Pressemitteilung

Spitzenmiete für Mannheimer Büros zieht 2022 kräftig an

Dynamisches zweites Halbjahr mit Großabschlüssen in Heidelberg

20. Januar 2023

Konstantinos Krikelis

Director Office Leasing Mannheim
+49 621 39998 331

MANNHEIM, 20. Januar 2023 – Seit einiger Zeit kratzten Premiumbüros in Mannheim an der Marke von 20 Euro/m², im vergangenen Jahr war es nun so weit: Die Spitzenmiete ist innerhalb eines Jahres um 2,50 Euro auf 22 Euro/m² sprunghaft gestiegen. „Das ist ein gutes Signal für Investoren und Projektentwickler, die hier bauen wollen“, kommentiert Konstantinos Krikelis, Director Office Leasing JLL Rhein-Neckar, die Marktentwicklung.

Zu dem deutlichen Anstieg der Spitzenmiete haben in erster Linie Abschlüsse im Glücksteinquartier sowie Anmietungen in hochwertigen Büroimmobilien in zentralen Lagen beigetragen. Auch jenseits der zentralen Lagen, wie beispielsweise im Teilmarkt Fahrlach, ziehen die Mieten an, beobachtet Krikelis. „Dort wird kaum noch unter 15 Euro/m² vermietet.“

Mit 22 Euro/m² sind Topbüros in Mannheim in der Metropolregion Rhein-Neckar mit Abstand die teuersten. In Heidelberg werden in der Spitze 17,50 Euro/m² bezahlt, in Ludwigshafen sind es lediglich 13 Euro/m². Den gesamten Markt betrachtet sind die Büromieten in Heidelberg mit einem gewichteten Mittel von 16,25 Euro/m² am höchsten.  

In der Metropolregion Rhein-Neckar wurden 2022 insgesamt knapp 122.000 m² Bürofläche vermietet. Das ist deutlich weniger als im Vorjahr (182.300 m²) und liegt ebenso unter dem Fünfjahresschnitt (147.700 m²). „Zwar hat der Markt im zweiten Halbjahr nochmals Schwung aufgenommen, es fehlten über das gesamte Jahr gesehen aber die großen Deals aus dem Vorjahr“, erläutert Krikelis. Für die größten Abschlüsse in der Region sorgten 2022 der dänische Pharma-Konzerns Ascendis mit 11.700 m² sowie Springer Nature mit rund 7.500 m², beide in Heidelberg. Ein Jahr zuvor hatten ABB und Bauhaus zur Eigennutzung zusammen knapp 45.000 m² Bürofläche angemietet.

Für den Bürovermietungsumsatz 2023 sieht Krikelis positive Impulse. Zum einen seien einige, zum Teil auch großvolumige Deals aus 2022 in das neue Jahr gerutscht. Zum anderen rechnet er damit, dass insbesondere die öffentliche Hand Büroflächen nachfragen wird. „Vor allem bei den Kommunen sehe ich Nachholbedarf, was das Thema New Work angeht. Das könnte ein Treiber für dieses Jahr werden.“ Krikelis rechnet mit einem Flächenumsatz von etwa 130.000 m².

Die Spitzenmiete dürfte weiter steigen, weil hochwertige Flächen perspektivisch zur Mangelware werden. Im vergangenen Jahr ist der Leerstand in der Region auf unter fünf Prozent gesunken. Für Projektentwickler lohnt es sich deshalb zu bauen, unterstreicht Krikelis: „Bereits vor der Fertigstellung sind etliche Liegenschaften bereits vollvermietet. Auch die Fertigstellungen für 2023 sind zu 85 Prozent vorvermietet, ganz gleich ob Mannheim, Heidelberg oder Ludwigshafen.“


Über JLL

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