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Pressemitteilung

Düsseldorf

Grüne Mittelklasse - Düsseldorf hat Nachholbedarf bei der Zertifizierung nachhaltiger Immobilien


 
Düsseldorf, 7. Dezember 2011 - Rein statistisch bewegt sich die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt lediglich im Mittelfeld der grünen Liga unter Deutschlands Immobilienhochburgen. Zwar vor Berlin, Stuttgart und Köln, mit deutlichem Abstand jedoch hinter München, Hamburg und Frankfurt. Lediglich 27 Gebäude in der niederrheinischen Immobilienhochburg sind zertifiziert bzw. vorzertifiziert, verglichen mit etwa 40 in München, 37 in Hamburg oder 33 in Frankfurt.
 
„Der Statistik zum Trotz: Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt Bedeutung am Düsseldorfer Immobilienmarkt“, betont Marcel Abel, Niederlassungsleiter Jones Lang LaSalle Düsseldorf. Abel weiter: „Auch ohne Zertifikate entstehen Neubauten unter Aspekten der Nachhaltigkeit.“
 
Abel räumt allerdings ein, dass gerade unter Transparenz-Gesichtspunkten der Verzicht auf eine Zertifizierung gerade im internationalen Wettbewerb der Städte ein Nachteil ist: „Zertifikate sind ein wichtiges Signal für potentielle Mieter und Investoren“, so Abel. Im Fokus der Nachhaltigkeitsbestrebungen im Düsseldorfer gewerblichen Immobilienmarkt sind ganz eindeutig Büroflächen: Rund 192.000 m² sind bereits zertifiziert/vorzertifiziert und 223.000 m² registriert. Das deutsche DGNB-Siegel (19 Zertifizierungen bzw. Vorzertifizierungen) liegt dabei klar in Front vor dem amerikanischen LEED (8 Zertifizierungen bzw. Registrierungen).

Zertifizierte Büroimmobilien werden von Nutzern aus unterschiedlichsten Branchen nachgefragt: „Es besteht ein breiter Mietermix, Bauherren und Eigentümer müssen sich dieser Nachfrage zunehmend stellen“, so Abel. Mietvertragliche Arrangements, sogenannte Green Leases, würden zunehmend ein wichtigeres Thema auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt.