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Pressemitteilung

London / Frankfurt

Trotz schwachem Start erste Anzeichen einer sich verbessernden Stimmung auf dem europäischen Investmentmarkt


 
 
London / Frankfurt, 16. April 2009 – Die Direktinvestitionen auf dem europäischen  Gewerbeimmobilienmarkt  lagen im 1. Quartal 2009 bei 12 Milliarden Euro, entsprechend einem Rückgang gegenüber dem vorangegangenen Quartal von 30 %. Im Einjahresvergleich muss ein Minus von 70 % konstatiert werden. Fast das gesamte Transaktionsvolumen (95 %) entfiel auf die westeuropäischen Kernmärkte u.a. Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Belgien und Schweden. Großbritannien verbuchte dabei den geringsten Rückgang (- 4 % gegenüber dem 4. Quartal 2008) und kam auf ein Volumen von 4,2 Mrd. Euro, die meisten Transaktionen fanden in London statt. Geringe Aktivitäten zeigten sich in den mittel- und osteuropäischen Märkten. Hier wurde nur eine Handvoll Transaktionen registriert mit einem Gesamtvolumen (inklusive Russland) von 536 Millionen Euro.
 
„In den ersten drei Monaten konnten wir zumindest eine sich verbessernde Stimmung und ein wachsendes Angebot feststellen. Investoren sind auf der Suche nach Produkten mit erstklassiger Qualität und langfristig gesichertem Einkommen durch bonitätsstarke Mieter. Demgegenüber steht aber ein Mangel an genau solchen Produkten.
Während die Renditen im 1. Quartal in 12 von 31 untersuchten Märkten weiter geringfügig gestiegen sind (u.a. in Berlin, Brüssel, London West End und Moskau), blieben sie in 19 Märkten stabil (u.a. in Paris, London City,  Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, München). Das ernsthafte Interesse von Seiten einiger Investoren sehen wir als ein positives Signal. Ob es aber tatsächlich zu bedeutenden Abschlüssen kommt, werden die kommenden Monate zeigen“, so Tony Horrell, bei Jones Lang LaSalle Leiter Capital Markets Europe.