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Pressemitteilung

Frankfurt

Büronebenkosten so hoch wie noch nie - OSCAR 2012* von Jones Lang LaSalle


 

Presseinformation inklusive Charts [PDF]

 

Frankfurt, 26. September 2012 - Die Nebenkosten in Deutschlands Büros sind nach der neuesten OSCAR-Untersuchung von Jones Lang LaSalle im Jahresvergleich um rund 1 % (+ 0,05 Euro) auf 3,46 Euro / m²/ Monat gestiegen. Trotz des nur geringfügigen Anstiegs liegt damit der Durchschnittwert auf einem neuen Allzeithoch. 
 
Im Gegensatz zum Vorjahr zeigten allerdings gerade diejenigen Kategorien, die die höchsten Anteile an den Nebenkosten auf sich vereinen wie Öffentliche Abgaben, Wartung, Strom, Heizung weitgehend stabile Werte oder Schwankungen von höchstens bis zu 0,02 Euro / m² / Monat. Der Aufwärtstrend bei Strom und Heizung bleibt aber nach wie vor bestehen, die Heizkosten verbuchten einmal mehr den höchsten Anteil aller Kostenfaktoren. Leicht rückläufig waren dagegen die Kosten bei der Kategorie „Reinigung“, steigend dagegen wieder nach einem Rückgang im Vorjahr, die Versicherungskosten. Trotzdem bleiben sie als einziger Kostenfaktor sowohl bei klimatisierten als auch bei unklimatisierten Gebäuden im 5-Jahresvergleich auf deutlich unterdurchschnittlichem Niveau.
 
„Der konsequente Anstieg der Nebenkosten setzt sich weiter fort. Trotz diverser Bemühungen in allen Bereichen können sinnvolle Kosteneinsparungen nur durch energetische Sanierungen der haustechnischen Anlagen erreicht werden. Der nachhaltige Fokus in der Entwicklung des Immobilienbestandes in den nächsten Jahren muss genau an dieser Zielsetzung orientiert sein. Nur so lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit von Bestandsimmobilien erhalten", so Christina Hoffmann, Leiterin Property Management Jones Lang LaSalle Deutschland.
 
 
Entwicklung in den Hochburgen uneinheitlich – Frankfurt mit höchstem Nebenkostenanstieg
 
Während die Nebenkosten in Düsseldorf (3,34 Euro / m² / Monat) und München (3,54 Euro/m²/Monat) im aktuellen OSCAR geringfügig zurückgingen, waren in Hamburg (3,42 Euro/m²/Monat), Berlin (3,49 Euro / m² / Monat) leichte Steigerungen zu verzeichnen. Mit + 4 % verbucht Frankfurt den höchsten Anstieg. Gemittelt über klimatisierte und unklimatisierte Gebäude hinweg fallen in der Mainmetropole mit 3,57 Euro/m²/Monat auch die höchsten Durchschnittskosten an, in Düsseldorf wie im Vorjahr mit 3,34 Euro/m²/Monat die niedrigsten. Die größten Einzelpositionen unter den Nebenkosten sind die Kosten für die Heizung, die öffentlichen Abgaben und die Wartung. Ihre Anteile an den Gesamtnebenkosten bewegen sich in den fünf betrachteten Städten zwischen knapp 11 und 17 %.

 
Hamburg verweist München auf Platz 3 bei den Gesamt-Bürokosten

 

Bei der Betrachtung der Gesamt-Bürokosten** (gewichtete Durchschnittsmiete + Nebenkosten) liegt Frankfurt trotz eines deutlichen Rückgangs (-7 %) mit 21,58 Euro/m²/Monat deutlich vorn. Auf Platz zwei hat im OSCAR 2012 Hamburg (+ 9 % auf 18,09 Euro/m²/Monat) die bayerische Landeshauptstadt (nahezu gleichbleibend bei 17,83 Euro/m²/ Monat) auf Platz drei verdrängt. Bezeichnenderweise werden in Düsseldorf und Berlin zwar mit 16,23 Euro / m² / Monat (- 5 % gegenüber OSCAR 2011) bzw. 15,91 Euro / m² / Monat (- 1 %) die geringsten Gesamtkosten registriert, gleichzeitig mit gut 20 % und knapp 22 % - bei steigender Tendenz - auch die höchsten Anteile der Nebenkosten an den monatlichen Kosten. 
 
* Die erhobenen Daten im „Office Service Charge Analysis Report“ (OSCAR) 2012 beziehen sich auf den Abrechnungszeitraum des Kalenderjahres 2011.
 

 

** Die Nebenkosten wurden im OSCAR über klimatisierte und unklimatisierte Gebäude gemittelt, der Mietanteil wird durch die gewichtete Durchschnittsmiete der jeweiligen Stadt Ende Dezember 2011 wiedergegeben.