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Pressemitteilung

Frankfurt

Jones Lang LaSalle Hotels: Hotelinvestmentmarkt Deutschland 1. - 3. Quartal 2011 - Deutliches Plus im Jahresvergleich – Euphorie jedoch gebremst


 
 
Frankfurt, 30. September 2011 – Das Hotelinvestmentvolumen Deutschland* lag Ende September 2011 bei rund 570 Mio. Euro und damit etwa 50 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2010 (Q1-Q3 2010: ca. 380 Mio. Euro). 11 Einzel- und drei Porfoliotransaktionen sorgten für dieses erfreuliche Ergebnis. Allerdings: Die Erwartung eines „heißen Herbsts“ wird durch die aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten gebremst. Darüber hinaus besteht ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. „Trotz weiter solider Auftragslage ist das Erreichen der „1-Mrd.-Euro-Marke“ bis zum Jahresende – die auch dem 10-Jahresschnitt entspricht – insofern ein äußerst ehrgeiziges Ziel. Da müsste dann schon das eine oder andere derzeit gehandelte Portfolio noch zum Abschluss kommen“, so Thorsten Faasch, Leiter Investment bei Jones Lang LaSalle Hotels Deutschland.
 
Während bei den Einzeltransaktionen mit rund 420 Mio. Euro im Jahresvergleich ein Plus von über 80 % zu notieren ist (Q 3 2010: 230 Mio. Euro), lag das erzielte Portfoliovolumen (150 Mio. Euro für sechs Hotels in drei Portfolios) nur auf dem Niveau des Vorjahres.
 
 
Einzeltransaktionen im 3. Quartal über 10 Mio. Euro 
  • Verkauf eines Boardinghouses, das zu „Alexander Parkside“ gehört, einem im Bau befindlichen Berliner Hotelkomplex, direkt an einen Betreiber,
     
  • Verkauf des Motel One City-Süd in München an die Patrizia GewerbeInvest,
     
  • Unter Mitwirkung von Jones Lang LaSalle Hotels Verkauf des Renaissance Hotel in München an eine internationale Privat-Equity-Gesellschaft.
 
Portfoliotransaktionen
 
  • Zwei Mercure Hotels wurden an BSHR Investments GmbH, Franchisepartner von Accor, veräußert. Die Hotels werden weiterhin unter der Marke Mercure betrieben.
     
  • Drei Häuser der spanischen Hotelkette NH Hoteles gingen an Invesco Real Estate als Teil eines internationalen Portfolioankaufs von fünf NH Hotels.
     
  • Das InterContinental Frankfurt wurde für geschätzte 60 Mio. Euro im Rahmen des Portfolioverkaufs von insgesamt sieben InterContinental Hotels von Morgan Stanley Real Estate an einen libanesischen Investor veräußert.
 
Das internationale Interesse an deutschen Hotelimmobilien bleibt ungebrochen. Neben institutionellen Investoren sind es vermögende Privatpersonen und Immobiliengesellschaften sowie sogenannte Owner-/Operator-Gesellschaften, die die Asset-Klasse Hotel in ihrem Fokus haben. „Geld ist in fast allen Käufergruppen vorhanden.“ Bis dato war es eher die Herausforderung, dem Käuferwillen mit einem entsprechenden Produkt zu begegnen“, so Faasch. „Offen ist, wie sich dieser Käuferwille vor dem Hintergrund der Schuldenkrisen in vielen Ländern und der unsicheren weltwirtschatlichen Aussichten in den nächsten drei Monaten entwickeln wird“, so der Hotelexperte weiter.
 
 
* Basierend auf Einzeltransaktionen in Deutschland mit einem Investitionsvolumen von mind. 10 Mio. Euro, Portfoliotransaktionen in Deutschland sowie Hotels in Deutschland als Teile von Immobilienportfolioverkäufen