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Pressemitteilung

Frankfurt

Speckgürtel mit viel Potenzial - Der Bürovermietungsmarkt im Frankfurter Umland 1. Halbjahr 2009


 
 
Frankfurt, 13. August 2009 - Der Büroflächenumsatz in der Frankfurter Peripherie* betrug im ersten Halbjahr 2009 insgesamt  31.000 m². Nach einem sehr verhaltenen ersten Quartal 2009 (ca. 11.900 m²) legte der Umsatz im zweiten Quartal 2009 wieder zu: ca. 19.000 m² bedeuten ein Plus von knapp 60% gegenüber dem Vorquartal. „Trotz dieser erfreulichen Umsatzsteigerung wird es in 2009 sehr schwer, ein Gesamtjahresergebnis oberhalb der 100.000 m² - Marke zu erreichen und damit auf durchschnittlichem Fünf-Jahresniveau zu landen. Es bleibt abzuwarten, ob die aktiven Flächengesuche oberhalb von 5.000 m² noch in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden und das Ergebnis in der Summe dadurch positiv beeinflusst wird“, so Carlo Schöps, Leiter der Bürovermietung Frankfurter Umland bei Jones Lang LaSalle.
 
Wie schon im ersten Quartal fällt beim Blick auf das Umsatzvolumen auf, dass auch von April – Juni 2009 die Regionen südlich von Frankfurt dominierend waren. 81 % des Gesamtumsatzes während des zweiten Quartals im Frankfurter Umland, entsprechend 15.300 m², wurden südlich von Frankfurt generiert. Mit rund zwei Drittel konnte Neu-Isenburg im zweiten Quartal den größten Anteil am Büroflächenumsatz der „südlichen Peripherie“ für sich verbuchen. „Das ist nicht überraschend, denn Neu-Isenburg ist der etablierteste, größte und zugleich hochwertigste Bürostandort im südlichen Frankfurter Umland. Hauptverantwortlich für den Umsatz war die Anmietung der Stadtverwaltung von Neu-Isenburg (ca. 6.500 m² im „Greenside“) sowie mehrere weitere Abschlüsse in den Neubauprojekten „Red Square Zeppelinheim“ und „Dornhof“, beide ebenfalls in Neu-Isenburg“, so Carlo Schöps.
 
Abgesehen von den Projekten am oder in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens ist derzeit das mit ca. 26.000 m² Bürofläche größte und bereits in der Realisierung befindliche Revitalisierungsprojekt der Frankfurter Peripherie allerdings nicht im Süden, sondern im Frankfurter Norden zu finden, nämlich in Schwalbach am Taunus (das „Hillsite“, Am Kronberger Hang 8).
 
Die Mietpreise im Frankfurter Umland blieben im zweiten Quartal 2009 auf dem Niveau des Vorquartals. Die Zunahme der bei Mietvertragsabschluss gewährten Incentives verlangsamte sich leicht gegenüber dem Vorquartal, denn die Zugeständnisse der Vermieter bewegen sich bereits auf einem sehr hohen Niveau: es herrschen längst Zeiten, in denen der Mieter viele seiner Forderungen bei einer Neuanmietung oder Vertragsverlängerung vom Vermieter erfüllt bekommt. Die aktuelle Spitzenmiete (innerhalb wie auch außerhalb von Gewerbeparks) lag Ende des ersten Halbjahres 2009 unverändert gegenüber Ende Q1 2009 bei 12,80 Euro / m² / Monat, wobei dieser Wert ausschließlich in Neubauprojekten und wiederum hauptsächlich in Neu-Isenburg erzielt wurde.
 
„Entscheidende Kriterien für die Nutzer, das Frankfurter Umland bei Ihrer Flächensuche in Betracht zu ziehen, sind die niedrigen Gewerbesteuersätze, die zumeist gute Autobahnanbindung, die Nähe zum Flughafen und das günstigere Mietniveau. Büromieter finden im Frankfurter Umland an zahlreichen Standorten eine große Auswahl funktionaler und gleichzeitig hochwertiger Mietflächen modernster Ausstattung“, so Schöps. Und weiter: „Etwas unterrepräsentiert, weil schlechter angebunden und über weniger gut entwickelte Büromärkte verfügend, ist nach wie vor das östliche Umland. Dagegen profitiert der Frankfurter Süden und hier insbesondere Neu-Isenburg von der nur gut zehn Minuten vom Frankfurter Flughafen entfernten Lage“.

 
* Frankfurter Peripherie: Umland der Stadtgebietes Frankfurt / Main (inkl. Flughafen) / Eschborn / Offenbach-Kaiserlei -  abgegrenzt im Norden durch Butzbach (Wetteraukreis), im Osten durch Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis), im Süden durch Bensheim/Heppenheim (Kreis Bergstraße), im Westen durch Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau)