Skip Ribbon Commands
Skip to main content

Pressemitteilung

London / Frankfurt

Voraussetzungen für die künftige Entwicklung Londons - Der „Honor Chapman Report“


 
 
London / Frankfurt, 21. Mai 2012 – 20 Jahre nach Veröffentlichung der Studie „London: World City“ skizziert der kürzlich erschienene „Honor Chapman Report - London 1991 – 2021: The Building of a World City“ die notwendigen Voraussetzungen für die künftige Entwicklung Londons. Der Report ist der kürzlich verstorbenen Honor Chapman* gewidmet und wurde von Great Portland Estates plc, Grosvenor, Jones Lang LaSalle, Land Securities und The London Communications Agency gemeinsam in Auftrag gegeben.
 
Die Studie enthält Ansichten von rund 100 Meinungsführern über die Zukunft Londons bis in die zweite Dekade des 21. Jahrhunderts hinein zu:   
 
  • Einer neuen Vision und einer Positionierungs-Strategie, um den vielfältigen Wirtschaftszweigen und den Top-Marken der Stadt Sichtbarkeit und Zugänglichkeit zu verschaffen.
     
  • Arbeitsplätzen, Einkommen und Beschäftigung in neuen Sektoren: die Notwendigkeit eines Programms zu ihrer raschen Etablierung und Anregung von Investitionen in diesen Bereichen wird herausgestrichen. Die Sozialreform sollte genutzt werden, um für Londoner Arbeitgeber und Arbeitssuchende auf Grundlage eines flexiblen Einstiegs in den Arbeitsmarkt ein neues Angebot zu schaffen.
     
  • Infrastruktur und Flughäfen: Londons führende Politiker und Unternehmer sollten Infrastruktur-Lösungen fördern, die der notwendigen Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Stadt gerecht werden. Sie müssen auch bereit sein, innovative finanz- und ingenieurstechnische Lösungen aufzutun.
     
  • Geschäftsklima und Offenheit von Unternehmen:  Dabei bedarf es eines gemeinsamen Programms der britischen Landesregierung, der Gesamtverwaltung für Greater London (GLA) und der Londoner Unternehmen zur Beurteilung möglicher Auswirkungen und Konsequenzen künftiger Veränderungen.
     
  • Wohnungswesen: Um die Wohnraum-Krise zu bewältigen werden innovative Maßnahmen und Programme auch seitens der Stadtverwaltung gefordert.
     
  • East London fördern – Die Londoner Geschäftswelt sollte mit dem Bürgermeister, den Stadtbezirken und anderen Interessensvertretern zusammenarbeiten, um eine klare Vision für die Entwicklung im Osten Londons hinsichtlich der Stadtentwicklung, Beschäftigung und höherer Einkommen zu erarbeiten.
     
  • Landesweite Unterstützung für Londons globale Rolle und ihren Beitrag zum landesweiten Wachstum: Verhältnis anderer britischer Städte zu London als Chance und nicht als Bedrohung begreifen.
     
  • Befugnisse der Stadtverwaltung: Gewährung größerer steuerlicher und finanzieller Freiheiten für London.
     
Rosemary Feenan, Leiterin Global Research bei Jones Lang LaSalle, fasst zusammen: „Londons führende Köpfe müssen sich der  Lebensqualität, dem Erfolgswillen, dem Selbstbewusstsein und der Intelligenz, mit denen die Stadt sich national und global präsentiert, neu verpflichten. Der Weg, den London die nächsten zehn Jahre beschreiten muss,  gleicht dem von Honor Chapman, die auf ihrem Weg Erkenntnisse mit beträchtlichen Anstrengungen und Zähigkeit verbunden hat. ”
 
 
* Honor Chapman, Städteplanerin und Immobilienfachfrau, spielte ab den 1990er Jahren eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung Londons. Von 1976 bis 1979 war Chapman als freiberufliche Beraterin an der London Business School tätig, bevor sie 1979 als erste weibliche Gesellschafterin zu Jones Lang Wootton (heute Jones Lang LaSalle) kam. Als Pionierin bei der Implementierung von Erkenntnissen moderner wirtschaftlicher Forschung auf die Gewerbeimmobilienbranche war Chapman eine der Ersten, die die Investment Performance Analyse einführte. 1992 führte Chapman eine grundlegende Studie zur Wettbewerbsfähigkeit Londons durch. Als Resultat leitete sie die Gründung einer Investitionsförderungsgesellschaft, die heute „Think London“ heißt. Chapman war Gründungs-CEO und später für weitere fünf Jahre Mitglied des Vorstands. Im Jahr 2000 war sie unter den Gründungsmitgliedern der London Development Agency (LDA), saß zunächst im Vorstand und wurde 2003 Vorsitzende der LDA.