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Pressemitteilung

Frankfurt

Jones Lang LaSalle: King Sturge Immobilienkonjunktur-Index - Immobilienklima trübt sich zum Jahresende 2011 ein


 
 
  • Immobilienexperten sehen die zukünftige Entwicklung kritisch
     
  • Immobilienklima hat Tiefstand 2011 erreicht
     
  • Immobilienkonjunktur markiert Jahres-Tiefstwert
     
  • Lediglich Wohnklima weiterhin im Aufwind
 
Frankfurt, 22. Dezember 2011 – Die Auswertung der neuesten Monatsbefragung des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index zeigt, dass die allgemeine Verunsicherung wieder auf dem deutschen Immobilienmarkt spürbar geworden ist. Helge Scheunemann, Researchchef Jones Lang LaSalle Deutschland notiert: „Es bleibt zu hoffen, dass die Auszeit über Weihnachten auch die Akteure auf den Immobilienmärkten vom tatsächlichen, eingebildeten oder aber herbeigeredeten Druck befreit.“
 
Alles in allem bleibt sicherlich abzuwarten, ob sich die deutsche Wirtschaft weiter dem Abschwung in der Eurozone entziehen und die Sonderstellung als Zugpferd behaupten kann.
 
Diese generelle Hoffnung hegen zumindest die Immobilienexperten aktuell nicht. Im Dezember 2011 ist das Immobilienklima nach einer kurzen Erholungsphase im November deutlich eingetrübt, -2,7% werden verzeichnet. Mit 119,4 Zählerpunkten ist damit der Tiefstand für das Jahr 2011 erreicht. Zu dieser Eintrübung wesentlich beigetragen hat das Investmentklima mit -3,3%, die Verschlechterung des Ertragsklimas fällt dagegen mit -1,9 % weniger ins Gewicht.
 
 
Immobilienkonjunktur weiter sinkend
 
Auch die Immobilienkonjunktur verzeichnet im Dezember 2012 ihren Tiefstand des Jahres 2011: 201,8 Zählerpunkte schlagen zu Buche. Allerdings kann der Rückgang als „moderat“ bezeichnet werden, sodass sich dabei ein Seitwärtstrend abzeichnet.

 
Wohnklima unbeeindruckt im Aufwind
 
Auch im Dezember hat der Wohnklima-Index erneut zugelegt. Mit einem Plus von 1,1 % wird ein Wert von 161,8 Zählerpunkten markiert, eine erneute Verstärkung sogar gegenüber dem Vormonat.
 
Keine Fortsetzung der Aufhellung gibt es beim Büroklima. Mit einem Minus von 5,5 % hat dieser Wert im laufenden Monat die größten Verluste zu verzeichnen und markiert mit 102,1 Zählerpunkten seinen Jahrestief. Auch das Handelsklima ist im Sinkflug – zum fünften Mal in Folge. Aktuell werden 119,9 Zählerpunkte notiert.
 
Helge Scheunemann: „Besinnung auf das Wesentliche ist angesagt. Und das Wesentliche ist, dass die Asset-Klasse Immobilie in der Krise umso wertvoller wird. Beste Voraussetzungen also für eine erneute Aufhellung des Klimas nach dem Jahreswechsel.“