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Pressemitteilung

Chicago, London, Singapur

Jones Lang LaSalle: Globale Gewerbeimmobilienmärkte bleiben im 2. Quartal 2011 trotz konjunkturellem Gegenwind robust


 
Chicago, London, Singapur, 03. August 2011 - Die aktuelle Ausgabe der „Global Market Perspective“ von Jones Lang LaSalle zeigt die globalen Immobilienmärkte trotz einiger konjunktureller Unsicherheiten auch im 2. Quartal 2011 insgesamt mit einer positiven Performance. Die Marktgrundlagen bleiben erfreulich, die Nettoabsorption ist insgesamt positiv, die Vermietungsvolumina sind konstant, das Flächenüberangebot wird nach und nach abgebaut. Gleichzeitig wird die Flächenangebotslücke in vielen Kernmärkten größer und lässt die Spitzenmieten steigen.
 
„Es besteht kein Zweifel, dass Investoren und Nutzer vorsichtiger als vor drei Monaten sind. Deren Nachfrage wird durch die zunehmende Sorge um die Staatsverschuldung sowie um das Tempo des künftigen globalen Wirtschaftswachstums gedämpft”, so Jeremy Kelly, Global Research Jones Lang LaSalle. „Trotzdem gehen wir davon aus, dass das derzeit leicht verhaltene Agieren der Marktteilnehmer wohl nur von vorübergehender Natur ist und dass die globalen Märkte bis zum Jahresende wieder in Fahrt kommen werden – immer vorausgesetzt es gibt keine erheblichen konjunkturellen Rückschläge.“
Und Arthur de Haast, Leiter der International Capital Group von Jones Lang LaSalle, ergänzt: „Im zweiten Quartal konnten wir ein Wachstum der globalen Direktinvestitionen von 50 % verzeichnen.“ Das Transaktionsvolumen stieg von 68,8 Mrd. USD in Q2 2010 auf 103,5 Mrd. USD in Q2 2011.
Insgesamt zeigt sich beim Vergleich der Regionen eine unterschiedliche Dynamik. Die USA haben sich als überraschend robust erwiesen, während die Aktivitäten einzelner Märkte in Europa den Mangel an Produkten und eine zunehmende Besorgnis der Investoren im Blick auf eine mögliche Ansteckungsgefahr durch die Staatsverschuldungkrise widerspiegeln. 
Für das Gesamtjahr 2011 erwartet Jones Lang LaSalle auf den Investmentmärkten weltweit ein Transaktionsvolumen von um die 440 Mrd. US-Dollar.
 
Auch auf den Bürovermietungsmärkten sind regionale Unterschiede zu erkennen. Im asiatisch-pazifischen Raum ist die Nettoabsorption nach wie vor annähernd auf Rekordniveau. Die Vermietungsvolumina in den USA haben sich (im Gegensatz zu den Entwicklungen auf deren Investmentmärkten) leicht abgeschwächt. In Europa lagen sie auf einem eher unspektakulären Niveau. Die weltweit durchschnittliche Leerstandsquote für Büroimmobilien liegt bei 14 % - mit weiter rückläufiger Tendenz. Jones Lang LaSalle geht angesichts des zyklischen Projektentwicklungs-Tiefpunkts in Nordamerika und Europa davon aus, dass sich diese Quote zum Jahresende 2011 bei 13,3 % bewegen wird.
 
Besonders lebhaft ist die Nutzernachfrage in China, Indien und Brasilien und auch südost-asiatische Märkte, beispielsweise Jakarta, tauchen wieder auf dem internationalen Radarschirm auf. Dementsprechend bewegen sich die Mietwachstumsprognosen für diese Märkte auch weiterhin im zweistelligen Bereich. Das stärkste Mietpreiswachstum für das Gesamtjahr 2011 wird für Peking (+ 35 - 45%), Jakarta und Moskau (+ 30 - 40%) sowie Hongkong (20 - 30 %) prognostiziert.