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Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: starkes Umsatz- und Gewinnwachstum im zweiten Quartal 2011

Umsatz steigt um 24 Prozent auf $ 845 Mio.; bereinigter Gewinn je Aktie $ 1,12 gegenüber $ 0,83 im Vorjahreszeitraum


 
Das zweite Quartal 2011 im Überblick:
  • Weiterhin solides Umsatzwachstum im Transaktionsgeschäft
     
  • Hervorragende Performance in der Region Asien / Pazifik, angeführt von China, Indien und Australien
     
  • Erfolgreicher Abschluss der King Sturge-Übernahme stärkt und verbreitert die Geschäftsgrundlage in EMEA


CHICAGO, 26. Juli 2011 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL) erzielte für das am 30. Juni 2011 beendete Quartal einen Nettogewinn von $ 44 Mio. bzw. $ 0,99 je Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte), verglichen mit einem Nettogewinn von $ 32 Mio. bzw. $ 0,72 je Aktie im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Restrukturierungs- und Übernahmekosten sowie bestimmte sonstige Auswirkungen der Bilanzierungsmethode hätte der Nettogewinn im zweiten Quartal 2011 $ 50 Mio. bzw. $ 1,12 je Stammaktie betragen, verglichen mit einem bereinigten Nettogewinn von $ 37 Mio. bzw. $ 0,83 je Stammaktie in 2010. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände („bereinigtes EBITDA“) betrug $ 94 Mio. im zweiten Quartal 2011 gegenüber $ 78 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich im zweiten Quartal 2011 auf $ 845 Mio. und stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2010 um 24 Prozent in US-Dollar sowie 17 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Seit Jahresbeginn betrug der Nettogewinn $ 45 Mio. bzw. $ 1,02 je Stammaktie gegenüber einem Nettogewinn von $ 32 Mio. bzw. $ 0,73 je Stammaktie im ersten Halbjahr 2010. Bereinigt um Restrukturierungs- und Übernahmekosten sowie bestimmte sonstige Auswirkungen der Bilanzierungsmethode hätte der Nettogewinn im ersten Halbjahr 2011 $ 51 Mio. bzw. $ 1,15 je Stammaktie gegenüber einem bereinigten Nettogewinn von $ 43 Mio. im Vorjahreszeitraum betragen. Das bereinigte EBITDA seit Jahresbeginn betrug $ 122 Mio. gegenüber $ 115 Mio. im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2011 belief sich der Umsatz auf $ 1,5 Mrd. und stieg gegenüber 2010 ($ 1,3 Mrd.) um 22 Prozent in US-Dollar und um 17 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Die Ergebnisse des zweiten Quartals beinhalten $ 6 Mio. Restrukturierungs- und Übernahmekosten sowie $ 2 Mio. Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte im Zusammenhang mit der in EMEA abgeschlossenen King Sturge-Übernahme. Die Restrukturierungs- und Übernahmekosten werden bei den Ergebnissen der Geschäftsbereiche nicht berücksichtigt, fließen jedoch in das Konzernberichtswesen mit ein. Die Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte fließen als Abschreibung und Amortisation in das Konzernberichtswesen sowie in die Ergebnisse der EMEA-Region mit ein.
 
„Wir freuen uns über ein weiteres Quartal mit robustem Umsatzwachstum“, so Colin Dyer, Präsident und Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. „Während sich die globalen Immobilienmärkte konjunkturbedingt weiter erholen, wird das Geschäftsklima international durch die Sorge um die Staatsfinanzen auf die Probe gestellt. Wir erwarten weltweit eine anhaltende Steigerung unseres Marktanteils und blicken zuversichtlich auf die üblicherweise saisonbedingt stärkere zweite Jahreshälfte", fügte Dyer hinzu.
 
Ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten betrugen die betrieblichen Aufwendungen im zweiten Quartal $ 774 Mio. und stiegen um 19 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen gegenüber $ 619 Mio. im Vorjahreszeitraum. Ähnlich wie im ersten Quartal 2011 war die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr beeinflusst durch die vom Umsatz abhängigen variablen Kosten und ist auf die Akquisition von neuem Geschäft für die zweite Jahreshälfte zurückzuführen. Das Unternehmen konnte die Personalkosten als Prozentsatz des Firmenumsatzes im zweiten Quartal konstant bei 64,6 Prozent halten.
 
Seit Jahresbeginn betrugen die betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten $ 1,4 Mrd. und stiegen gegenüber der ersten Jahreshälfte 2010 um 18 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.

 
Bilanzaufstellung
 
Die Nettoschulden des Unternehmens, einschließlich späterer Verpflichtungen aus Übernahmen, stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um $ 184 Mio. auf $ 832 Mio., in erster Linie zurückzuführen auf die Finanzierung der King Sturge-Übernahme in EMEA im zweiten Quartal 2011. Die Außenstände des Unternehmens für seine langfristigen Darlehen betrugen zum Quartalsende $ 444 Mio.
 
Während des zweiten Quartals gab das Unternehmen die Änderung seiner langfristigen Kreditfazilitäten über $ 1,1 Mrd. bekannt. Unter anderem hatte die Änderung eine Neuregelung der Preise auf einen Anfangspreis von LIBOR + 1,625 Prozent zur Folge, verlängerte die Kreditlaufzeiten bis Juni 2016 und berücksichtigt Zurechnungsposten zum EBITDA für Ausgaben im Zusammenhang mit Übernahmen. Das Unternehmen wird im dritten Quartal 2011 voraussichtlich die zweite Ratenzahlung für die Staubach-Übernahme in Höhe von $ 150 Mio. leisten.

 
Im Überblick: Ergebnisse zweites Quartal und erstes Halbjahr nach Geschäftsbereichen
 
Region Amerika
Immobiliendienstleistungen
 

Im zweiten Quartal belief sich der Umsatz in der Region Amerika auf $ 348 Mio., entsprechend einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um $ 53 Mio. bzw. 17 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Umsatzsteigerungen waren sowohl im Bereich Vermietung als auch im Bereich Capital Markets und Hotels zu verzeichnen, der sich gegenüber dem Vorjahr auf $ 32 Mio. mehr als verdoppelte. Seit Jahresbeginn betrug der Umsatz in der Region $ 636 Mio. gegenüber $ 524 Mio. im Vorjahr und stieg um 21 Prozent.
 
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im zweiten Quartal auf $ 316 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent bzw. 19 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.  Seit Jahresbeginn betrugen die betrieblichen Aufwendungen $ 595 Mio. gegenüber $ 482 Mio. im Vorjahreszeitraum und stiegen um 23 Prozent in US-Dollar und in den jeweiligen Landeswährungen. In die betrieblichen Ausgaben flossen Kosten, wie z.B. Reise- und Marketingkosten, im Zusammenhang mit der Generierung von Neuabschlüssen ein, die zum saisonalen Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte beitragen werden, sowie höhere Kosten für Serviceanforderungen mehrerer kürzlich erfolgter Geschäftsabschlüsse. Die Marge des Betriebsergebnisses sank in der Region im zweiten Quartal 2011 um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 
  
Das EBITDA der Region betrug $ 42 Mio. für das zweite Quartal gegenüber $ 41 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 61 Mio. gegenüber $ 59 Mio. im ersten Halbjahr 2010.

 
Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) Immobiliendienstleistungen
 
In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) betrug der Umsatz im zweiten Quartal 2011 $ 218 Mio. und stieg gegenüber 2010 von $ 171 Mio. um 28 Prozent in US-Dollar bzw. 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Den größten Anteil an der Umsatzsteigerung hatte der Bereich Project and Development Services (PDS), zu dem das Tetris-Geschäft zählt, bei dem die Brutto-Auftragsummen die Kosten für Subunternehmer beinhalten. In den jeweiligen Landeswährungen stieg der Umsatz im Bereich PDS um 49 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen gegenüber dem zweiten Quartal 2010. Seit Jahresbeginn belief sich der Umsatz in der Region EMEA auf $ 386 Mio. und stieg von $ 322 Mio. in 2010 um 20 Prozent in US-Dollar, bzw. 13 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. In Deutschland stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal insgesamt um 35 Prozent (bzw. 52 Prozent in US-Dollar). Die Vermietungsbereiche (Büro-, Einzelhandels- und Industrieimmobilien) sowie die Investmentbereiche (Büro und Einzelhandel) trugen dabei wiederum wesentlich zu diesem erneut starken Wachstum bei.
 
In EMEA lagen die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich $ 2 Mio. Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte aus der King Sturge-Übernahme, im zweiten Quartal bei $ 212 Mio. und stiegen um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bzw. um 19 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.  Die Subunternehmerkosten im Zusammenhang mit dem Geschäftsbereich PDS stiegen um mehr als $ 10 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Seit Jahresbeginn beliefen sich die betrieblichen Aufwendungen auf $ 393 Mio. und stiegen um 21 Prozent bzw. 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Am 31. Mai 2011 hat das Unternehmen die Fusion mit dem internationalen Immobilienberater King Sturge abgeschlossen. Die Fusion trägt erheblich zur Stärkung und Vertiefung der Serviceleistungen für Kunden in der gesamten EMEA-Region bei.
 
Das EBITDA der Region betrug $ 12 Mio. für das zweite Quartal gegenüber $ 10 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 4 Mio. gegenüber $ 5 Mio. im ersten Halbjahr 2010.

 
Region Asien / Pazifik Immobiliendienstleistungen
 
In der Asien-Pazifik-Region betrug der Umsatz im zweiten Quartal 2011 $ 215 Mio. gegenüber $ 155 Mio. im Vorjahreszeitraum und stieg um 39 Prozent, bzw. 26 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war im Wesentlichen auf das Wachstum in China Indien und Australien zurückzuführen. Seit Jahresbeginn betrug der Umsatz in der Region $ 380 Mio. und stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 um 31 Prozent, bzw. 21 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Die betrieblichen Aufwendungen für die Region beliefen sich im zweiten Quartal auf $ 193 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent in US-Dollar bzw. 22 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Steigerung war primär auf die Personal- und Subunternehmerkosten zurückzuführen, denen ein höheres Auftragsvolumen im Bereich PDS sowie eine Ausweitung des übrigen Firmenkundengeschäfts gegenüberstanden. Die betrieblichen Aufwendungen lagen im ersten Halbjahr 2011 bei $ 353 Mio. und stiegen von $ 274 Mio. in 2010 um 29 Prozent, bzw. 19 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Das EBITDA der Region betrug im zweiten Quartal 2011 $ 25 Mio. gegenüber $ 14 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 33 Mio. gegenüber $ 23 Mio. in 2010.

 
LaSalle Investment Management
 
Bei LaSalle Investment Management beliefen sich die Managementgebühren im zweiten Quartal auf $ 65 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent in US-Dollar, bzw. 8 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, primär zurückzuführen auf höhere verwaltete Vermögenswerte im Immobilienaktiengeschäft. Seit Jahresbeginn betrugen die Managementgebühren $ 126 Mio. gegenüber $ 114 Mio. im ersten Halbjahr 2010, entsprechend einer Steigerung um 10 Prozent, bzw. 5 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Das Unternehmen verzeichnete im Quartal $ 1 Mio. Transaktionshonorare aus dem Kauf von Objekten sowie $ 2 Mio. Kapitalerträge.
 
LaSalle Investment Management wurde im zweiten Quartal 2011 neues Eigenkapital in Höhe von $ 2,3 Mrd. anvertraut, primär im Bereich Immobilienaktien-Portfolios. Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich auf $ 45,3 Mrd. gegenüber $ 43,0 Mrd. im ersten Quartal 2011. Das EBITDA betrug im zweiten Quartal 2011 $ 16 Mio. gegenüber $ 10 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 26 Mio. gegenüber $ 19 Mio. im ersten Halbjahr 2010.

 
Zusammenfassung
 
Das Unternehmen generierte im zweiten Quartal ein solides Umsatz- und Gewinnwachstum. Der erfolgreiche Abschluss der King Sturge-Übernahme während des Quartals zeugt von der Fokussierung des Unternehmens auf die Verbesserung seiner Serviceleistungen in den Kernmärkten. Trotz der in einigen Regionen gebotenen Vorsicht aufgrund des abgeschwächten Wirtschaftswachstums und aufgrund der Sorge um die Staatsfinanzen setzt sich die konjunkturbedingte Erholung im Immobiliengeschäft weiter fort. Das Unternehmen erwartet daher für das Restjahr 2011 einen Ausbau der Marktpositionen und des Marktanteils.