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Pressemitteilung

Düsseldorf

Jones Lang LaSalle: Großflächige Vertragsabschlüsse sorgen für außergewöhnliches Quartalsergebnis am Logistikmarkt Ruhrgebiet


 
 
Düsseldorf, 11. Mai 2011 – Ein außergewöhnliches erstes Quartal 2011 kann der Logistikmarkt im Ruhrgebiet* vorweisen. Mit einem Umsatz** von rund 210.000 m² wurde bereits nach den ersten drei Monaten fast das Volumen des gesamten Vorjahres (2010: 232.000 m²) erreicht. Rund fünfmal so hoch lag das Ergebnis im Vergleich zum 5-Jahresschnitt aller ersten Quartale (2006 -2010: 45.700 m²). Auch ohne den alles beeinflussenden Amazondeal ist dieser Schnitt mehr als verdoppelt.
 
Auf den Internethändler entfallen allein ca. 110.000 m² Hallenfläche in Rheinberg. Diese Anmietung beeinflusst alle weiteren Statistiken maßgeblich: Vermietungen kommen auf einen Anteil von 71 % am Gesamtumsatzvolumen, der Handel ist mit 83 % dominierend, das westliche Ruhrgebiet hat das  insgesamt höchste Volumen (ca. 135.000 m²). Neben Amazon gab es mehr als eine Handvoll weiterer Deals jenseits der von Jones Lang LaSalle analysierten 5.000 m², darunter 26.000 m² durch ein weiteres Handelsunternehmen  und 14.000 m² durch Kühne + Nagel.

2011 wird ein neues Rekordjahr im Ruhrgebiet werden, bis dato war dafür das Jahr 2007 der Maßstab mit 373.000 m². „Die bisherigen Abschlüsse im zweiten Quartal – u.a. der deutschlandweit dritte Amazon Megadeal im laufenden Jahr, diesmal in Werne mit rund 77.000 m², und die bestehenden Anfragen deuten auf ein Ergebnis im laufenden Jahr jenseits der 400.000 m² Marke. Damit muss das Ruhrgebiet auch den bundesdeutschen Vergleich nicht scheuen“, so Arnd Sternberg, Leiter Industrie Immobilien bei Jones Lang LaSalle in Düsseldorf und verantwortlich für die Region Rhein-Ruhr. Und weiter: „Erhoffte Synergien bei der Zusammenlegung von Lagerstandorten, Kapazitätsengpässe bei den Unternehmen und die damit verbundenen Auslagerungen treiben die Entwicklung. Die gute Stimmung in der Wirtschaft veranlasst die Nutzer, sich für die Zukunft die besten Logistikstandorte sichern zu wollen."
 

Angebot und Nachfrage oft nicht konform

Das herausragende Quartalsergebnis gerade im großflächigen Segment und der erwartete Rekordumsatz können nicht darüber hinweg täuschen, dass nach wie vor eine nur sehr begrenzte Auswahl an Flächen über 10.000 m² kurzfristig zur Verfügung steht. Im gesamten Ruhrgebiet sind etwa ein halbes Dutzend Objekte, die die Standardanforderungen der Nutzer wie etwa Höhe, Andienung oder 24h-Genehmigung erfüllen. „Einige Entwickler haben sich gute Grundstücke in Dortmund oder Duisburg gesichert, um nutzerspezifisch neue Hallen anbieten zu können. Allerdings sind nicht alle potentiellen Nutzer bereit, auf einen Neubau zu warten oder sie meiden ein längerfristiges Mietverhältnis von mehr als sieben Jahren. Auf der anderen Seite fehlt Entwicklern noch der Mut ohne entsprechende Vorvermietung zu bauen. Die Folge ist ein Run auf die wenigen bestehenden Immobilien“, so der Experte.
 

Mietpreise bleiben unverändert
  
Die Spitzenmiete für Lager-/Logistikflächen im Ruhrgebiet lag in den ersten drei Monaten 2011 stabil bei 4,50 Euro/m²/Monat und wird in Duisburg erzielt. Die meisten Mietverträge werden zwischen 3,00 und 4,00 Euro/m²/Monat abgeschlossen. Im weiteren Jahresverlauf ist mit einer unveränderten Preisentwicklung zu rechnen.
 
 
 
* Duisburg, Kreis Wesel, Oberhausen, Mülheim, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Kreis Recklinghausen, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen, Kreis Unna, Hamm
 
** In diese Zahlen fließen ausschließlich Flächenumsätze ab einer Größe von mindestens 5.000 m² ein