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Pressemitteilung

Berlin

Jones Lang LaSalle zum Berliner Bürovermietungs- und Investmentmarkt 1. Quartal 2012: Nutzervielfalt auf Bürovermietungsmarkt - Investoren bleiben agil


 
Berlin, 4. April 2012 - Im ersten Quartal 2012 zeigt der Büroflächenumsatz am Berliner Vermietungsmarkt mit ca. 117.500 m² ein um 16 % geringeres Volumen als im Vorjahresquartal. Der  5-Jahresschnitt der ersten Quartale (102.500 m²) wird demgegenüber um 15 % übertroffen. „Eine grundsätzliche Veränderung im Nachfrageverhalten auf Mieterseite ist nicht erkennbar, die Aktivitäten gehen quer durch alle Branchen, insbesondere zeigen sich Unternehmen aus der Branche ‚Neue Medien’ von wieder besseren Wachstumsprognosen überzeugt“, so Jan Hübler, Leiter Bürovermietung Jones Lang LaSalle Berlin.
 
Rückläufig verhält sich die Leerstandsquote. Das auch in der Hauptstadt niedrige Fertigstellungsvolumen gepaart mit den Vermietungsaktivitäten hat das Niveau auf 8,4 % gedrückt. Die Mieten sind stabil geblieben. Der Spitzenmietpreis liegt weiter bei 21,50 Euro/m²/Monat.
 
Das Transaktionsvolumen auf dem Investmentmarkt lag wie in Frankfurt und Hamburg über der 500 Mio. Marke. Mit ca. 510 Mio. Euro ist im Jahresvergleich ein um 24% höheres Ergebnis erzielt. Der 10-Jahresdurchschnitt der ersten Quartale wurde um immerhin 17 % übertroffen.
 
In etwa zu gleichen Anteilen haben Investoren ihr Kapital in Büro- (230 Mio. Euro) bzw. Einzelhandelsimmobilien (210 Mio. Euro) angelegt. „Eine Trendwende zeichnet sich auf dem Berliner Markt ab: Die spekulative Projektentwicklung rückt auf die Agenda“, so Rüdiger Thräne, Niederlassungsleiter Jones Lang LaSalle Berlin und zuständig für Büroinvestment.
 
„Das bedeutet, dass einzelne Investoren ihre Entscheidung bereits getroffen, andere darüber nachdenken, ohne vorherigen Abschluss von Mietverträgen zu bauen.“
Die Spitzenrenditen blieben in Berlin im 1. Quartal stabil. Für Büroimmobilien bewegten sie sich bei 4,95 % und für innerstädtische Geschäftshäuser bei 4,60 %.