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Pressemitteilung

Frankfurt

Jones Lang LaSalle: Performance des VICTOR Prime Office verliert im 1. Quartal 2012 leicht an Fahrt


 
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
 
  • Indikatorwert Q1 2012: 116,5 Punkte
     
    - Plus 1,1 % gegenüber Vorquartal –Hamburg mit höchstem Anstieg (+ 1,8 %), gefolgt von München mit +1,3 %
     
    - Plus 5,8 % im Jahresvergleich - Hamburg mit bester Jahresperformance (+7,2 %) 
     
    - Plus 17,8 % gegenüber der Trendwende Q2 2009 – Nach wie vor stetig ansteigende Performance

     
  • Laufende jährliche Gesamtverzinsung (Total Return) des Immobilienkapitals in den letzten 12 Monaten: +10,8 % mit leicht sinkendem Trend
     
  • Gesamt Risikopremium (JLL RiskPre) steigt auf 467 Punkte – Risikoloser Zins erneut gefallen
 
Frankfurt, 26. April 2012 - Der VICTOR Prime Office Indikator* konnte im ersten Quartal 2012 zwar weiter zulegen, jedoch bedeutet das Performancewachstum (+ 1,1 % auf 116,5 Punkte) das schwächste der letzten fünf Quartale.
 
Das Performancewachstum des VICTOR Prime Office ist in diesem Quartal überwiegend auf positive Impulse der Mietpreise und der Leerstandsentwicklung zurückzuführen. Demgegenüber sind die Renditen in den Top-Lagen fast aller Städte stabil geblieben. „Die Konjunkturprognosen für Deutschland lassen zwar die Anleger optimistischer in die Zukunft blicken, geben aber insgesamt noch keinen Anlass zur Entwarnung. Das makroökonomische Umfeld bleibt weiterhin fragil. In Spitzenlagen wird sich der Nachfragetrend nach Core-Produkten fortsetzen“, so Andrew M. Groom, Leiter Valuation & Transaction Advisory Jones Lang LaSalle Deutschland. Und weiter: „Es bleibt abzuwarten, ob die momentane Entwicklung der Perfomance - Rückgang des Wachstums - der Anfang einer längeren Verschnaufpause ist. Aufgrund der nach wie vor anhaltenden Verunsicherung auf den europäischen Finanzmärkten halten wir im Verlauf von 2012 eine weitere Abschwächung in den Spitzenlagen für möglich.“
  
Hamburg im Quartals- und Jahresvergleich deutlich vorn

Im Vergleich zum Vorquartal zeigen die untersuchten Spitzenstandorte ein differenziertes Bild. Die Hamburger Innenstadt (+1,8 % auf 125,5 Punkte) gefolgt von der Münchner Innenstadt (+1,3 % auf 118,1 Punkte) verzeichneten die stärkste Performance, zurückzuführen in der Hansestadt überwiegend auf eine leicht sinkende Spitzenrendite, in München auf den verbesserten Vermietungsmarkt. Der Trend in Hamburg wird durch eine sinkende Leerstandsquote unterstützt. Die Berliner Innenstadt profitierte ebenso von einem Leerstandsrückgang und notiert ein Plus von 1,2 % auf 112,1 Punkte. Das Frankfurter Bankenviertel verzeichnet im Vergleich zu Berlin eine leicht schwächere Performance. Das im Vergleich zum Vorquartal verhaltenere Quartalsergebnis (+ 1,1 %) resultiert in einem Indikatorstand von 113,7 Punkten. Düsseldorf kommt im 1. Quartal (+0,4 %) auf 116,1 Punkte - das schwächste Wachstum unter den beobachteten Spitzenlagen.
 
Im Jahresvergleich zeigt der Indikator einen Performanceanstieg von + 5,8 %. Hierbei zeichnet sich ein ähnliches Bild wie im Vorquartal ab: Hamburg (+7,2 %) und Berlin (+6,9 %) liegen vorn. Wie zuletzt zeigt Düsseldorf auch im Vergleich zum Vorjahr (+2,3 %) eine unterdurchschnittliche Performance und belegt auch in der 12-Monatsbetrachtung Platz 5. „In Düsseldorf fehlen über das letzte Jahr hinweg deutliche und kontinuierlich positive Impulse sowohl vom Vermietungs- als auch vom Investmentmarkt“, so Groom.

 
Jährliche Gesamtverzinsung (Total Return) mit 10,8 % weiter leicht rückläufig
 
Die Jahresperformance der laufenden Gesamtverzinsung des angelegten Kapitals (Total Return der letzten 12 Monate) bewegt sich mit + 10,8 % auf leicht geringerem Niveaugegenüber dem Vorquartal (Q4 2010 – Q4 2011: + 11,0 %). „Trotz des sinkenden Trends zieht die Core-Immobilie nach wie vor die Anleger an. Sollte die Finanzmarktkrise weiter ein beherrschendes Thema sein und darüber hinaus die Zinsen niedrig bleiben, dürfte sich daran so schnell nichts ändern“, so Groom. Hamburg behält mit + 12,1 % knapp den Spitzenplatz vor Berlin mit +11,9 %. Frankfurt und München (jeweils +11,3 %) sowie Düsseldorf (+ 7,5 %) folgen auf den Plätzen. „Der weitere Jahresverlauf wird voraussichtlich durch stabile Total Returns gekennzeichnet. Dabei fällt die unterschiedliche Performance der einzelnen Lagen deutlich ins Gewicht, Hamburg wird sich dabei noch weiter von Düsseldorf absetzen“, so Groom.
 

EZB Maßnahmen steigern das JLL Risikopremium (JLL RiskPre)
  
Überwiegend aufgrund der Geldmarkt- und Zinspolitik der EZB in den letzten Monaten ist der risikolose Zinssatz niedrig geblieben und sank Ende März erneut. Damit reagieren Finanzmarkt und Investoren auf die letzten Prognosen für die Eurozone. Die Risikoaufschläge auf Immobilieninvestments (Differenz der internen Zinsfußerwartung der Investoren (IRR) gegenüber der Entwicklung des risikolosen Zinssatzes -„JLL RiskPre“) – sind auf 467 Basispunkte gestiegen (Q4 2011: 426 Basispunkte). „Indirekt wirkt die europäische Geldmarkt- und Zinspolitik der EZB zum wiederholten Male als Triebfeder für die Attraktivität der von Kapitalgebern bevorzugten Core-Immobilien in Deutschland“, so Groom.
 
 

* Der Indikator analysiert die folgenden Teilmärkte mit einer Gesamtfläche von 12 Mio. m²: Berlin Charlottenburg 1A / Mitte / Potsdamer Platz und Leipziger Platz; Düsseldorf Bankenviertel; Frankfurt Bankenlage; Hamburg Innenstadt; München Innenstadt