JLL meldet starke Ergebnisse für das erste Quartal 2018

Umsatz steigt um 10 Prozent auf $ 3,6 Mrd., Fee-Umsatz steigt um 9 Prozent auf $ 1,3 Mrd.

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Pressemitteilung inklusive Umsatztabellen [PDF]

 

CHICAGO, 8. Mai 2018 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL) erzielte im ersten Quartal 2018 eine ausgezeichnete operative Performance mit einem verwässerten Gewinn pro Aktie von $ 0,88 und einem bereinigten verwässerten Gewinn pro Aktie von $ 0,97.

 

  • Diversifiziertes organisches Ertragswachstum weltweit, besonders durch die Geschäftsaktivitäten in den Bereichen Capital Markets und Management
     
  • Margenausweitung in den Regionen Amerika und EMEA sowie bei LaSalle
     
    • Umsatzwachstum in der Region Amerika bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung
       
    • Verbesserung in der Region EMEA vor allem getrieben durch das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich
       
    • Corporate Solutions-Impulse aus den jüngsten Geschäftsabschlüssen
       
    • LaSalle lieferte robuste Erfolgsfees bei gleichzeitiger Generierung von hervorragendem Kundennutzen
       
    • Anhaltende Fortschritte bei der digitalen Agenda
       
  • Starke Cashflows trugen zu einer Reduzierung der Nettoverschuldung um mehr als $ 470 Mio. gegenüber dem Vorjahr bei
     
  • Dividende steigt um 11% auf $ 0,41 je Aktie

 

Kommentar des CEO:
Christian Ulbrich, CEO JLL: „Ein organisches Umsatzwachstum auf breiter Basis und die Margenausweitung waren wesentlich für unser starkes erstes Quartal verantwortlich. Wir haben diese Ergebnisse erreicht, während wir einerseits in unsere globale digitale Agenda investiert und andererseits dabei gleichzeitig bedeutende Fortschritte erzielt haben. Bei gesunden wirtschaftlichen und immobilienwirtschaftlichen Fundamentaldaten in den meisten Märkten weltweit und trotz geopolitischer Herausforderungen rechnen wir auch in diesem Jahr mit einem weiteren Wachstum.“
 

Überblick über die konsolidierte Performance im ersten Quartal 2018: 
  

  • Der konsolidierte Umsatz und der konsolidierte Fee-Umsatz stiegen auf breiter Basis in allen vier Segmenten im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent bzw. 9 Prozent. Der Ausbau des Fee-Umsatzes in den Real Estate Services-Geschäftsbereichen wurde von Capital Markets und Project & Development Services angeführt. Geografisch über die Geschäftsbereiche betrachtet wurde der Anstieg des Real Estate Services-Fee-Umsatzes auf Basis der Landeswährungen von den Regionen EMEA (50 Prozent) und Amerika (40 Prozent) getragen.
     
  • Die konsolidierten betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, betrugen $ 1,8 Mrd. und die konsolidierten Fee basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten, $ 1,2 Mrd.; dies entspricht einem Anstieg von 9 Prozent bzw. 7 Prozent gegenüber 2017.
     
  • Das Umsatzwachstum und die Gesamtperformance von LaSalle sind in erster Linie auf höhere Erfolgsfees für die Veräußerung von Immobilienvermögen im Kundenauftrag zurückzuführen. Die Ergebnisse von LaSalle spiegeln auch solide Managementgebühren und beachtliche Kapitalerträge wider, angeführt von Nettowerterhöhungen im gesamten Co-Investment-Portfolio
     
  • Der den Stammaktionären zurechenbare Nettogewinn betrug $ 40,3 Mio. gegenüber $ 7,2 Mio. im Vorjahr, und das bereinigte EBITDA stieg um 51 Prozent auf $ 107,7 Mio.. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Fee-Umsatzes, belief sich auf 8,4 Prozent in USD und den jeweiligen Landeswährungen gegenüber 6,0 Prozent in 2017. Die konsolidierten Ergebnisse spiegeln die starke Leistung von LaSalle und in der Region Amerika sowie die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr in der Region EMEA wider, teilweise ausgeglichen durch einen leichten Rückgang in der Region Asien/Pazifik. Darüber hinaus spiegeln sich in den Ergebnissen auch weiter steigende Investitionen in Daten, Technologien und Personal wider, einschließlich der der Plattform-Transformation und kundenorientierten Produkten zuzurechnenden Beträge.
     
  • Der verwässerte Gewinn je Aktie betrug $ 0,88 gegenüber $ 0,16 im Jahr 2017, und der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie betrug $ 0,97 gegenüber $ 0,37 im Vorjahr.


   
Bilanzaufstellung und Nettozinsaufwendungen:
 

  • Die Netto-Gesamtverbindlichkeiten stiegen zum 31. März 2018 um $ 323,9 Mio. auf $ 910,1 Mio., verringerten sich jedoch gegenüber dem 31. März 2017 um $ 477,8 Mio. Der Quartalsanstieg spiegelt die jährliche Auszahlung der variablen Vergütung an die Mitarbeiter im ersten Quartal für die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2017 wider. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr spiegelt die nachläufige 12-Monats-Performance des Unternehmens und die Anstrengungen zur Verbesserung des Working-Capital-Managements wider. 
     
  • Der Nettozinsaufwand betrug $ 13,8 Mio., ein Anstieg von $ 13,0 Mio. im Jahr 2017. Der Anstieg des Nettozinsaufwands ist im Wesentlichen auf eine höhere Effektivverzinsung der Finanzverbindlichkeiten des Unternehmens zurückzuführen, die teilweise durch einen Rückgang der ausstehenden durchschnittlichen Finanzverbindlichkeiten kompensiert wurde.
     
  • Der Vorstand hat eine Dividende von $ 0,41 je Aktie angekündigt, entsprechend einer Steigerung um elf Prozent gegenüber $ 0,37 je Aktie bei der im Dezember 2017 ausgeschütteten Dividende. Die Ausschüttung wird am 15. Juni 2018 an die am 18. Mai 2018 zu Geschäftsschluss eingetragenen Aktionäre erfolgen

 
Wichtige Ergebnisse nach Geschäftsbereichen 
 


Region Amerika:

  • Der Umsatz und der Fee-Umsatz in der Region Amerika stiegen gegenüber 2017 um 8 Prozent bzw. 5 Prozent. Dieses Wachstum ist vor allem auf die starke Performance des Geschäftsbereichs Property & Facility Management in den USA zurückzuführen, die vor allem auf den Beginn neuer, im Laufe des Jahres 2017 abgeschlossener Facility-Management-Verträge sowie auf die Erweiterung bestehender Mandate zurückzuführen ist. Die Performance des Geschäftsbereichs Capital Markets in Kanada war bemerkenswert und resultierte auch aus dem anhaltenden Wachstum der Geschäftsfelder Mehrfamilien-Kredit und Kreditbetreuung in den Vereinigten Staaten. Darüber hinaus folgt der solide Beitrag der Vermietung einem robusten zweistelligen Gesamtjahres-Wachstum im Jahr 2017.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, beliefen sich auf $ 713,0 Mio., ein Plus von 3 Prozent gegenüber 2017, und die Fee basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten, betrugen $ 579,9 Mio., ein Plus von 4 Prozent gegenüber 2017. Diese Steigerungen korrelierten mit dem Umsatzwachstum.
     
  • Im Vergleich zum Vorjahr stieg das operative Ergebnis um 44 Prozent und das bereinigte EBITDA um 16 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet auf Basis des Fee-Umsatzes, verbesserte sich auf 10,9 Prozent in USD und lokaler Währung, verglichen mit 9,8 Prozent im Vorjahr; dies spiegelt die oben erwähnte Umsatzsteigerung, die Produktivitätssteigerungen im Quartal sowie die Terminierung der Ausgaben wider.


Region EMEA:

 

  • Sowohl der Umsatz in der Region EMEA als auch der Fee-Umsatz stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Am deutlichsten war der Anstieg des Fee-Umsatzes bei Capital Markets, getrieben durch Investitionsverkäufe in Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich, sowie bei den Project & Development Services in verschiedenen Ländern, insbesondere durch das Tetris-Fit-Out-Business.
      
  • Der Gesamtumsatz in Deutschland ist im Quartalsvergleich in Euro um 10 Prozent (27 Prozent in US Dollar) gestiegen. Der Fee-Umsatz legte im ersten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal in Euro um 7 Prozent und um 23 Prozent in US Dollar zu.
    Die Geschäftsbereiche Capital Markets und Hotels & Hospitality konnten ihren Fee-Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 80 Prozent steigern (in US Dollar verdoppelt).
    Project & Development Services und Tétris Projects stiegen im ersten Quartal um ca. 40 Prozent (60 Prozent in US Dollar) über das Quartalsergebnis des Vorjahres.
    Der Fee-Umsatz von Corporate Solutions ist im Quartalsvergleich um knapp 40 Prozent  (knapp 60 Prozent in US Dollar) gewachsen.
    Im Bereich Advisory blieb der Fee-Umsatz im Quartalsvergleich konstant (Anstieg um 11 Prozent in US Dollar).
    Der Fee-Umsatz aus Vermietungen sank im ersten Quartal 2018 im Vergleich zu einem sehr starken Vorjahresquartal um 18 Prozent (5 Prozent in US Dollar).
    In den Bereichen Asset-, Property-, und Shopping Center Management gingen die Fee-Umsätze im Quartal im Vergleich zu einem starken ersten Vorjahresquartal um etwa 40 Prozent in Euro (30 Prozent in US Dollar) zurück.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen in EMEA, ohne erstattete Aufwendungen, stiegen um 7 Prozent auf $ 647,6 Mio. und die Fee basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten, um 9 Prozent auf $ 370,4 Mio. im Vergleich zu 2017.
     
  • Der Betriebsverlust sank im Vergleich zu 2017 um 41 Prozent, und das bereinigte EBITDA verbesserte sich von einem Verlust in Höhe von $ 20,6 Mio. im vergangenen Jahr auf einen Verlust von $ 7,4 Milo. in diesem Jahr. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Fee-Umsatzes, betrug minus 2,1 Prozent in USD (minus 2,5 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber minus 7,6 Prozent im Vorjahr. Die verbesserte Performance wurde durch das oben erwähnte Umsatzwachstum und den Kostensteigerungen beim Plattform-Management getrieben. Darüber hinaus wurde die Vorjahres-Performance durch Kosten und Aufwendungen in Höhe von $ 10,1 Mio. belastet, die sich im Jahr 2018 nicht wiederholten, insbesondere (i) Kosten im Zusammenhang mit der Abwicklung von Geschäften in einem nicht zum Kerngeschäft zählenden britischen Markt und (ii) Rückstellungen für Verluste bei bestimmten Forderungen



Region Asien/Pazifik:

 

  • In der Region Asien/Pazifik stiegen Umsatz und Fee-Umsatz im Vergleich zu 2017 um 9 Prozent bzw. 4 Prozent. Das Wachstum des Fee-Umsatzes wurde vom Vermietungsbereich in den Märkten Peking und Tokio sowie von den Project & Development Services in Australien angeführt. Geografisch über die Geschäftsbereiche betrachtet wurde der Anstieg des Fee-Umsatzes von China, Japan und Singapur angeführt.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, betrugen $ 390,6 Mio. und die Fee basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten, $ 195,3 Mio.; dies entspricht einem Anstieg von 23 Prozent bzw. 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg der Aufwendungen spiegelt das oben erwähnte Umsatzwachstum sowie $ 3,5 Mio. im Zusammenhang mit höher als erwarteten Kosten für bestimmte Kundenaufträge wider.
     
  • Der Betriebsverlust betrug $ 0,9 Mio. gegenüber einem Betriebsgewinn von $ 5,0 Mio. im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA sank im Vergleich zu 2017 um 44 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Fee-Umsatzes, belief sich auf 2,5 Prozent in USD (3,1 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber 5,9 Prozent im Jahr 2017.

 

LaSalle:
 

  • Umsatz und Fee-Umsatz von LaSalle stiegen vor allem aufgrund der starken Performance der Erfolgsfees im Zusammenhang mit Immobilienverkäufen in der Region Asien/Pazifik. Der Anstieg der Managementgebühren folgte dem anhaltenden Wachstum des Private-Equity-Business und beinhaltete rund $ 3 Mio. an nachfolgenden Managementgebühren, die durch neue Eigenkapitalzusagen in etablierten Fonds erzielt wurden.
     
  • Sowohl im laufenden Jahr als auch in den Vorjahren wurden die Kapitalerträge vor allem durch Nettowerterhöhungen bei Investitionen in Europa und Asien getrieben.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, beliefen sich auf $ 85,4 Mio., ein Plus von 17 Prozent gegenüber 2017, und die Fee-basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten, betrugen $ 84,1 Mio., ein Plus von 18 Prozent gegenüber 2017. Die Steigerungen spiegeln in erster Linie höhere variable Vergütungsaufwendungen infolge des Anstiegs der Erfolgsfees wider.
     
  • Im Vergleich zum Vorjahr stieg das operative Ergebnis um 81 Prozent und das bereinigte EBITDA um über 100 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge belief sich auf 37,4 Prozent in USD (37,2 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber 23,8 Prozent im Vorjahr.
     
  • Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich zum 31. März 2018 auf $ 59,0 Mrd., ein Anstieg um 2 Prozent in USD bzw. in lokaler Währung gegenüber $ 58,1 Mrd. zum 31. Dezember 2017. Der Nettoanstieg der verwalteten Vermögenswerte während des Jahres resultierte aus Akquisitionen in Höhe von $ 2,7 Mrd. und Nettowerterhöhungen in Höhe von $ 1,7 Mrd., die teilweise durch Veräußerungen und Entnahmen in Höhe von $ 3,5 Mrd. ausgeglichen wurden.