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Pressemitteilung

MIPIM, Cannes, London, Frankfurt

London ist der attraktivste Handelsstandort Europas für international expandierende Einzelhandelskonzepte

Jones Lang LaSalle ermittelt Präsenz der 150 führenden Einzelhandelsunternehmen in den 55 wichtigsten Städten Europas


 
MIPIM, Cannes, London, Frankfurt, 07. März 2012 – Jones Lang LaSalle hat die Präsenz der 150 führenden internationalen Einzelhandelsunternehmen in den 55 wichtigsten Städten Europas untersucht und einen Index der zehn attraktivsten Standorte erstellt. London übt danach auf internationale Einzelhändler die größte Anziehungskraft aus. Mit Blick auf die Herkunft international agierender Handelskonzepte sind die USA der wichtigste „Marken-Exporteur“.
 
James Dolphin, Leiter Einzelhandelsvermietung EMEA (Europe / Middle East / Africa) bei Jones Lang LaSalle: „Bei aller Unsicherheit über die Entwicklung der wirtschaftlichen und konjunkturellen Rahmendaten sind internationale Handelsunternehmen weiterhin auf der Suche nach erstklassigen Handelsflächen in Europa. Die führenden Anbieter suchen mehr denn je herausragende Standortoptionen in den wichtigen Metropolen und gehen dabei kaum Kompromisse ein. Dementsprechend zeigen sich die Mieten an den Top-Standorten Europas stabil oder steigend.”
 
Gemessen an der Präsenz der 150 wichtigsten Marken übt London die stärkste Anziehungskraft auf europaweit expandierende Handelsunternehmen aus. Paris, Moskau, Madrid und Mailand komplettieren in dieser Reihenfolge die Top 5 der attraktivsten Handelsstandorte Europas. Die beliebteste deutsche Stadt ist München, die sich zusammen mit Istanbul und Barcelona Rang sieben teilt.
 
James Brown, Leiter EMEA Retail Research bei Jones Lang LaSalle: “Die Konzentration der Flächennachfrage auf Top-Standorte lässt sich sowohl auf nationaler Ebene als auch innerhalb der Stadtmärkte beobachten. Das Angebot an zeitgemäßen und erstklassigen Flächen ist, besonders in Westeuropa, in fast allen Städten sehr eingeschränkt. Dementsprechend erfolgreich sind innerstädtische Neuentwicklungen wie etwa das Westfield Stratford in London oder das Marmara Forum in Istanbul, die interessante Optionen für Markteintritte internationaler Marken bieten.”
 
James Dolphin: „Das eingeschränkte Flächenangebot fördert die grenzüberschreitende Expansion, da erfolgreiche Marken über ihre Heimatmärkte hinaus nach geeigneten Standortoptionen und neuen Umsatzchancen suchen. In diesem Sinne haben Marken wie Desigual, Inditex, Fast Retailing, Bestseller, H&M, G-Star oder Superdry ihre europäische Expansion in den vergangenen 12 Monaten vorangetrieben. Das wichtigste Herkunftsland international expandierender Handelsunternehmen sind die USA. Fast ein Fünftel der europaweit vertretenen Marken hat dort den Hauptsitz. Zu den präsentesten zählen lang etablierte Marken wie Starbucks, Timberland oder Gap. Mehr und mehr sind es aber auch Labels wie Forever 21, Hollister, Apple, Disney oder Abercrombie & Fitch, die die Führungsrolle Amerikas als Herkunftsland untermauern. Zweitwichtigster Ausgangspunkt europaweit expandierender Marken ist Großbritannien, gefolgt von Deutschland, Spanien und Frankreich.”
 
James Brown abschließend: “Nicht wenige europäische Städte mit sehr guten Fundamentaldaten weisen erstaunlicherweise noch eine vergleichsweise geringe Dichte an internationalen Handelsunternehmen auf. Dies gilt etwa für die skandinavischen Standorte Oslo, Helsinki, Göteborg oder Malmö. Auch in Großbritannien, Frankreich und einigen deutschen Städten aus der zweiten Reihe bieten sich aus unserer Sicht noch aussichtsreiche Expansionschancen.”