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Pressemitteilung

Frankfurt

Zum siebten Mal hat Jones Lang LaSalle die Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart untersucht



"Berlin setzt seinen Aufwärtstrend bei den Preisen im Wohnungsmarkt fort. Mit einem Anstieg der Angebotsmieten* im ersten Halbjahr 2011 um rund 6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum geht die Berliner Mietpreisrallye ungebremst weiter. Überdurchschnittlich haben die Mieten in den bereits teuren Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg zugelegt, aber auch in den vergleichsweise günstigen Bezirken Neukölln und Reinickendorf sind teilweise hohe Mietpreissteigerungen zu beobachten“, so Roman Heidrich, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle.
Noch deutlicher als die Mieten verteuerten sich die Kaufpreise für Eigentumswohnungen* (+ 10 %) – dies nicht zuletzt auch aufgrund hochwertiger Neubauprojekte. Der teuerste Bezirk, Mitte, erfuhr dabei einen Preisschub von 13,5 %. In Tempelhof-Schöneberg, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf haben die Kaufpreise zwischen 12,4 % und 17,1 % angezogen.
 
Die Angebotsmieten* in Düsseldorf haben im 1. Halbjahr 2011 im Vorjahresvergleich mit insgesamt + 3 % einen moderaten Anstieg erfahren. Dabei sind in zentralen Lagen Preisschübe bis + 5 % zu beobachten, während es in den Außenbezirken allenfalls einen unterdurchschnittlicher Anstieg oder gar einen Rückgang (um – 2,8 % in Garath / Hellerhof) gab.
Deutlicher zugelegt hat das Kaufpreisniveau bei Eigentumswohnungen*, durchschnittlich um + 7 %. „Eine hohe Dynamik bestimmt die Wohnungsmärkte vor allem in den innerstädtischen Lagen der Landeshauptstadt“, so Sebastian Grimm, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle. Und weiter: „Sowohl Neubauprojekte als auch Wohnungen aus dem Bestand forcieren in gefragten Lagen wie Derendorf, Oberkassel und Grafenberg die Kaufpreisentwicklung, mit einem Anstieg von bis zu 17 %.“
 
Der hochpreisige Frankfurter Wohnungsmarkt hat sich im ersten Halbjahr 2011 weiter verteuert. Zwar sind die Steigerungen der Angebotsmieten* im Jahresvergleich durchschnittlich eher moderat (+2 % auf 10,85 Euro / m² / Monat) – eine Entwicklung, die mit den geringen Preisrückgängen in den Randbezirken zusammenhängt. In innerstädtischen Lagen erhöhten sich die Mieten allerdings um bis zu 6 %.
Deutlichere Preissteigerungen gibt es bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen* (im Schnitt +7 % auf 2.600 Euro / m²). „Preistreiber sind die innerstädtischen Lagen, wo zahlreiche hochwertige Projektentwicklungen realisiert werden. Die Angebotspreise sind hier im Jahresvergleich teilweise um über ein Viertel gestiegen“, so Sebastian Grimm, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle. Weniger gefragte Lagen wie Praunheim oder Fechenheim mussten dagegen Preiseinbußen bis zu 9 % hinnehmen.
 
Hamburg bleibt der dynamischste Wohnungsmarkt unter den untersuchten acht deutschen Städten. In der Hansestadt dreht sich sowohl Miet- als auch Kaufpreisspirale am schnellsten“, so Roman Heidrich, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle.
Die Angebotsmieten* sind im 1. Halbjahr 2011 um durchschnittlich rund 7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Preistreiber sind nach wie vor die innerstädtischen Lagen zwischen Ottensen und St. Georg sowie der Hafencity und Eimsbüttel mit Steigerungen von bis zu 10 %
Noch stärkere Preisaufschläge gegenüber dem 1. Halbjahr 2010 verzeichnen mit im Schnitt + 13 % die Angebots-Kaufpreise für Eigentumswohnungen*. Den stärksten Anstieg gab es dabei in Hamburg-Nord (Barmbek, Barmbek, Eppendorf, Fuhlsbüttel) mit einem Plus von 24,2 %, unterdurchschnittlich ist der Anstieg in den Bezirken Wandsbek mit 7,6 % und Bergedorf mit 3,7 %.
 
„Für den Kölner Gesamtmarkt lässt sich im ersten Halbjahr 2011 bei Angebots-Wohnungsmieten* (8,50 Euro / m² / Monat) und –Kaufpreisen* (1.850 Euro / m²) ein stabiles Niveau feststellen. Differenziert nach Bezirken ergeben sich bei den Kaufpreisen allerdings Spannbreiten von +8% etwa für Lindenthal und die Innenstadt bis - 2 % für Randlagen wie Rodenkirchen“, so Sebastian Grimm, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle. Ähnliche Trends sind für den Mietwohnungsmarkt festzustellen: ein Wachstum von 4 % schlägt sich in der Innenstadt (auf 10,75 Euro / m² / Monat) und beispielsweise in zentralen Lagen von Ehrenfeld nieder. Bezirke wie etwa Nippes entwickeln sich mit zunehmender Beliebtheit der Wohnlagen ebenfalls überdurchschnittlich (+ 3 % auf 8,45 Euro / m² Monat). Leichte Rückgänge wurden im Jahresvergleich für Rodenkirchen (- 0,6 % auf 9,00 Euro / m² / Monat) und Chorweiler (- 0,7 % auf 6,85 Euro / m² / Monat) registriert.
 
Zum ersten Mal seit über zwei Jahren wurde im 1. Halbjahr 2011 auf dem Leipziger Wohnungsmarkt ein, wenn auch nur geringfügiger, Mietpreisanstieg registriert. Die durchschnittlichen Angebotsmieten* legten im Jahresvergleich um 2 % zu auf 5,00 Euro / m² / Monat. „Angesichts der nach wie vor vorhandenen Angebotsüberhänge erscheint eine Fortsetzung dieses Aufwärtstrends noch ungewiss“, so Roman Heidrich, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle. Starke Ausreißer gegenüber dem Schnitt gab es bei der Betrachtung nach Bezirken nicht. Selbst im Zentrum stiegen die Mieten nur leicht überdurchschnittlich (+2,5 % auf 5,80 Euro). In den südlichen (Südvorstadt, Connewitz, Marienbrunn, Lößnig, Dölitz-Dösen) und nördlichen Bezirken (Gohlis, Gohlis, Gohlis, Eutritzsch, Seehausen, Wiederitzsch) notieren die Mieten mit 5,45 Euro bzw. 5,20 Euro ebenfalls überdurchschnittlich. Einen Rückgang (-1,0 % auf 4,70 Euro) gab es stadtweit nur im Nordosten (Schönefeld, Mockau, Thekla, Plaußig-Portitz). Günstig bleibt der Westen (Schönau, Grünau, Miltitz) mit 4,30 Euro.
Nachgelassen haben dagegen auf Jahressicht die Angebotspreise für Eigentumswohnungen* (um 2% auf durchschnittlich 1.040 Euro / m²). „Nur Neubauprojekte mit guter Infrastruktur können Preissteigerungen am Markt durchsetzen“, so Heidrich. Deutlich ausgeprägter als bei den Mieten ist die Spanne der prozentualen Entwicklung gegenüber dem Vorjahr: von – 11,6 % auf 970 Euro / m² im Westen bis zu + 17 % auf 1.190 Euro im Südwesten (Schleußig, Plagwitz). Am teuersten bleiben die zentralen Lagen mit 1.520 Euro / m², am günstigsten mit einen nur halb so hohen durchschnittlichen Kaufpreis der Osten und der Nordosten mit 760 bzw. 770 Euro / m².
 
In München, dem mit Abstand bereits teuersten Wohnungsmarkt Deutschlands, gehen die Wohnungs-Mieten und -Kaufpreise weiter nach oben. Die Angebotsmieten* haben im Jahresvergleich um 3 % auf im Schnitt 12,10 Euro / m² / Monat zugelegt. In gefragten innerstädtischen Lagen wie Schwabing oder dem Glockenbachviertel wurden doppelt so hohe Wachstumsraten registriert.  Unterdurchschnittlich ist der Zuwachs im Westen, den Stadtbezirken Aubing-Lochhausen-Langwied, Pasing-Obermenzing, Allach-Untermenzing (+1,3 % auf 11,20 Euro). Ein Plus von 1,7 % (auf 11,30 Euro) weisen im Norden Moosach, Milbertshofen-Am Hart, Feldmoching-Hasenbergl auf. Im Süd-Osten findet sich der stadtweit niedrigste durchschnittliche Mietpreis. Mit 11,00 Euro ist aber auch hier, in Berg am Laim, Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach, ein weiterer Anstieg um 2,1 % zu notieren. 
Einen noch deutlicheren Preisschub gab es bei den angebotenen Kaufpreisen für Eigentumswohnungen* mit im Schnitt +13 % auf 3.440 Euro / m². „Die Nachfrage nach hochwertigen Wohnungen, ob modernisierter Altbau oder Neubau, ist ungebrochen“, so Roman Heidrich, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle. Und weiter: "Zentrale klassische Wohnlagen sind auch dabei die Preistreiber. In Schwabing und Bogenhausen sind die Angebotspreise seit Mitte 2010 um rund 18 % gestiegen.“ Nahezu gleichbleibend sind dagegen die Kaufpreise im Süd-Osten, mit  durchschnittlich 3.160 Euro / m² die günstigste Lage Münchens.
  
„Ein dynamischer Mietmarkt und eine Stabilisierung des durchschnittlichen Kaufpreises auf hohem Niveau kennzeichnen Stuttgart im ersten Halbjahr 2011“, so Sebastian Grimm, Leiter Residential Valuation Advisory bei Jones Lang LaSalle. Auf Jahressicht verteuerten sich die Angebotsmieten* in der baden-württembergischen Landeshauptstadt durchschnittlich um rund 5 % auf 9,40 Euro / m². Bereits hochpreisige Bezirke in der Innenstadt sowie im Süden und Westen verzeichneten dabei die höchsten Zuwachsraten  (bis 6 %). Leichte  Preissteigerungen (bis +2 %) wurden im Norden und Osten beobachtet.
Angebotene Kaufpreise für Eigentumswohnungen* kamen  im Jahresvergleich im Schnitt auf ein Plus von 1 % und lagen damit bei  2.140 Euro / m²). „In Innenstadtbezirken bewegten sich die  Steigerungen mit bis zu 5 % allerdings deutlich darüber. Dies gilt sowohl für  Neubauten als auch für Wohnungen aus dem Bestand, deren Preisniveau über die ganze Stadt hinweg in den zentralen Bereichen am stärksten zugelegt hat“, so Grimm. Teuerste Lage Stuttgarts bleibt - trotz eines Rückgangs um 1,3 % - mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 2.370 Euro / m² der Nord-Westen mit Botnang, Feuerbach, Weilimdorf.

 
* Hinweis: Miet- bzw. Kaufpreise beschreiben den Median, d.h. 50 % der Werte liegen über diesem Wert und 50 % darunter.