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Pressemitteilung

Frankfurt

Kölner Schildergasse ist die meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands

Jones Lang LaSalle erhebt Passantenfrequenzen in 170 Einkaufsstraßen – Neuhauser Straße in München und Frankfurter Zeil komplettieren Top 3


 
Frankfurt, 04. August 2011 – Die Kölner Schildergasse ist wie im Vorjahr Deutschlands meistbesuchte Einkaufsmeile. In Spitzenzeiten zieht die Lage stündlich fast 15.000 Besucher an. Die Neuhauser Straße in München und die Frankfurter Zeil komplettieren das Spitzentrio. Dies ist das Ergebnis der Passantenfrequenzzählung 2011 von Jones Lang LaSalle. Die jährlich durchgeführte Erhebung ist mit insgesamt 740.000 gezählten Passanten die umfangreichste ihrer Art und beruht auf der zeitgleichen Ermittlung der Passantenströme in den 170 Top-Einkaufsstraßen Deutschlands.
 
Bundesweit 740.000 gezählte Passanten markieren höchsten Wert seit 2003
 
Marc Alfken, Leiter Einzelhandelsvermietung Deutschland bei Jones Lang LaSalle: „Mit bundesweit 740.000 gezählten Passanten wird in diesem Jahr der höchste Wert seit 2003 erzielt. Die 1a-Lagen zeigen sich in guter Verfassung und viele nationale und internationale Handelsunternehmen befassen sich derzeit intensiv mit ihrer Standortexpansion. Die Passantenfrequenzen sind dabei ein wichtiger Indikator für die Umsatzchancen. Sie ergänzen die Aussagekraft gängiger Kriterien wie der Zentralitäts-, Umsatz- oder Kaufkraftkennziffer und tragen zum schlüssigen Gesamtbild einer Einkaufsmeile bei. Zudem runden sie das untrügerische Bauchgefühl der Handelsexperten mit Hard Facts ab. Gerade für internationale Handelsunternehmen, die derzeit verstärkt nach Deutschland expandieren, sind Frequenzen ein wichtiges Kriterium für den bundesweiten Standortvergleich.“
 
Über 7.000 Passanten pro Stunde – Eintrittskarte in die Top 25
 
Das Städteranking weist die Kölner Schildergasse mit stündlich bis zu 14.265 Passanten als meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands aus. Die Toplage bewegt sich damit nur knapp unter ihrem 10-jährigen Mittelwert. Die Neuhauser Straße in München (13.515) belegt Rang 2 des Rankings. Mit bis zu 13.035 Passanten pro Stunde erzielt die Frankfurter Zeil nach Platz 5 im Vorjahr wieder ihren angestammten Platz unter den Top 3.
 
Die Kaufingerstraße (12.975) verschafft München eine doppelte Präsenz unter den fünf bestplatzierten Einkaufsmeilen. Ein konstantes Bild zeigt die Stuttgarter Königstraße (12.185), die wie in den Vorjahren einen sicheren Platz in den Top 10 einnimmt. Wie München kann auch Hamburg gleich zwei Einkaufsstraßen in den Top 10 vorweisen. Fast gleichauf liegen die Mönckebergstraße (11.730) und die Spitalerstraße (11.190) auf den Rängen 6 und 7. Auch die Wiesbadener Kirchgasse hat sich seit 2008 fest in den Top 10 etabliert und erzielt in diesem Jahr eine neue Bestmarke (11.100). Der Dortmunder Westenhellweg (9.905) folgt auf Rang 9 und war seit Anbeginn der Zählungen mit nur einer Ausnahme im Jahr 2009 durchgängig in den Top 10 vertreten. Die Top 10 komplettiert die Kölner Hohe Straße (9.795) und verschafft auch der Domstadt eine Doppelpräsenz in der Spitzengruppe.
 
(Top 25-Übersicht siehe Anhang – weitere Städte nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage.)
 
Frequenzen am Samstag durchschnittlich um 40 bis 50 Prozent höher als unter der Woche
 
Erstmals hat Jones Lang LaSalle in den 25 Städten mit den höchsten Ladenmieten ergänzend eine Zählung unter der Woche durchgeführt. Die Erhebung am frühen Donnerstagabend zeigt, dass die Besucherzahlen am Samstag durchschnittlich rund 40 bis 50 Prozent über den Spitzenwerten unter der Woche liegen. Die Toplagen der Hauptzählung stellen auch unter der Woche die Spitzenreiter. Auffallend ist das gute Abschneiden der Berliner 1a-Lagen. Besonders die Tauentzienstraße zieht wochentags fast ebenso viele Besucher an wie am Samstag. Hier dürfte sich die hohe touristische Attraktivität bemerkbar machen, die für Handelsunternehmen von hoher Bedeutung ist.
 
Wiesbaden, Trier und Flensburg führen Rankings nach Einwohnerzahlen an
 
Wie 2010 ist die Kirchgasse in Wiesbaden die bestfrequentierte Einkaufsmeilen in der Kategorie 250.000 bis 500.000 Einwohner. Es folgen die Mannheimer Planken, die bundesweit Rang 11 erreichen. Fast gleichauf liegt die Ludgeristraße in Münster. Die Bahnhofstraße in Bielefeld und die Aachener Adalbertstraße vervollständigen die Top 5 in dieser Kategorie. Alle genannten Städte sind auch im bundesweiten Ranking unter den Top 30.
 
Bei den mittelgroßen Städten mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern ist die Trierer Simeonstraße wie im Vorjahr das Maß der Dinge. Auf den Rängen 2 und 3 haben die Hirschstraße in Ulm und die Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg die Plätze getauscht. Die Große Straße in Osnabrück und die Schönbornstraße in Würzburg komplettieren die Top 5 dieser Gruppe.
 
In der Kategorie unter 100.000 Einwohnern haben wie 2010 die 1a-Lage Holm in Flensburg und der Seltersweg in Gießen die höchste Anziehungskraft. Nur der Holm schafft im bundesweiten Ranking einen Platz unter den Top 50. Die Dürener Wirtelstraße, die Fackelstraße in Kaiserslautern und die Kanzleistraße in Konstanz machen in dieser Kategorie die Top 5 komplett.
 
Düsseldorfer Kö einmal mehr bestbesuchte Luxusmeile in Deutschland
 
Die Düsseldorfer Königsallee (5.800) ist einmal mehr klarer Spitzenreiter unter den international renommierten deutschen Luxusmeilen. Keine andere Lage dieser Ausrichtung schafft den Sprung in die bundesweiten Top 50. Mit großem Abstand folgt die Stuttgarter Stiftstraße (2.660). Die Frankfurter Goethestraße (2.040), die Münchner Maximilianstraße (1.865) und der Hamburger Neue Wall erreichen stündlich maximal 2.000 Passanten.
 
München Ist Deutschlands Metropole mit den meisten Hochfrequenzlagen
 
Die Sonderstellung als stärkster Einzelhandelsstandort Deutschlands belegt München auch mit der Anzahl an Hochfrequenzlagen. Keine andere Metropole bietet gleich vier 1a-Lagen mit über 5.000 Passanten pro Stunde (Neuhauser Straße, Kaufingerstraße, Tal, Weinstraße). Drei Topmeilen dieser Anziehungskraft gibt es in Berlin (Kurfürstendamm, Alexanderplatz, Tauentzienstraße), Düsseldorf (Schadowstraße, Flinger Straße, Königsallee) und Hannover (Georgstraße, Bahnhofstraße, Große Packhofstraße).
 
Auf zwei Hochfrequenzmeilen kommen Bonn (Poststraße, Remigiusstraße), Bremen (Obernstraße, Sögestraße), Dortmund (Westenhellweg, Ostenhellweg), Essen (Limbecker Straße, Kettwiger Straße), Frankfurt (Zeil, Große Bockenheimer Straße), Hamburg (Mönckebergstraße, Spitalerstraße), Köln (Schildergasse, Hohe Straße), Leipzig (Petersstraße, Grimmaische Straße), Nürnberg (Karolinenstraße, Breite Gasse) sowie Stuttgart (Königstraße, Schulstraße).
 
Bei den Bundesländern ist Nordrhein-Westfalen das Maß der Dinge. 17 Einkaufsstraßen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland erzielen Frequenzen oberhalb von 5.000 Passanten pro Stunde.
 
10-Jahres-Vergleich: Auf- und Absteiger
 
Der Vergleich der aktuellen Werte mit dem 10-Jahres-Durchschnitt liefert Anhaltspunkte für die langfristige Entwicklung. Mehr als verdoppelt  haben sich die Frequenzen in der Hamburger Bergstraße (3.765) und der Calwer Straße in Stuttgart (2.420). Deutliche Zuwächse sind in der Duisburger Königstraße (6.630) und dem Frankfurter Steinweg (4.000) zu beobachten. Ein Plus um mehr als ein Drittel zeigen die Hauptstraße in Bergisch Gladbach (4.890), die Berliner Friedrichstraße (4.510), die Frankfurter Biebergasse (4.695), die Wiesbadener Kirchgasse und die Chemnitzer 1a-Lage Am Rathaus (4.350).
 
Umgekehrt haben die Neustraße in Bocholt (750), die Schloßstraße in Mülheim (1.100), die Schwabacher Straße in Fürth (985) und der Marienplatz in Schwerin (1.190) im 10-Jahres-Vergleich an Anziehungskraft verloren. Die aktuellen Frequenzen liegen dort um mehr als die Hälfte unter dem langjährigen Durchschnitt.
 
Redaktionelle Hinweise:
Die Samstags-Zählung erfolgte bundesweit zeitgleich am Samstag, 16. April 2011, 13.00-14.00 Uhr.
 
Die Zählung unter der Woche erfolgte zeitgleich in den 25 mietstärksten Städten am Donnerstag, 05. Mai 2011, 17.00-18.00 Uhr.
 
Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage die Ergebnisse für einzelne Städte sowie Rankings nach Bundesländern und Einwohnerkategorien zur Verfügung.