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Pressemitteilung

London, Chicago, Singapur

Gedämpfter Jahresbeginn auf dem globalen Investmentmarkt 


 
London, Chicago, Singapur, 11. April 2012 – Die Direktinvestitionen in Gewerbeimmobilien beliefen sich im ersten Quartal 2012 nach vorläufigen Angaben von Jones Lang LaSalle auf 75 Mrd. US-Dollar, damit rund ein Viertel unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (Q1 2011: 97 Mrd. US-Dollar). Nach dem starken Endspurt 2011 zeigt sich ein eher gedämpfter Jahresbeginn 2012. Großvolumige Transaktionen, wie sie in den ersten drei Monaten 2011 zu beobachten waren, haben sich nicht wiederholt. Nicht zuletzt die eingeschränkte Verfügbarkeit von Kreditfinanzierungen erschwerte das Transaktionsgeschehen.
 
Obwohl der wirtschaftliche Background unsicher bleibt und die Umsatzzahlen in allen drei Regionen nach den vorläufigen Zahlen im ersten Quartal 2012 zurück gegangen sind, zeigen eine an sich solide Nachfrage und gediegene Fundamentaldaten auf den Gewerbeimmobilienmärkten ein weiterhin beachtliches Interesse bei den Marktplayern. In den USA, Kanada und Mexiko beispielsweise führte das immerhin zu einem Jahresplus des Transaktionsvolumens von 16 % bzw. jeweils 50 %. Insgesamt bewegt sich das Volumen dieser gesamten Region (Nord-, Mittel- und Südamerika) nur leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres.
 
„Für den asiatisch-pazifischen Raum rechnen wir vor dem Hintergrund der schrittweisen Lockerung der Wirtschaftspolitik mit einem Anziehen der Performance in den kommenden Monaten“, so Arthur de Haast, Leiter der International Capital Group von Jones Lang LaSalle. Und weiter: „In Europa haben die  Maßnahmen der politischen Entscheidungsträger dazu beigetragen, die Aktivitäten auf den Märkten zu unterstützen. Auch wenn Metropolen wie London und New York im Fokus der Investoren bleiben, dürften Sekundärmärkte zunehmende adäquate Gelegenheiten für sie bieten.“
 
David Green-Morgan, Leiter Global Capital Markets Research bei Jones Lang LaSalle ergänzt: „Gewerbeimmobilien ziehen zunehmend Kapital aus Aktien, Rohstoffen und anderen Asset-Klassen an.“ Diese Entwicklung  werde anhalten, da die Attraktivität von Sachanlagen mit dem mittelfristigen  Anstieg der globalen Inflation zunehme. Das könnte im Laufe des Jahres auch wieder großvolumige Investments möglich machen.
 
„Vorsichtiges Agieren, umfangreiche Risikoeinschätzung mit zeitintensiveren Verhandlungen in der Folge werden 2012 bestimmen. Aber angesichts der Menge an Kapital, die vorhanden ist, gehen wir derzeit für das Gesamtjahr von einem Transaktionsvolumen aus, das sich mit 400 Mrd. USD auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr bewegen wird “, so Arthur de Haast. „Um höhere Ergebnisse zu erzielen, müssten weitaus mehr Finanzierungen bereitgestellt werden. Auch 2012 wird zweifellos ein Jahr, in dem die Politik weitere Antworten auf die wirtschaftlichen Herausforderungen finden muss.“