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Pressemitteilung

Hamburg

Jones Lang LaSalle zum Hamburger Bürovermietungs- und Investmentmarkt 1. Quartal 2012: Büronutzer noch in Lauerstellung, Investmentmarkt überragend


 
Hamburg, 4. April 2012 - Gänzlich fehlende Großabschlüsse oberhalb von 5.000 m² haben vor allem dazu geführt, dass der Hamburger Büroflächenumsatz im ersten Quartal 2012 deutlich unter Vorjahresniveau liegt. Rund 85.000m² entsprechen einem Rückgang von 28%. Auch der 5- Jahresschnitt der ersten Quartale ist deutlich unterschritten (um 25 %). „Trotz des eher verhaltenen Jahresauftakts bleibt unsere Erwartung für das Gesamtjahr nach wie vor positiv“, so Andreas Wende, Niederlassungsleiter Jones Lang LaSalle Hamburg. Bei der Mangelware „Großdeals“ könnte im Laufe des Jahres durchaus noch Bewegung reinkommen. Die Nachfrage besonders nach Flächen im CBD bleibe weiterhin hoch. Auch Green Buildings würden stark nachgefragt.
 
Die geringen spekulativen Fertigstellungen haben für weitere Entlastung bei der Leertandsquote gesorgt: sowohl im Jahresvergleich als auch gegenüber dem Vorquartal ist eine rückläufige Tendenz zu beobachten. Ende März bewegt sie sich bei 8,3 %. Gleichzeitig hat die Spitzenmiete aufgrund starker Nachfrage und Abschlüsse im hochpreisigen Segment zugelegt.  24 Euro/ m²/ Monat, damit 2,1 % mehr gegenüber dem Vorquartal und 6,7 % im Ein-Jahresvergleich schlagen zu Buche. 
 
Der Investmentmarkt an Alster und Elbe zeigt sich weiter im Aufwind. Für insgesamt 540 Mio. Euro wurde ge- und verkauft. Die Marktakteure sorgten damit für das beste erste Quartal seit 2007 und im Jahresvergleich für ein Plus von rund 70 %. Der Anteilsverkauf der Europapassage war die größte Transaktion der ersten drei Monate. Dennoch  kam die Assetklasse Büro mit 58 % auf einen deutlich höheren Anteil am Volumen (Einzelhandel: 36 %). 
 
„An Mangel herrscht in Hamburg kein Mangel“, so Frank-D. Albers, Leiter Büroinvestment Jones Lang LaSalle Hamburg. Der Markt für geeignete Core-Produkte sei leer gefegt, Grund für  Projektentwickler, sich in Stellung zu bringen und sich wieder Produkte zu sichern. „Auch der Zustrom ausländischen Kapitals in die Hansestadt hält ungebrochen an“, so Albers weiter. Einige Investoren hätten sich bereits mit geglückten Transaktionen erfolgreich im Markt platziert, weitere suchten den richtigen Einstieg. „Damit machen sie den etablierten deutschen Investoren das Leben schwerer“, so der Investmentexperte.
 
Aufgrund der guten Nachfrage nach erstklassigen Produkten in den Top-Lagen war ein Rückgang der Spitzenrenditen um nochmals 10 Basispunkte auf 4,75 % bei Büroimmobilien zu beobachten. Die Spitzenrendite für innerstädtische Geschäftshäuser blieb im ersten Quartal stabil bei 4,10 %.