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Pressemitteilung

Frankfurt

Büronutzern stehen im Mittel 33,2 m² zur Verfügung

Untersuchung von Jones Lang LaSalle


 
 
Frankfurt, 04. Juni 2009 - Zum sechsten Mal wurde von Jones Lang LaSalle eine Befragung unter Büronutzern in Deutschland durchgeführt. 220 Unternehmen, eine Gesamtfläche von ca. 299.000 m² repräsentierend, haben sich an der Umfrage beteiligt. In der Untersuchung wurde für jedes Unternehmen eine individuelle Büroflächenkennziffer – gemessen in m² pro Mitarbeiter – berechnet.
 
Über die gesamte Stichprobe beträgt die Flächenkennziffer im Mittel (Median) 33,2 m². 50 % der befragten Unternehmen bieten demzufolge mehr als 33,2 m² Bürofläche pro Mitarbeiter. Die Flächenangabe bezieht sich dabei auf die angemietete Gesamtbürofläche, die neben der Haupt- und Nebennutzfläche auch Flure, Empfangsbereiche, Konferenzräume etc. enthalten kann.
 
Im Vergleich zur Befragung im Oktober 2007 liegt die durchschnittliche Flächenkennziffer 2,4 m² höher, damit auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2003. Wie schon 2003 zeigt sich auch 2009 der Einfluss der Wirtschaftskrise. Wegen des Beschäftigungsabbaus hat der einzelne Mitarbeiter bei manchen Unternehmen rein statistisch mehr Platz. Erst bei auslaufenden Mietverträgen haben Unternehmen die Möglichkeit, Flächen zurückzugeben oder unterzuvermieten. In der Folge bewegt sich die durchschnittliche Büroflächenkennziffer dann auch wieder nach unten - mit einer Zeitverzögerung von mindestens sechs Monaten gegenüber den Veränderungen bei den Personalressourcen.

 
Günstigere Büroflächen werden effizienter genutzt
 
Für viele der Unternehmen, die in einer guten und damit teuren Lage innerhalb einer Stadt sehr gut ausgestattete Büroflächen anmieten, sind die Repräsentativität und damit auch ein großzügiger Umgang mit Flächen von Bedeutung. Unternehmen, die bei entsprechendem Kostendruck den Fokus auf günstige Mietflächen legen, achten dagegen auch auf eine besonders effiziente Nutzung.

 
Handelsunternehmen und Berater haben die höchsten Büroflächenkennziffern
 
Bei der Analyse nach Branchen liegen „Handel“ und „unternehmensbezogene Dienstleister“ mit 37,5 bzw. 36,0 m² pro Mitarbeiter vorn. Bei der Kategorie „unternehmensbezogene Diensteister“ handelt es sich im Wesentlichen um Rechtsanwaltskanzleien, Steuer- und Unternehmensberater sowie Wirtschaftsprüfer, die häufig einen hohen Anteil von Allgemeinflächen (beispielsweise Konferenz- und Besprechungsräume, Bibliotheken) aufweisen. Mit 30,5 m², 28,2 m² bzw. 27,2 m² pro Mitarbeiter liegen die Unternehmen der Branchen „EDV“ „Logistik“ und „Industrie“ deutlich unter dem Schnitt.

  
Einzelbüros bieten mehr Platz
 
Das gewählte Bürokonzept beeinflusst maßgeblich den Flächenverbrauch. Den meisten Platz pro Mitarbeiter bieten Untenehmen, die unter anderem Einzelbüros realisiert haben. Die Büroflächenkennziffer beläuft sich bei diesen 176 Unternehmen auf 34,4 m² pro Mitarbeiter. Am Platz sparendsten sind die Großraumbüros in der klassischen Variante mit 26,9 m² pro Mitarbeiter.
 
Unternehmen, die angaben, ganz auf Einzelbüros zu verzichten (24 von 220), kommen im Durchschnitt auf eine Büroflächenkennziffer von 29,5 m² pro Mitarbeiter.
 

Mehr Mitarbeiter – weniger Platz

Große Unternehmen können effiziente Büroformen wie das klassische Großraumbüro oder die Bürolandschaft eher umsetzen. Bei  85 der befragten  Unternehmen mit maximal 10 Mitarbeitern dominieren Einzel- und Teambüros. Auch fällt in kleineren Büros der Anteil des einzelnen Mitarbeiters an Allgemeinflächen (z. B. Konferenzräume, Teeküche, Sanitäreinrichtungen) häufig höher aus.