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Pressemitteilung

Düsseldorf

Jones Lang LaSalle zum Düsseldorfer Bürovermietungs- und Investmentmarkt 1. Quartal 2012: Deutlich weniger Umsatzvolumen


 
Düsseldorf, 4. April 2012 - Im ersten Quartal 2012 zeigt der Flächenumsatz am Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt ein um 31 % niedrigeres Volumen als im Vorjahr. Mit ca. 79.000 m² ist auch der 5-Jahresschnitt der ersten Quartale in ähnlich hoher prozentualer Größenordnung unterschritten. Grund für diese Entwicklung ist einerseits der Rückgang der Abschlüsse insgesamt von etwas mehr als einem Viertel, am deutlichsten bei den Flächengrößen bis 250 m² (-48 %) sowie fehlende Abschlüsse jenseits der 7.000 m² (Q 1 2011: 4). Die beiden größten Mietverträge in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres - beide durch die öffentliche Verwaltung - lagen bei ca. 6.200 m² und 5.500 m².
 
Trotz der rückläufigen Umsatzentwicklung bei einem allerdings niedrigen spekulativen Fertigstellungsvolumen zeigt sich die Leerstandsquote gegenüber dem Vorquartal nahezu unverändert bei 11,3 % (Q4 2011: 11,2 %), im Jahresvergleich schlagen minus 1,3 % Punkte zu Buche. Nicht anders zu erwarten war die stabile Entwicklung bei den Mieten. Die Spitzenmiete liegt seit Ende 2011 bei 24,00 Euro/m²/Monat, allerdings ist mit einem Anstieg im Laufe des Jahres auf  25,00 Euro/m²/Monat zu rechnen. „Der Markt ist sicherlich suboptimal gestartet, bereitet sich aber auf  hochpreisige und Trophy-Abschlüsse im zweiten Quartal vor“, so Marcel Abel, Niederlassungsleiter Jones Lang LaSalle Düsseldorf und zuständig für Bürovermietung.
 
Auch der Investmentmarkt hat im ersten Quartal von seiner Dynamik eingebüßt. Für insgesamt  rund 100 Mio. Euro haben die Marktakteure Einzelobjekte ge- und verkauft. Darüber hinaus wurden Düsseldorfer Immobilien auch im Rahmen von überregionalen Portfoliotransaktionen veräußert (die allerdings bei Jones Lang LaSalle nicht im genannten Volumen enthalten sind). Das Volumen des Vergleichszeitraums im Vorjahr, geprägt durch den Verkauf des Rheinpark Center mit allein über 200 Mio. Euro, wurde bei weitem nicht erreicht (- 67%). Ein schwächeres erstes Quartal gab es zuletzt 2009 (damals 45 Mio. Euro).
 
Neben der im ersten Quartal 2012 größten Transaktion, dem Verkauf des Glashütten-Areals an die Patrizia Immobilien AG für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, wechselten einige kleinere Wohn- und Geschäftshäuser den Eigentümer. Der Anteil der gehandelten Büroimmobilien war mit 16 % des Volumens sehr niedrig und im Vergleich zu den anderen Immobilienhochburgen unterdurchschnittlich. „Die Anleger befinden sich in der Orientierungsphase. Die wird erschwert dadurch, dass das Angebot an Core-Immobilien immer knapper wird, genau hier aber der Fokus der Investoren liegt“, so Achim Birken, Leiter Büroinvestment Jones Lang LaSalle Düsseldorf.
 
Die Spitzenrenditen blieben in Düsseldorf im 1. Quartal stabil. Für Büroimmobilien bewegten sie sich bei 4,95 % und für innerstädtische Geschäftshäuser bei 4,10 %.