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Pressemitteilung

Köln

Jones Lang LaSalle zum Kölner Bürovermietungs- und Investmentmarkt 1. Quartal 2012: Verhaltener Start


 
Köln, 4. April 2012 - Der Umsatz auf dem Kölner Bürovermietungsmarkt liegt im ersten Quartal 2012 mit  68.000 m² ein Viertel unter dem Niveau des Vorjahres. Das ist insofern nicht überraschend,  als zwischen Januar und März 2011 allein auf den Eigennutzerdeal der RheinEnergie AG 45.000 m² entfielen. Die größte Anmietung im laufenden Jahr wurde mit 8.100 m² - für Kölner Verhältnisse eine durchaus veritable Größenordnung - durch den Zuckerproduzenten Pfeifer & Langen getätigt. Dass sich die Domstadt ganz ordentlich geschlagen hat, zeigt die Anzahl der Mietvertragsabschlüsse, die mit einem Plus von 18% zu Buche schlägt. „Abschlüsse über 5.000 m² werden im weiteren Verlauf des Jahres zur Erreichung der angepeilten Vermietungsleistung, die in etwa auf dem 5-Jahresschnitt liegt, benötigt“, so Thomas Borchert, Leiter Bürovermietung Jones Lang LaSalle Köln. Ob der Mangel an Top-Produkten abgebaut werden kann, hänge auch davon ab, dass mutige Projekte auch mutige Mieter finden. Genau das sei aber fraglich. 
 
Vor dem Hintergrund des soliden Umsatzergebnisses und einem niedrigen Fertigstellungsvolumen zeigt sich die Leerstandsquote gegenüber dem Vorquartal stabil bei 8,1%, im Jahresvergleich  ist sie sogar leicht rückläufig. Der Spitzenmietpreis liegt seit Ende 2010 unverändert bei 21,50 Euro/m²/Monat. 
 
Auf dem Investmentmarkt wurde im ersten Quartal ein Transaktionsvolumen von ca. 145 Mio. Euro erzielt, im Jahresvergleich entsprechend einem Rückgang von 53%. Gegenüber dem Volumen von rund 80 Mio. Euro, die in der Assetklasse Büro zu verbuchen waren, fallen die Einzelhandels-immobilien mit rund  5 Mio. Euro so gut wie gar nicht ins Gewicht. 2011 waren immerhin 70 Mio. Euro im Retailbereich zu notieren und das Verhältnis lag bei 1:2 (Büro 150 Mio. Euro). Auffällig war das Transaktionsvolumen mit Lager-/Logistikimmobilien: mit  ca. 35 Mio. Euro bewegte sich diese Assetklasse im ersten Quartal 2012 bei einem Anteil von 24% - keine andere Immobilienhochburg  erreichte diese Prozentzahl.
 
„Der eher verhaltene Start mit einer Vielzahl an kleinvolumigen Transaktionen ist auch dem Missverhältnis von Produktangebot und Nachfrage nach Core-Investments geschuldet. Projekt-entwickler sehen das Potential und waren als aktive Käufer zu beobachten“, so Birgit Lenzen, Leiterin Büroinvestment Jones Lang LaSalle Köln. Und weiter: „Wir gehen immer noch davon aus, dass aufgrund der für den Verkauf vorgesehen Produkte ein Ergebnis auf Vorjahresniveau realistisch ist.“
 
Die Spitzenrenditen blieben in Köln im 1. Quartal stabil: für Büroimmobilien wurden 5,20 % und für innerstädtische Geschäftshäuser 4,15 % notiert.