. aufgrund von Währungseffekten um 41 Prozent in US-Dollar. Vor allem der voraussichtlich längerfristig schwächelnden Transaktionsmärkte wegen wurde vom 01. Januar 2008 bis zum 30. April 2009 eine Reduktion der Belegschaft in der deutschen Gesellschaft von rund 20 % vorgenommen. Weitere relevante Rationalisierungsmaßnahmen sind im laufenden Jahr höchstwahrscheinlich auszuschließen. Per 31. Dezember 2009 wird Jones Lang LaSalle Deutschland demzufolge 550 Mitarbeiter zählen.
     
    Die betrieblichen Aufwendungen in EMEA lagen im ersten Quartal bei $ 142 Mio. und sanken um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bzw. um 7 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, zurückzuführen auf offensive Maßnahmen zur Kosteneinsparung in der gesamten Region. Die Kosteneinsparungen wurden trotz der drei seit dem ersten Quartal abgeschlossenen Übernahmen erreicht.
     
    Das EBITDA der Region betrug $ 16 Mio. Verlust für das erste Quartal 2009, gegenüber einem Verlust von 1 $ Mio. im Vorjahreszeitraum.
     
     
  • In der Asien-Pazifik-Region betrug der Umsatz im ersten Quartal 2009 $ 105 Mio., gegenüber $ 117 Mio. im Vorjahreszeitraum 2008. Bereinigt um die Fremdwährungseffekte stieg der Umsatz um 1 Prozent.
     
    Die betrieblichen Aufwendungen für die Region betrugen für das Quartal $ 108 Mio.  Mit dem Schwerpunkt auf Kosteneinsparungen sanken die betrieblichen Ausgaben gegenüber dem Vorjahreszeitraum trotz höherer Kosten im Zusammenhang mit einer größeren Zahl an Kunden im Bereich Corporate Outsourcing sowie höheren Mietkosten um 13 Prozent, bzw. 2 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
     
    Das EBITDA der Region betrug $ 1 Mio. Verlust für das erste Quartal 2009, gegenüber einem Verlust von $ 5  Mio. im Vorjahreszeitraum.

LaSalle Investment Management
 
LaSalle Investment Management verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz von $ 37 Mio. gegenüber $ 87 Mio. im Vorjahr. Kapitalverluste in Höhe von $ 29 Mio., in erster Linie aus nicht zahlungswirksamen Aufwendungen im Zusammenhang mit Koinvestitionen, flossen in den Umsatz für das erste Quartal 2009 ein. Die Managementgebühren sanken im ersten Quartal 2009 gegenüber dem ersten Quartal 2008 um $ 12 Mio. auf $ 60 Mio.; die Reduzierung von Bewertungen von Staatspapieren trug erheblich zum Rückgang bei. Verglichen mit den Managementgebühren von $ 62 Mio. im vierten Quartal 2008 schnitten die Managementgebühren im ersten Quartal 2009 günstig ab, trotz des anspruchsvollen Umfelds.
 
Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2009 Erfolgshonorare in Höhe von $ 5 Mio., nachdem spezifische Leistungsziele entsprechend den aufgestellten Zielvorgaben erreicht worden waren. Der Verkauf der Assets, ein Hauptfaktor bei den Erfolgshonoraren und im Transaktionsgeschäft, war weiterhin von der begrenzten Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln beeinflusst.
 
LaSalle Investment Management wurde im ersten Quartal 2009 von Kunden neues Kapital in Höhe von $ 485 Mio. anvertraut. Das Unternehmen hat im ersten Quartal 2009 im Auftrag von Kunden insgesamt $ 300 Mio. angelegt. Die verwalteten Vermögenswerte sanken um 11 Prozent auf $ 41 Mrd. infolge der Auswirkungen des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds auf Anlagenbewertungen.

 
Zusammenfassung
 
Das Unternehmen hat sein Dienstleistungsangebot an die sich ändernden Kundenbedürfnisse angepasst, seinen Bereich Corporate Solutions für einen wachsenden Kundenstamm ausgebaut und Marktanteile von seinen Wettbewerbern gewonnen. Es hat wesentliche Maßnahmen zur Reduzierung seiner Kostenbasis ergriffen, die in der Einsparung von Personalkosten und frei verfügbaren Ausgaben zum Ausdruck kommen. Der verantwortungsvolle Ansatz bei der Gestaltung der Bilanz hat dafür gesorgt, dass das Unternehmen trotz der widrigen Marktbedingungen gut aufgestellt ist. Das Unternehmen wird auch weiterhin alle Möglichkeiten zur Steigerung des Kundennutzens ausschöpfen – gerade in dem herausfordernden Umfeld, das auch in absehbarer Zukunft zu erwarten sein wird.