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Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: Bereinigter Gewinn je Aktie $ 5,48; Umsatz $ 3,9 Mrd. - Rekordumsatz mit einer Steigerung um 12 Prozent; Umsatz aus Honoraren stieg um 10 Prozent


Presseinformation inklusive Umsatztabellen [PDF]

 

CHICAGO, 29. Januar 2013 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL) erzielte 2012 einen bereinigten Gewinn je Aktie von $ 5,48 gegenüber $ 4,83 im Vorjahr. Der Rekordumsatz für das Gesamtjahr von $ 3,9 Mrd. entspricht einer Steigerung um 12 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Der Umsatz aus Honoraren von $ 3,6 Mrd. ist gleichbedeutend einer Steigerung um 10 Prozent.

  • Bereinigter Gewinn je Aktie dank breit abgesicherter Umsatzentwicklung um 13 Prozent gestiegen
     
  • Deutliche Verbesserung der Gewinnspanne in EMEA für das Gesamtjahr auf Grund erfolgreicher Managementmaßnahmen trotz schwieriger Marktverhältnisse 
     
  • Robuster Abschluss für Q4 in der Region Asien/Pazifik mit Umsatzwachstum von 20 Prozent getrieben von Capital Markets und anhaltendem Erfolg im Corporate Outsourcing
     
  • Anhaltend robuste, überdurchschnittliche Performance im Vermietungsbereich in der Region Amerika
     
  • Anleiheemission von $ 275 Mio. bei einer Laufzeit von 10 Jahren stärkt Unternehmensbilanz


     
„Unsere Performance in 2012 hat unsere Erwartungen erfüllt. Unter weltweit herausfordernden Marktbedingungen haben wir einen starken Endspurt hingelegt“, so Colin Dyer, Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. „Wir setzen die Steigerung unseres Marktanteils, die Verbesserung der Produktivität sowie den Ausbau unserer Kundenbeziehungen weiter fort. Auf Grund unserer Performance im Quartal und im Gesamtjahr sind wir zuversichtlich, den Wachstumskurs 2013 fortsetzen zu können", fügte Dyer hinzu.
   
Das Wachstum des konsolidierten Umsatzes aus Honoraren im Gesamtjahr war auf eine robuste Performance im Vermietungsbereich und ein kontinuierliches Wachstum im Bereich Property und Facility Management zurückzuführen. Der Umsatz im Vermietungsbereich wuchs im Gesamtjahr um 9 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen und verzeichnete in der Region Amerika die größte Steigerung. Der Umsatz aus Honoraren im Bereich Property und Facility Management stieg um 13 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, unter anderem angeführt von der Region Nord- und Südamerika, die einen Anstieg von 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen verzeichnete, gefolgt von der Region Asien/Pazifik mit einer Steigerung um 13 Prozent. Bei LaSalle Investment Management gingen die Managementgebühren aufgrund beträchtlicher Asset- und Portfolioverkäufe gegenüber 2011 zurück, blieben jedoch in den einzelnen Quartalen von 2012 konstant. LaSalle erzielte im Gesamtjahr Erfolgshonorare in Höhe von $ 23 Mio. und Kapitalerträge in Höhe von $ 24 Mio. 
 
Im vierten Quartal wuchs der konsolidierte Umsatz auf $ 1,2 Mrd.; er liegt um 9 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen höher als im vierten Quartal 2011 und stieg basierend auf dem Umsatz aus Gebühren um 8 Prozent.  
 
Ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten betrugen die betrieblichen Aufwendungen im Gesamtjahr $ 3,6 Mrd. und stiegen um 10 Prozent, bzw. 12 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, gegenüber $ 3,3 Mrd. im Vorjahr. Die Steigerung war zurückzuführen auf höhere variable Vergütungen infolge von Umsatzsteigerungen im Vermietungsbereich sowie auf höhere Vergütungen infolge einer größeren Mitarbeiterzahl, in erster Linie, um neue und erweiterte Verträge im Geschäftsbereich Property und Facility Management zu bedienen. Die Vergütungen wurden weiterhin beeinträchtigt durch die im Vorfeld veröffentlichte Entscheidung des Unternehmens, das Belegschaftsaktienprogramm („SOP“) abzuschaffen, was zu etwa $ 11 Mio. vorgezogenen Aufwendungen während des laufenden Jahres führte - eine unterschiedliche Terminierung statt einer dauerhaften Erhöhung der Vergütungen - sowie zu einer unterschiedlichen Terminierung von $ 5 Mio. im Zusammenhang mit der Vorleistung der abschließenden Ratenzahlung für die Staubach-Übernahme und der Verlängerung der Arbeitsverträge mit der Mehrheit der Staubach-Aktionäre, die im Unternehmen beschäftigt sind. Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten betrugen $ 3,3 Mrd. und stiegen um 9 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, in erster Linie ebenfalls höheren Vergütungsaufwendungen zuzuschreiben.
 
Die Ergebnisse des Gesamtjahres beinhalteten $ 45 Mio. Restrukturierungs- und Übernahmekosten, hauptsächlich bezogen auf die für die Übernahme von King Sturge im zweiten Quartal 2011 angefallenen Integrationskosten und Kosten für Mitarbeiterbindung, jedoch auch auf Abfindungskosten und Kosten für den Ausstieg aus Mietverträgen aufgrund der Zusammenlegung von Büroflächen in gezielten Geschäftsbereichen, die voraussichtlich über einen längeren Zeitraum eine wirtschaftliche Herausforderung bleiben. Im Unternehmensergebnis sind auch Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit der King Sturge-Übernahme in Höhe von $ 5 Mio. enthalten. 
 
Ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten stiegen die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen im vierten Quartal um 8 Prozent auf $ 1,0 Mrd. gegenüber € 928 Mio. im Vorjahr. Die Steigerung war in erster Linie zurückzuführen auf erhöhten Aufwand für variable Vergütungen, insbesondere Bonus- und Provisionsaufwendungen, da mehrere Geschäftsbereiche des Unternehmens, insbesondere in den USA, im vierten Quartal höhere Hürden für Boni und Provisionen übersprungen haben.
 
 
Bilanzaufstellung
 
Im vierten Quartal emittierte das Unternehmen zu 4,4 % verzinste vorrangige Schuldtitel in Höhe von $ 275 Mio. mit Fälligkeit im November 2022. Die erstklassigen Schuldtitel wurden an verschiedene Investorengruppen veräußert und führen zu einer weiteren Stärkung der Liquidität und Bilanz des Unternehmens. Die Erlöse der Emission wurden zur Tilgung aufgenommener Kredite aus den langfristigen Darlehen des Unternehmens verwendet. Die Außenstände aus diesen Kreditfazilitäten betrugen zum 31. Dezember 2012 $ 169 Mio. gegenüber $ 463 Mio. im Vorjahr.  
 
Auch im vierten Quartal leistete das Unternehmen eine Zahlung von $ 115 Mio. an frühere Staubach-Aktionäre. Dies stellt eine vorzeitige Tilgung des Großteils einer zuvor ausgewiesen Rate für Übernahmen in Höhe von $ 156 Mio. dar, deren Fälligkeit für August 2013 festgelegt wurde. Darüber hinaus führte die Performance im Vermietungsbereich in Nord- und Südamerika seit der Fusion 2008 zu einer Ausschüttung in Höhe von $ 36 Mio., wovon $ 5 Mio. im zweiten Quartal 2012 ausgezahlt wurden. Die übrigen $ 31 Mio. wurden als zeitversetzte Verpflichtung aus Übernahmen zum 31. Dezember 2012 ausgewiesen und werden in der ersten Hälfte von 2013 geleistet. Die Netto-Gesamtschulden, einschließlich späterer Verpflichtungen aus Übernahmen, sanken 2012 um $ 105 Mio. auf $ 538 Mio. zum 31. Dezember 2012.

 
Im Überblick: Wichtige Ergebnisse nach Geschäftsbereichen
 
Region Amerika Immobiliendienstleistungen 
 
In der Region Amerika belief sich der Umsatz im Gesamtjahr auf $ 1,7 Mrd. und stieg gegenüber 2011 um 15 Prozent. Der Umsatz auf Honorarbasis stieg um 11 Prozent. Das größte Wachstum verzeichneten die Bereiche Capital Markets und Hotels mit einer Steigerung um 25 Prozent und Property und Facility Management mit einer Steigerung um 15 Prozent. Der Umsatz im Vermietungsbereich stieg um 9 Prozent, obwohl die Vermietungsvolumina auf den Büromärkten in den USA um 20 Prozent sanken.
  
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Gesamtjahr auf $ 1,6 Mrd. und stiegen um 16 Prozent gegenüber 2011. Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen stiegen um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war auf höhere fixe Personalkosten aufgrund einer größeren Mitarbeiterzahl und höhere Provisionsaufwendungen im Zusammenhang mit höheren Umsätzen in den Bereichen Vermietung sowie Capital Markets & Hotels zurückzuführen. Durch die Abschaffung des Belegschaftsaktienprogramms („SOP“) zu Beginn des Jahres entstanden etwa $ 5 Mio. zusätzliche Vergütungsaufwendungen gegenüber 2011. Die betrieblichen Aufwendungen im Gesamtjahr und im vierten Quartal in der Region wurden außerdem beeinflusst durch $ 5 Mio. vorzeitige Vergütungsaufwendungen im Zusammenhang mit Übernahmen. 
 
Das Betriebsergebnis stieg im Gesamtjahr auf $ 168 Mio. gegenüber $ 163 Mio. in 2011. Das EBITDA betrug im Gesamtjahr $ 210 Mio. gegenüber $ 201 Mio. im Vorjahr. Die EBITDA-Marge auf Honorarbasis betrug 12,7 Prozent, im Vorjahr waren es 13,4 Prozent. Bereinigt um die Auswirkungen der Abschaffung des SOP und der vorzeitigen Vergütungsaufwendungen im Zusammenhang mit Übernahmen wäre die EBITDA-Marge 2012 gegenüber einem ebenfalls bereinigten Wert für 2011 gleich geblieben.
Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen betrugen im vierten Quartal $ 457 Mio. und stiegen von $ 408 Mio. um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum; sie umfassten die $ 5 Mio. vorzeitige Vergütungsaufwendungen im Zusammenhang mit Übernahmen sowie $ 2 Mio. aus der Abschaffung des SOP-Programms.

 
Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) Immobiliendienstleistungen
 
In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) belief sich der Umsatz im Gesamtjahr auf $ 1,0 Mrd. und stieg um 12 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Der Umsatz aus Honoraren stieg dank der breiten Aufstellung um 9 Prozent, wurde jedoch überwiegend angetrieben durch den Bereich Project & Development Services, zu dem das Tetris-Geschäft zählt, sowie durch Vermietungen. Der Umsatz aus Honoraren belief sich im vierten Quartal auf $ 318 Mio. und blieb auf dem Niveau von 2011.
        
In Deutschland ist im Gesamtjahr 2012 der Umsatz in Euro um 7 Prozent gewachsen bzw. war in US-Dollar leicht rückläufig (minus 1 Prozent). Der Quartalsumsatz lag leicht um 2 Prozent (bzw. 6 Prozent in US-Dollar) unter dem starken Vorjahresquartal. Der Capital Markets Umsatz steigt im Jahresvergleich um 7 Prozent, ist im Quartal jedoch im Wesentlichen aufgrund des reduzierten Retail- Transaktionsvolumens um etwa ein Viertel zurückgegangen. Das Vermietungsgeschäft stieg vor allem im Einzelhandelsbereich insgesamt im Quartal deutlich um 18 Prozent (14 Prozent in US- Dollar) an und erreicht damit für das Gesamtjahr ein Wachstum von 5 Prozent (leichter Rückgang von 3 Prozent in US-Dollar). Die Bewertungs- und Beratungsdienstleistungen waren im Quartalvergleich in Euro stabil (bzw. fielen in US Dollar um 4 Prozent) und sind auf Jahresbasis in Euro stark gestiegen (plus 8 Prozent bzw. waren stabil in US-Dollar). Die Asset-, Property- und Shopping Center-Management Umsätze waren im Quartal und im Jahresvergleich rückläufig (minus 6 Prozent in Euro bzw. minus 12 Prozent in US-Dollar). Das Corporate Solutions Geschäft verzeichnet nach vier Quartalen weiterhin ein sehr starkes Wachstum.
   
In EMEA lagen die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich $ 5 Mio. Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte aus der King Sturge-Übernahme, im Gesamtjahr bei $ 1,0 Mrd. und stiegen gegenüber 2011 um 10 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. In den betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr auch $ 28 Mio. zusätzliche Brutto-Vertragskosten für den Geschäftsbereich Project & Development Services enthalten. Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen stiegen um 7 Prozent gegenüber 2011. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war auf höhere fixe Personalkosten aus der Übernahme von King Sturge zurückzuführen. Gegenüber den etwas mehr als sieben Monaten in 2011 waren 2012 die Kosten für das gesamte Jahr angefallen.
 
Das EBTIDA für das Gesamtjahr betrug $ 75 Mio. gegenüber $ 57 Mio. in 2011. Die EBITDA-Marge auf Honorarbasis betrug 8 Prozent, gegenüber 6,5 Prozent im Vorjahr, den Erfolg der während des Jahres in der gesamten Region ergriffenen Maßnahmen zur Kosteneinsparung widerspiegelnd.
 
Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im vierten Quartal auf $ 272 Mio. gegenüber $ 284 Mio. in 2011 und sanken um 4 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die betrieblichen Aufwendungen umfassten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von $ 1 Mio. gegenüber $ 5 Mio. im Vorjahr.

 
Region Asien/Pazifik Immobiliendienstleistungen
 
In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz um 9 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen auf $ 876 Mio. Der Umsatz aus Honoraren stieg um 11 Prozent auf $ 781 Mio., angeführt von einem Wachstum von 15 Prozent im Bereich Capital Markets & Hotels und einer Steigerung des regelmäßigen Umsatzes um 13 Prozent im Bereich Property und Facility Management. 
 
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Gesamtjahr auf $ 810 Mio., entsprechend einer Steigerung um 9 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. In den betrieblichen Aufwendungen waren Brutto-Vertragskosten in Höhe von $ 95 Mio. enthalten, gegenüber $ 104 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg der honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen um 12 Prozent auf $ 716 Mio. war hauptsächlich auf eine höhere Anzahl Mitarbeiter, um neue und erweiterte Verträge im Geschäftsbereich Property und Facility Management zu bedienen, sowie auf den Druck zum Inflationsausgleich in der gesamten Region, zurückzuführen.
Das EBITDA der Region Asien/Pazifik betrug im Gesamtjahr $ 78 Mio. und blieb gegenüber 2011 konstant. Die EBITDA-Marge auf Honorarbasis verbesserte sich im vierten Quartal deutlich, lag jedoch aufgrund der Herausforderungen eines langsameren Wachstums in den vorigen Quartalen im Gesamtjahr bei 10,0 Prozent, gegenüber 11,0 Prozent im Vorjahr.
 
Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen betrugen im vierten Quartal $ 218 Mio. im Vergleich zu $ 184 Mio. im Jahr 2011. 
  
Die verwalteten Vermögenswerte blieben mit $ 47 Mrd. zum Stichtag 31. Dezember 2012 stabil. Das EBITDA betrug $ 74 Mio. für das Gesamtjahr gegenüber $ 60 Mio. in 2011. 2012 betrug die EBITDA-Marge 25,9 Prozent gegenüber 21,7 Prozent im Vorjahr.

 
Zusammenfassung

Das Unternehmen schloss das Jahr mit einer robusten Performance im vierten Quartal ab und erzielte einen Rekordumsatz im Gesamtjahr 2012. Durch die Gewinnung neuer Mandate und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen konnte das Unternehmen beachtliche Marktanteilsgewinne generieren. Die gesunde Auftragslage und eine sich moderat verbessernde globale Marktdynamik, zusammen mit einem anhaltenden Fokus auf Produktivität und Kostendisziplin, lassen mit Zuversicht auf die Performance 2013 blicken.