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Pressemitteilung

London / Frankfurt

Bemerkenswerte Dynamik: Weltweit wird Hotelinvestmentvolumen von rund 35 Mrd. US-Dollar für 2011 erwartet – ein Plus von über 28 %


 
 
London / Frankfurt, 13. Juli 2011 – Im ersten Halbjahr 2011 wurde nach vorläufigen Angaben von Jones Lang LaSalle Hotels weltweit ein Hotelinvestmentvolumen von 14,8 Mrd. US-Dollar* erzielt. Das im Jahresvergleich doppelt so hohe Ergebnis wurde möglich durch eine höhere Liquidität, verbesserte Leistungsergebnisse in der Hotellerie sowie zunehmende Restrukturierungsaktivitäten der Banken.
 
Den höchsten Wachstumsschub bis zur Jahresmitte konnte die Region Amerika verbuchen: ein Gesamttransaktionsvolumen von 7,4 Mrd. US-Dollar gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht einem Plus von 187 %, getragen hauptsächlich von großen Einzeltransaktionen wie beispielsweise in New York. Die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) sowie Asien-Pazifik kamen auf ein Volumen von 4,7 Mrd. US-Dollar (+ 84 %) bzw. 2,6 Mrd. US-Dollar (+ 59 %).
 
„Trotz Naturkatastrophen sowie wirtschaftlichen und politischen Krisen in allen drei Regionen sehen wir die Fortsetzung einer bemerkenswerten Dynamik. Bleibt es bei diesen Aktivitäten, wird unsere frühere Prognose um mehr als ein Viertel getoppt werden. Das Transaktionsvolumen für das gesamte laufende Jahr könnte weltweit knapp 35 Mrd. US-Dollar erreichen – ein Plus von 28 % im Jahresvergleich“, so Arthur de Haast, Global CEO Jones Lang LaSalle Hotels.
 
Für die Region Amerika ergänzt Arthur Adler, CEO-Americas von Jones Lang LaSalle Hotels: „Nach wie vor sind hier die REITs die aktivsten Käufer. Zurückkehrt auf den Markt sind Private Equity Investoren, die sich während der Krise am Spielfeldrand gehalten haben.“ Zu den großen, vor kurzem abgeschlossenen Transaktionen zählen die Verkäufe des 168-Zimmer Royalton und des 114-Zimmer Morgans Hotel in New York durch Morgans Hotel Group an den US-REIT FelCor Lodging Trust für zusammen 140 Mio. US-Dollar. „Wenn das Tempo bei der Realisierung von Deals, die sich derzeit in der Pipeline befinden, anhält und vor dem Hintergrund der geplanten Transaktion von 64 Hotelimmobilien durch die beiden Private Equity Unternehmen Chatham Loging Trust und Cerberus Capital Management für etwa 1,1 Mrd. US-Dollar, könnte das Jahresergebnis bei 16 Mrd. US-Dollar liegen, damit 3 Mrd. US-Dollar über unsere Prognose von Anfang des Jahres“, so Adler.
 
„Wie erwartet, sind die derzeitigen Investmentaktivitäten in der Region EMEA von einer Zunahme an Insolvenzbetrieben mit Kreditgebern, die ihre Restrukturierungsmaßnahmen beschleunigen, gekennzeichnet“, so Mark Wynne Smith, bei Jones Lang LaSalle Hotels CEO-EMEA. Anfang Juni hat beispielsweise RBS die Kontrolle über ein Portfolio, bestehend aus 42 Marriott Hotels in Großbritannien übernommen. Das Unternehmen „Von Essen Hotels“ wurden bereits im April von der Lloyds Banking Group und Barclays in die Zwangsverwaltung geführt. Bis Jahresende gehe Jones Lang LaSalle Hotels von einem Anwachsen des Hotelinvestmentvolumens in EMEA auf knapp über 15 Mrd. US-Dollar aus, rund 2 Mrd. US-Dollar höher als die Einschätzung von Anfang 2011. Dem zugrunde liege ein maßgebliches Produkt, das in der zweiten Jahreshälfte 2011 auf den Markt kommen soll, so der Experte.
 
Im asiatisch-pazifischen Raum hat Singapur in den ersten sechs Monaten mit über 1 Mrd. US-Dollar das bei weitem höchste Hoteltransaktionsvolumen erzielt. „Die Aktivitäten in Singapur zeigen den Nachholbedarf der Investoren in diesem Stadtstaat“, so Scott Hetherington, bei Jones Lang LaSalle Hotels CEO-Asia. Die Anleger hatten darüber hinaus Australien, China, Japan und Hongkong auf dem Bildschirm. Den verlangsamten Aktivitäten in Japan als Folge des verheerenden Erdbebens im März stehe zwar ein Wachstum in Ländern wie Singapur und Thailand gegenüber, werde aber aller Voraussicht nach nicht ausreichen, ein ähnlich hohes Volumen in den kommenden sechs Monaten wie im ersten Halbjahr zu erreichen. „Unsere Prognose von Anfang des Jahres (3,75 Mrd. US-Dollar) erhalten wir insofern aufrecht“, so der Hotelexperte.
  
* Hoteltransaktionen in der Region Amerika und EMEA fließen ab 10 Mio. US-Dollar , in der Region Asien-Pazifik ab 5 Mio. US-Dollar in die Zahlen ein; ausgeschlossen sind Grundstücksverkäufe, Zwangsvollstreckungen und Refinanzierungen.
 
Jones Lang LaSalle Hotels erfasst Hoteltransaktionen am Abschlusstag unter Einbezug des Tageswechselkurses