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Pressemitteilung

Frankfurt

Jones Lang LaSalle Hotels: Positive Bilanz auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt im 1. Halbjahr 2011 – Heißer Herbst erwartet


 
 
Frankfurt, 01. Juli 2011 – Die Erholung auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt, die sich bereits im ersten Quartal 2011 abgezeichnet hatte, setzte sich von April bis Juni weiter fort, wenngleich leicht schleppender als ursprünglich erwartet. Das Transaktionsvolumen* lag im ersten Halbjahr 2011 bei rund 500 Mio. Euro und damit fast doppelt so hoch wie der Vorjahreswert (H1 2010: ca. 270 Mio. Euro). „Die magische Grenze von 1 Mrd. Euro wird durch einen ‚Endspurt’ in der zweiten Jahreshälfte - aufgrund aktueller Marktbewegungen und dank der Auftragslage - mit Sicherheit durchbrochen“, so Thorsten Faasch, Leiter Investment bei Jones Lang LaSalle Hotels Deutschland. Mit dieser Grenzüberschreitung läge das Transaktionsvolumen jenseits des 10-Jahresdurchschnitts von knapp unter 1 Mrd. Euro. „Sollten einige momentan am Markt gehandelte Portfoliokäufe noch in diesem Jahr über die Bühne gehen, könnte das Gesamttransaktionsvolumen dann sogar noch die 1,5 Mrd. Euro-Hürde überwinden und dem Hotelmarkt einen heißen Herbst bescheren“, so Faasch weiter.

Beim Blick ausschließlich auf das Portfoliotransaktionsvolumen von insgesamt ca. 150 Mio. Euro (damit auf gleichem Niveau wie im 1. Halbjahr 2010) ergibt sich folgendes Bild:
 
  • Zwei Mercure Hotels wurden an BSHR Investments GmbH, Franchisepartner von Accor, veräußert. Die Hotels werden weiterhin unter der Marke Mercure betrieben.
     
  • Drei Häuser der spanischen Hotelkette NH Hoteles gingen an Invesco Real Estate als Teil eines internationalen Portfolioankaufs von fünf NH Hotels.
     
  • Das InterContinental Frankfurt wurde für geschätzte 60 Mio. Euro im Rahmen des Portfolioverkaufs von insgesamt sieben InterContinental Hotels von Morgan Stanley Real Estate an einen libanesischen Investor veräußert.

Mit 355 Mio. Euro (acht Transaktionen) liegt das Investmentvolumen bei den Einzeldeals rund dreimal über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Dabei zeichneten die drei größten Einzeltransaktionen für rund zwei Drittel des Volumens verantwortlich: Für etwa 63 Mio. Euro hat die Deutsche Immobilien AG das Grand Spa A-ROSA Sylt an ihre Tochter, die Deutsche Immobilien Invest, verkauft, 60 Mio. Euro zahlte das Schweizer Emissionshaus Acron an die ECE für das Steigenberger Hotelprojekt am künftigen Flughafen BBI Berlin. Am letzten Tag des Halbjahres konnte durch die Begleitung von Jones Lang LaSalle Hotels der größte Einzeldeal seit dem Jahr 2008 abgeschlossen werden. Rund 100 Mio. Euro wurden von einem ausländischen Investor für ein Markenhotel in einer deutschen Metropole ausgegeben.
 
Beim Käufer-Mix zeichnet sich einmal mehr ein breiteres Investorenspektrum ab. Neben deutschen Investoren blicken auch wieder verstärkt internationale Käufergruppen auf Deutschland. Darunter sind neben vermögenden Privatpersonen auch institutionelle Fonds oder Immobiliengesellschaften mit starkem Fokus auf Hotelimmobilien. „Positiv zu vermerken ist ebenfalls, dass zunehmend wieder Projekte, wie beispielsweise zwei Citadines Hotels in Frankfurt und Hamburg oder auch ein Motel One Hotelprojekt in Köln, bereits vor Fertigstellung einen Käufer fanden: ein weiteres gutes Zeichen für das wiederkehrende Vertrauen in die Asset-Klasse Hotel“, so Faasch abschließend.
 
 
* Basierend auf Einzeltransaktionen in Deutschland mit einem Investitionsvolumen von mind. 10 Mio. Euro, Portfoliotransaktionen in Deutschland sowie Hotels in Deutschland als Teile von Immobilienportfolioverkäufen