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Pressemitteilung

Berlin

Berlin – längst keine Baustelle mehr


 
Berlin, 18. Mai 2011 – In Berlin wurden zwischen 1991 und 2000 im Schnitt ca. 327.000 m² pro Jahr fertig gestellt, in der Spitze (1995) knapp 600.000 m². Im folgenden Jahrzehnt (2001-2010) ging dieses Volumen deutlich zurück, auf durchschnittlich knapp 170.000 m². Bezogen auf die letzten fünf Jahre ist der Rückgang auf gut 90.000 m² jährlich noch deutlicher. „Die Bundeshauptstadt hat in den Jahren nach der Wiedervereinigung eine euphorische Aufbruchstimmung erlebt. In Erwartung des konjunkturellen Aufschwungs und vor dem Hintergrund zunächst niedriger Leerstandsquoten stieg auch die Bautätigkeit im Bürobereich explosionsartig an“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland. Diese konnten durch die Nachfrage nicht annährend absorbiert werden, so dass in der Folge die Leerstände anstiegen. Angesichts konstant hoher Leerstände oberhalb der Millionengrenze reagierten die Entwickler dann mit eingeschränkter Bautätigkeit, vor allem die spekulative Bautätigkeit ging stark zurück. Während der Anteil sich in den Jahren 2001 bis 2006 zwischen 45 und 87 % bewegte, liegt der Anteil dieser bei Fertigstellung noch unvermieteten Flächen seit 2007 nur noch zwischen 13 und 28 %. 
„Trotz der leichten Aufwärtstendenz werden sich auch in den nächsten Jahren in Berlin nur wenige Baukräne drehen. Bis 2014 kommen im Schnitt 108.000 m² neue Büroflächen auf den Markt“, so der Chefresearcher von Jones Lang LaSalle.