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Pressemitteilung

Davos, Schweiz

Jones Lang LaSalle: Immobilieninvestments auf 30 Städte weltweit konzentriert

50 Städte bis 2020


 
 
DAVOS, SCHWEIZ, 27. Januar 2012 — Während Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sich im Schweizer Davos versammeln, um beim alljährlichen World Economic Forum globale Herausforderungen zu diskutieren, zeigt ein neuer Report von Jones Lang LaSalle (NYSE:JLL), dass mehr als die Hälfte aller globalen Immobilieninvestments auf 30 Städte konzentriert sind. Ein Viertel der Gesamtinvestitionen verteilt sich auf fünf erstrangige Städte: London, Tokyo, New York, Hongkong und Paris. Dies wird sich jedoch bis zur Wende des Jahrzehnts ändern, wenn Städte wie Peking, Shanghai, Moskau und Sao Paulo zu ernsthaften Anwärtern für Immobilien-Investments werden.

 
Der “A New World of Cities” Report kommt zu folgenden Ergebnissen:
 
  • 50 Prozent der Immobilieninvestitionen sind auf 30 Städte der Welt konzentriert
     
  • London und Paris zählen weiterhin zu den „Top 5“ Städten für Immobilieninvestments
     
  • Zu den „Top 10“ Städten zählen fünf aus Asien (2004 waren es noch zwei), wobei China bis 2020 an Gewicht gewinnen wird
     
  • Drei nordamerikanische Städte sind derzeit in der Riege der „Top 10“ - New York, Washington DC und Toronto - sechs der am schnellsten wachsenden Städte werden darüber hinaus voraussichtlich in den USA liegen
     
  • Bis 2020 wird aus der „Top 30“ eine „Top 50“ werden, da die digitale Kommunikation die Unternehmen in die Lage versetzt, sich außerhalb der traditionellen Knotenpunkte anzusiedeln.
     
„Wir beobachten bereits eine Verlagerung in Bezug darauf, wohin Immobilieninvestoren ihr Kapital schicken”, so Peter Roberts, CEO Americas von Jones Lang LaSalle.  „Die Top 30 Städte für Immobilien-Investments werden zu Top 50 werden, nachdem die Investoren ihre Portfolios diversifizieren und die Unternehmen ihre geografischen Präsenz ausweiten und auch die aufstrebenden Städte miteinbeziehen. Die Fortschritte der digitalen Kommunikation tragen zu dieser Expansion bei, weil die Unternehmen sich nicht mehr in einigen der größten Städte der Welt physisch zusammenballen müssen.”
 
„In den BRIC Staaten wird der Bestand an 1A-Büroimmobilien in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich jedes Jahr um 10 % zunehmen“, meint Roberts. „Von diesen Ländern hat China mit den zehn im Hinblick auf das BIP weltweit am schnellsten wachsenden neuen Städten die besten Chancen – wobei Chongqing, Tianjin und Chengdu ganz oben auf der Liste stehen.”
 
Die Städte in China werden durch ein beispielloses Entwicklungs- und Modernisierungsprogramm einem Wandel unterworfen. Jones Lang LaSalle hat 50 zweit- und drittrangige Städte in China identifiziert, auf die in den nächsten zehn Jahren 12% des globalen Konjunkturwachstums entfallen wird.„2004 waren Tokyo und Hongkong die einzigen asiatischen Städte unter der Top 10 der Städte für Immobilien-Investments”, stellt Roberts fest. „Im vergangenen Jahr haben es jedoch Tokyo, Hongkong, Singapur, Shanghai und Seoul in die Tabelle geschafft.”
 
 
Die USA – ein starkes Gegengewicht
 
Während dem Wachstum der asiatischen Städte viel globale Aufmerksamkeit geschenkt wird, bieten die US-amerikanischen Städte ein starkes Gegengewicht. Annähernd die Hälfte des globalen Büroimmobilien-Bestandes befindet sich in den USA, und mehr als ein Drittel aller Investitionen in Gewerbeimmobilien werden in US-amerikanischen Städte getätigt. Elf dieser Städte werden 2020 –  gemessen am BIP – voraussichtlich zu den 30 größten Städten der Welt zählen. Sechs der Top 30 der im Blick auf das absolute BIP am schnellsten wachsenden Städte werden in den USA liegen, darunter New York, Los Angeles, Chicago, Washington DC, Dallas und Houston. 
 
„In den nächsten zehn Jahren werden 16 der Top 20 am schnellsten wachsenden reifen Städte in Nordamerika sein”, bemerkt Roberts. „Austin in Texas und Raleigh-Durham in North Carolina werden ganz oben auf der Liste stehen, dynamisiert durch wertschöpfungsintensive Tätigkeiten und ihre Innovationsbereitschaft.”

 
Die Eurozone
 
Trotz der konjunkturellen Turbulenzen in Europa bleibt London erste Wahl für Immobilien-Investments, mit einem Investitionsvolumen von mehr als $43 Mrd. in 2010 und den ersten drei Quartalen 2011 ein  Drittel mehr als das zweitbeliebteste Investitionsziel der Welt, Tokyo. 
„Neben London zählen auch Paris, Moskau und Istanbul zu den europäischen Mega-Cities. Sie sind echte Metropolen und bieten unterschiedlichen Branchen und Sektoren eine Heimat”, meint Christian Ulbrich, CEO EMEA. „Andere Städte wie München und Stockholm bieten hervorragende Bedingungen für Immobilien und Innovationsbereitschaft, was ihnen in einem Umfeld geringen Wachstums zugute kommt.”

„Obwohl die Investoren immer noch bevorzugt in starke, stabile und transparente Städte investieren, bieten neue Investitionsziele eine neue Welt von Möglichkeiten“, so Ulbrich. „Nachdem sich die Welt so schnell verändert, verändert sich in der Folge auch die Landkarte für Immobilien-Investments. Die Unternehmen werden ihre Standorte weiterhin intensiv prüfen, nach höherer Wertigkeit suchen und ihre geografische Reichweite vergrößern. Die Investoren werden ihre Portfolios diversifizieren und für ihre Investitionen nach neuen Städten im asiatisch-pazifischen Raum und nach zweit- und drittrangigen Städten im Westen Ausschau halten.”

Tagesaktuelle Nachrichten vom World Economic Forum finden Sie unter Notes from Davos blog und folgen Sie Peter Roberts auf Twitter beim World Economic Forum @Peter_Roberts1.