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Pressemitteilung

Frankfurt

Jones Lang LaSalle zum Frankfurter Bürovermietungs- und Investmentmarkt 1. Quartal 2012: Deutlich besserer Start als vor einem Jahr


 
 
Frankfurt, 4. April 2012 – Die hessische Immobilienhochburg und Stuttgart sind die beiden  Bürovermietungsmärkte unter den sieben Immobilienhochburgen, die im ersten Quartal 2012 ein Umsatzplus im Jahresvergleich aufweisen können. Mit ca. 122.000 m² ist in Frankfurt ein um 26 % höheres Volumen zu notieren. Deutlich übertroffen ist auch der 5-Jahresschnitt der ersten Quartale (+ 21%). Wie immer sind in der deutschen Bankenstadt Finanzinstitute und unternehmensbezogene Dienstleister insgesamt die tragenden Nutzersäulen: auf sie entfallen die meisten Abschlüsse. Unter den fünf größten Anmietungen sind allein drei aus der Branche Banken/Finanzdienstleistungen. Damit entfällt in den ersten drei Monaten auf sie ein Drittel des gesamten Frankfurter Umsatzvolumens. „2012 hat so angefangen, wie es sich Eigentümer und Makler gewünscht hatten. Flächengesuche aus 2011 münden in solide Abschlüsse“, so Christian Lanfer, Leiter Bürovermietung Jones Lang LaSalle Frankfurt, „allen voran durch Union Investment und die Kreditanstalt für Wiederaufbau.“ Zusätzlich sei momentan eine äußerst gesunde Anzahl an Großgesuchen im Markt, die den Plänen von Developern entgegenkommt: „Der Mut zum spekulativen Bau dürfte belohnt werden.“
 
Vor dem Hintergrund der guten Umsatzentwicklung und einem relativ niedrigen Fertigstellungsvolumen (speziell bei den direkt verfügbaren Flächen mit nur 4.500 m²), zeigt die Leerstandsquote  sowohl im Drei- als auch 12 Monatsvergleich eine rückläufige Tendenz. Mittlerweile hat sie 13,7 % erreicht.
 
Trotz weiter herrschender Knappheit an erstklassigen Produkten in 1A-Standorten blieb die Spitzenmiete noch stabil bei 33,00 Euro/m²/Monat. Das wird sich im Verlauf dieses Jahres ändern.  Ein Plus von 3 %, auf dann 34 Euro/m²/Monat, wird als Spitzenmiete erwartet.
 
Auch der Investmentmarkt in Frankfurt erwischte einen deutlich besseren Start ins Jahr als 2011. Für insgesamt rund 550 Mio. Euro haben die Marktakteure Objekte ge- und verkauft und sorgten damit im Jahresvergleich für ein um 100 % gestiegenes Ergebnis und für das beste erste Quartal seit 2007 (damals: 820 Mio. Euro).
 
Eindeutig favorisiert waren in den ersten drei Monaten Investments in Büroimmobilien. In keiner anderen Stadt erreichte ihr Anteil am Transaktionsvolumen auch nur ansatzweise eine solche Dominanz (96 %). 2011 war das in der hessischen Immobilienhochburg noch ganz anders. Damals lag das Verhältnis zwischen den Assetklassen Büro und Einzelhandel bei 1:4.
 
„Im Vergleich zu den letzten Jahren eher untypisch ist die Tatsache, dass mittlerweile für Investoren auch Objekte interessant werden, die einen - mehr oder weniger - hohen – Leerstand aufweisen, Häuser mit Vermietungspotential sozusagen. Dabei könnte in manchen Fällen der Leerstand durchaus noch deutlich höher liegen als etwa beim Trianon (15 %), das gerade - beraten von Jones Lang LaSalle - verkauft wurde“, so Christian Kadel, Leiter Büroinvestment Jones Lang LaSalle Frankfurt. „Für manche Investoren sind zu guten Preisen sogar Bürogebäude attraktiv, die durch auslaufende Mietverträge demnächst komplett leer stehen werden.“ Insgesamt könnte es 2012 schwierig werden, das Ergebnis des Vorjahres (3,05 Mrd. Euro) zu toppen. „Aktuell sind Büroobjekte in einer Größenordnung von ca. 2,5 Milliarden Euro auf dem Markt. Für einen Großteil gehen wir von einem Abschluss noch in diesem Jahr aus“, so der Investmentexperte.
 
Die Spitzenrenditen sind in Frankfurt im ersten Quartal stabil geblieben. Für Büroimmobilien bewegten sie sich bei 4,80 % und für innerstädtische Geschäftshäuser bei 4,25 %.