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Pressemitteilung

Frankfurt

Frankfurt: Primus inter pares bei Green Buildings in Deutschland – Höchster Anteil „grüner“ Büroflächen


Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

Frankfurt, 29. November 2012 – Nicht nur die Bürohäuser streben in der hessischen Metropole in die Höhe. Unter Deutschlands Immobilienhochburgen liegt Frankfurt – wenn auch knapp - an der Spitze in punkto „Grüne Immobilien“. Insgesamt 50 Gebäude sind bereits zertifiziert, vorzertifiziert oder registriert. Damit verdrängt die Mainmetropole im aktuellen Nachhaltigkeitsranking München (48 Gebäude) vom ersten Platz. 
 
„Zertifizierungen gerade von Neubauten sind in den Immobilienhochburgen ein nicht mehr aufzuhaltender Trend. Das beweist das Tempo, mit dem Zertifizierungen bei neuen Objekten oder Projekten aufgenommen werden. Die Mainmetropole ist bei Green Buildings derzeit primus inter pares gerade unter den Big 5 Deutschlands, die sich alle auf hohem Niveau in einem erfreulichen Nachhaltigkeitswettbewerb untereinander befinden“, so Ingo Weiß, Leiter Real Estate Advisory Services Jones Lang LaSalle Deutschland.
 
Anders als in den anderen deutschen Immobilienhochburgen liegt am Main das LEED-Zertifikat mit 22 Objekten vorn, gefolgt von DGNB (16) und BREEAM (12).
 
„Besonders auffällig ist dabei die hohe Anzahl und der hohe Anteil bereits zertifizierter Gebäude, hier ist die Führungsposition Frankfurts eindeutig“, so Weiß. Bereits in den letzten zehn Jahren waren bis zu 30 % der fertiggestellten Bürofläche in Frankfurt* zertifiziert. „Die Tendenz ist eindeutig: Fortsetzung auf diesem bereits hohen Niveau. Bis 2015 erwarten wir einen Anteil von über einem Drittel. Prominente Neubauentwicklungen und Sanierungen werden ohne Zertifikat ohnehin nicht mehr angegangen.“ Das gelte in Frankfurt vor allem für die Neubauentwicklungen im Europaviertel.  Seitens Eigentümer bestehe aber auch ein zunehmendes Interesse zur Zertifizierung von Bestandimmobilien, dabei sei die Kosten-Nutzen-Relation besonders zu beachten. Auch bei Kernsanierungen sei die Möglichkeit einer Zertifizierung gegeben, hier stehen besonders Trophy Immobilien wie das Deutsche Bank-Gebäude im Fokus.
 
Insgesamt dominieren Bürogebäude des gesamte „Nachhaltigkeitsgeschehen“ mit 42 Objekten, abgeschlagen sind Handelsobjekte (2), Logistik- (2) sowie Wohnobjekte (1). Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten noch insbesondere auf die innerstädtischen Bereiche (Bankenlage, Westend, City). 14 % der Büroflächen im Bestand sind hier zertifiziert, vorzertifiziert oder registriert, während im gesamten Frankfurter Marktgebiet* 8 % der Büroflächen als „grün“ gelten können, bundesweit mit Abstand der höchste Wert vor München (3 %) und Berlin (1 %).
 
In diesen zentralen Bereichen sind denn mit 22 auch die meisten der „grünen Objekte“ in Frankfurt zu finden. „Aber auch periphere Lagen werden zunehmend berücksichtigt, wie bereits am Beispiel von Niederrad, dem Mertonviertel oder auch Flughafen zu sehen“, so Weiß
 
Dr.-Ing. Markus Mönig, Geschäftsführer der mit Jones Lang LaSalle kooperativ verbundenen RWE Energiedienstleistungen GmbH, betont: „Die Energiewende in Deutschland kann nur durch Unterstützung der Immobilienbranche und damit durch nachhaltige Immobilien gestemmt werden. Frankfurt und die im Immobiliensektor Verantwortlichen erweisen sich hier als Trendsetter.“