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Pressemitteilung

München

Jones Lang LaSalle zum Münchener Bürovermietungs- und Investmentmarkt 1. Quartal 2012: Nutzer und Investoren setzen bundesweit am meisten in München um


 
München, 4. April 2012 - Von den fünf Immobilienhochburgen, die im ersten Quartal  2012 einen Umsatzrückgang hinnehmen mussten, zeigt der Münchener Bürovermietungsmarkt mit einem Minus von knapp 10 % im Jahresvergleich den niedrigsten Wert. Mit 142.000 m² ist auch der 5- Jahresschnitt unterschritten (-16 %). „Der leichte Rückgang im Vermietungsvolumen ändert nichts an dem Fakt einer stabilen Entwicklung, die im ersten Quartal auch ohne Sondereffekte durch Großabschlüsse - die Regel  in den vergangenen Quartalen - zu beobachten war“, so Petra Bolthausen, Leiterin Bürovermietung Jones Lang LaSalle München. München bleibe die Stadt mit dem höchsten Umsatzvolumen.
 
Die solide Umsatzentwicklung bei gleichzeitig geringem spekulativen Fertigstellungsvolumen haben für eine rückläufige Leerstandsquote sowohl im Jahresvergleich als auch gegenüber dem Vorquartal gesorgt (9,3 %). Auf den Spitzenmietpreis hat das aber noch keine Auswirkung. Er liegt weiterhin bei 30,00 Euro/m²/Monat.
 
Im Gegensatz zum Vermietungsmarkt haben die investiven Aktivitäten zugelegt. Für insgesamt  rund 740 Mio. Euro - das höchste Volumen unter den sieben Immobilienhochburgen - wurden  Objekte ge- und verkauft und sorgten damit im Jahresvergleich für ein um 80 % gestiegenes Transaktionsergebnis. Ein solch gutes erstes Quartal gab es in München zuletzt  2007 (damals: 790 Mio. Euro). Favorit der Investoren waren Büroobjekte. 500 Mio. Euro standen in dieser Assetklasse 100 Mio. Euro für Einzelhandelsimmobilien gegenüber (Q1 2011: Büro 160 Mio. Euro / Einzelhandel: 80 Mio. Euro).
 
„Auch der Start in 2012 zeigt, dass großvolumige Transaktionen in München möglich und finanzierbar sind. Der Markt war geprägt durch einen Megadeal, der fast die Hälfte des Volumens auf sich gezogen hat“, so Marcus Lütgering, Leiter Büroinvestment Jones Lang LaSalle Deutschland.
Die Spitzenrenditen blieben in München im ersten Quartal stabil. Für Büroimmobilien bewegten sie sich bei 4,75 % und für innerstädtische Geschäftshäuser bei 3,70 %.