JLL: Starker Start ins Jahr 2019

Umsatz im ersten Quartal 2019 steigt um 7 Prozent (um 11 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) auf $ 3,8 Mrd.; Honorarumsatz steigt um 3 Prozent (um 6 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) auf $ 1,3 Mrd.

08. Mai 2019

CHICAGO, 7. Mai 2019 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL) bilanziert die operative Performance im ersten Quartal 2019 mit einem verwässerten Gewinn je Aktie (EPS) von $ 0,46 und einem bereinigten verwässerten EPS von $ 0,89.

•      Wachstum bei Umsatz aus Immobiliendienstleistungen und Honorarumsatz überwiegend organisch

    ◦      Vermietung in der Region Amerika setzt außergewöhnliche Performance fort

    ◦      Corporate Solutions mit zweistelligem Umsatzanstieg

    ◦      Ausgeprägter Rückgang bei Capital Markets in EMEA

•      Margenperformance spiegelt Expansion bei Immobiliendienstleistungen wider

•      Die von LaSalle verwalteten Vermögenswerte erreichen Rekordwert von $ 64,3 Mrd.; Senkung der LaSalle-Erfolgshonorare erwartet

•      Dividendenerhöhung um 5 Prozent auf $ 0,43 je Aktie

•      Abkommen über die transformative Akquise von HFF, einem führenden Kapitalmarktintermediär

„Wir haben im ersten Quartal ein starkes Ergebnis erzielt“, sagte Christian Ulbrich, CEO von JLL. „Insbesondere verzeichnet unser Geschäft in der Region Amerika weiterhin eine fantastische Dynamik und hat unser gesamtes Geschäft mit Immobiliendienstleistungen zu einer Rekord-Performance im ersten Quartal getragen. Aufgrund gesunder Auftragspipelines und widerstandsfähiger Immobilienfundamentaldaten werden wir in der Lage sein, auch 2019 ein weiteres sehr starkes Jahr zu bilanzieren.“

Die konsolidierte Performance im ersten Quartal 2019:

Das Unternehmen erzielte ein überwiegend organisches Wachstum von 12 Prozent beim konsolidierten RES-Umsatz bzw. 8 Prozent beim konsolidierten RES-Honorarumsatz gegenüber 2018. Der Bereich Vermietung führte zu einem Wachstum der konsolidierten Honorarumsätze in den RES-Dienstleistungsbereichen, wobei Property & Facility Management einen nennenswerten Beitrag leistete. Der Rückgang des konsolidierten Capital Markets-Umsatzes wurde im Wesentlichen von der Region EMEA getragen. Geografisch über alle Geschäftsbereiche hinweg wurde das Wachstum des RES-Honorarumsatzes im Quartal weitgehend von Amerika getragen, das 95 Prozent in Landeswährung beisteuerte, gefolgt von Asien-Pazifik (16 Prozent). EMEA hob diese Steigerungen teilweise auf.

Der Umsatzrückgang bei LaSalle spiegelt einen erwarteten Rückgang gegenüber dem Rekordergebnis bei den Erfolgshonoraren im Jahr 2018 wider, der teilweise durch gestiegene Managementgebühren ausgeglichen wurde.

Die konsolidierten betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, beliefen sich auf $ 1,9 Mrd.; dies entspricht einem Anstieg von 10 Prozent gegenüber 2018. Die konsolidierten honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Quartal auf $ 1,3 Mrd. und stiegen damit um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Ertragssteuererstattung betrug $ 0,7 Mio. gegenüber Rückstellungen für Ertragssteuern in Höhe von $ 13,5 Mio. im Jahr 2018. Die Ertragssteuererstattung in diesem Quartal spiegelt die Reduzierung einer zuvor gebildeten Rückstellung für eine unsichere Steuerposition wider. Ohne diesen Einzelposten betrug der effektive Steuersatz des Konzerns für das laufende Quartal 24,5 Prozent.

Der den Stammaktionären zurechenbare Nettogewinn betrug $ 21,3 Mio. gegenüber $ 40,3 Mio. im Vorjahr, das bereinigte EBITDA betrug $ 95,4 Mio. gegenüber $ 107,7 Mio. Der verwässerte Gewinn je Aktie belief sich auf $ 0,46 gegenüber $ 0,88 im Jahr 2018, der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie betrug $ 0,89 gegenüber $ 0,97. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Honorarumsatzes, belief sich auf 7,2 Prozent in USD im Quartal (7,0 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber 8,4 Prozent in 2018.

Die konsolidierte Margenperformance im ersten Quartal zeigt Fortschritte beim Ausbau der Margenausweitung im RES-Geschäft, die trotz eines geringeren Beitrags von Capital Markets um rund 70 Basispunkte (35 Basispunkte in den jeweiligen Landeswährungen) anstieg. Dieser Anstieg wurde durch LaSalle mehr als ausgeglichen, siehe dazu „Die Performance bei LaSalle im ersten Quartal 2019“.

Bilanzaufstellung:

Die Gesamtnettoverschuldung betrug $ 980,1 Mio. per 31. März 2019. Dies entspricht einem Anstieg um $ 690,8 Mio. gegenüber dem 31. Dezember 2018 bzw. $ 70,0 Mio. gegenüber dem

31. März 2018. Die Anstiege spiegeln im Wesentlichen die Auszahlung der jährlichen Vergütung im Erfolgsfall wider, die im ersten Quartal des Jahres erfolgte. Zudem zog EMEA die Zahlung bestimmter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der Einführung einer neuen Finanz-Unternehmenssoftware zum 01. April 2019 vor.

Das Board of Directors des Unternehmens beschloss eine Dividende von $ 0,43 je Aktie. Dies entspricht einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber der im Dezember 2018 erfolgten Zahlung von

$ 0,41 je Aktie. Die Dividende wird am 14. Juni 2019 an die am 17. Mai 2019 zu Geschäftsschluss eingetragenen Aktionäre ausgeschüttet.

Die Performance in der Region Amerika im ersten Quartal 2019:

Der Umsatzanstieg in der Region Amerika wurde von Property & Facility Management sowie von der Vermietung getragen. Die Märkte im Nordwesten, Mid-Atlantic und New York  sowie eine höhere durchschnittliche Dealgröße führten zu einer Rekordperformance im Bereich Vermietung. Das deutliche Umsatzwachstum im Bereich Bewertung, Beratung und Sonstige wurde vom Bewertungsgeschäft in den USA getragen. Der Rückgang bei Capital Markets ist auf ein rückläufiges Gesamtmarktvolumen zurückzuführen.

Die betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, stiegen im ersten Quartal auf $ 838,1 Mio., eine Steigerung um 19 Prozent gegenüber 2018. Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten stiegen im ersten Quartal auf $ 650,4 Mrd., eine Steigerung um 13 Prozent gegenüber 2018. Der Anstieg der Aufwendungen spiegelt das umsatzbedingte Wachstum und die gestiegenen Investitionen in Programme zur Plattform- und Technologietransformation wider.

Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Honorarumsatzes, belief sich auf 12,4 Prozent in USD im Quartal (12,3 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen), ein Anstieg um 150 Basispunkte gegenüber 10,9 Prozent in 2018. Die Steigerung der Ertragskraft ist in erster Linie auf die verbesserte Umsetzung des Umsatzwachstums im Bereich Vermietung und die Initiativen zum Kostenmanagement zurückzuführen.

Die Performance in EMEA im ersten Quartal 2019:

Der Umsatz in EMEA blieb im Vergleich zu 2018 unverändert, der Honorarumsatz ging dagegen leicht zurück, da das Wachstum im Bereich Property & Facility Management von Rückgängen in anderen Dienstleistungsbereichen, insbesondere im Bereich Capital Markets, getrübt wurde. Das Wachstum im Bereich Property & Facility Management war in erster Linie auf die Erweiterung bestehender Mandate bei Corporate Solutions-Kunden, insbesondere im Vereinigten Königreich, zurückzuführen. Der Rückgang im Bereich Capital Markets spiegelt ein rückläufiges Marktvolumen wider und ist auch Folge eines starken Vorjahres, in dem der Honorarumsatz gegenüber 2017 um 32 Prozent angestiegen war. Geografisch über alle Geschäftsbereiche hinweg verzeichnete MENA in diesem Quartal das deutlichste Wachstum beim Honorarumsatz, während das Vereinigte Königreich und Frankreich die deutlichsten Rückgänge verzeichnen mussten.

Der Gesamtumsatz in Deutschland ist im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal in Euro um 9 Prozent und um 1 Prozent in US Dollar gestiegen. Der Umsatz aus Honoraren ging im Quartalsvergleich in Euro um 4 Prozent und in USD um 11 Prozent zurück. Der Honorar-Umsatz aus Vermietungen konnte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 50 Prozent in Euro und um 39 Prozent in USD gesteigert werden.

In den Geschäftsbereichen Capital Markets und Hotels & Hospitality reduzierte sich der Umsatz aus Honoraren im Vergleich zu einem starken ersten Vorjahresquartal um 31 Prozent in Euro und um 36 Prozent in USD.

Der Honorar-Umsatz in den Bereichen Asset-, Property-, und Shopping Center Management sowie Project & Development Services und Tétris Projects ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2 Prozent in Euro und um 10 Prozent in USD zurück.

Der Umsatz aus Honoraren in den Geschäftsbereichen Corporate Solutions und Valuation blieb im Quartalsvergleich in Euro konstant, in USD bilanzierte er um 7 Prozent rückläufig.

Die betrieblichen Aufwendungen in EMEA, ohne erstattete Aufwendungen, betrugen $ 588,2 Mio., ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent. Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten betrugen $ 345,5 Mio. und lagen damit auf gleicher Höhe wie 2018. Die Veränderung bei den Aufwendungen spiegelt eine geringere transaktionsbasierte variable Vergütung sowie niedrigere Bonuszahlungen im ersten Quartal 2018 als ursprünglich erwartet wider, ausgeglichen durch höhere Investitionen in Technologie- und Plattforminitiativen.

Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Honorarumsatzes, belief sich im Quartal auf minus 5,8 Prozent in USD (minus 6,0 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber minus 2,1 Prozent im Vorjahr. Der Rückgang der Ertragskraft spiegelt in erster Linie den Umsatzrückgang im margenstärkeren Transaktionsgeschäft wider.

Die Performance in der Region Asien/Pazifik im ersten Quartal 2019:

Das Umsatz- und Honorarumsatz-Wachstum in der Region Asien/Pazifik wurde angeführt von (i) Property & Facility Management, vor allem aufgrund der Erweiterung bestehender Kundenmandate in Verbindung mit der Gewinnung von Neukunden sowie von (ii) Project & Development Services, insbesondere Dank der Gewinnung von Neukunden in Australien. Dieser Anstieg wurde teilweise durch einen Rückgang im Bereich Capital Markets ausgeglichen, der vor allem auf das Deal-Timing zurückzuführen ist. Geografisch über alle Leistungsbereiche hinweg verzeichnete Japan das stärkste Wachstum beim Honorarumsatz.

Die betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, betrugen $ 406,9 Mio., ein Anstieg gegenüber 2018 um 10 Prozent. Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf $ 197,5 Mio. Der Anstieg der honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen steht im Allgemeinen mit dem umsatzbedingten Wachstum der Aufwendungen im Einklang. Zudem enthielten die Aufwendungen in 2018 über den Erwartungen liegende Aufwendungen in Höhe von $ 3,5 Mio. für bestimmte Kundenaufträge, die sich 2019 nicht wiederholten.

Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Honorarumsatzes, belief sich auf 3,7 Prozent in USD im Quartal (3,8 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber 2,5 Prozent in 2018. Die Steigerung der operativen Performance und die Margenausweitung entsprechen dem obigen Kommentar zu den Aufwendungen.

Die Performance bei LaSalle im ersten Quartal 2019:

Der Anstieg der Managementgebühren konnte den erwarteten Rückgang bei den Erfolgshonoraren nicht ausgleichen, entsprechend rückläufig ist der Umsatz. Der Anstieg der Managementgebühren setzte sich aus einem starken Wachstum bei Private Equity sowie bei Honoraren, die auf verwaltete Vermögenswerte (AUM) aus jüngst getätigten Akquisitionen zurückzuführen sind, zusammen. Der Anstieg bei den Managementgebühren ist bemerkenswert,

da im Jahr 2018 rund $ 3 Mio. aufgeholte Managementgebühren infolge neuer Eigenkapitalzusagen in etablierten Fonds erwirtschaftet wurden.

Die Kapitalerträge in 2019 wurden in erster Linie getragen durch Nettobewertungserhöhungen im Zusammenhang mit Investments in Asien und der Region Amerika.

Die betrieblichen Aufwendungen, ohne erstattete Aufwendungen, betrugen $ 84,4 Mio., ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent. Die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten betrugen $ 81,6 Mio. und lagen damit auf gleicher Höhe wie 2018. Die Aufwendungen spiegeln eine Verringerung des kurzfristigen Teils der variablen Vergütungsaufwendungen aufgrund geringerer Erfolgshonorare wider, die durch abgegrenzte Vergütungsaufwendungen aus signifikanten, im Gesamtjahr 2018 erzielten Erfolgshonoraren ausgeglichen wurden.

Die bereinigte EBITDA-Marge betrug im Quartal 19,5 Prozent in USD (20,3 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber 37,4 Prozent im Vorjahr. Die Margenveränderung spiegelt geringere Erfolgshonorare und Kapitalerträge sowie den oben erwähnten Aufwand für abgegrenzte Vergütungen wider.

Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich per 31. März 2019 auf $ 64,3 Mrd. und nahmen von $ 60,5 Mrd. per 31. Dezember 2018 um 6 Prozent in USD (7 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) zu. Die Zunahme der verwalteten Vermögenswerte war zurückzuführen auf (i) $ 5,9 Mrd. aus den Aviva Investors-Transaktionen in 2018, (ii) $ 2,6 Mrd. aus Akquisitionen und (iii) $ 0,4 Mrd. aus Nettowerterhöhungen, die teilweise durch (iv) Veräußerungen und Entnahmen in Höhe von $ 4,9 Mrd. und (v) Abnahmen aufgrund von Wechselkursschwankungen in Höhe von $ 0,2 Mrd. kompensiert wurden.

 

Kontakt:

Timo Tschammler, CEO JLL Germany, Tel. +49 (0)69 2003 1110

JLL Investor Relations, Tel. +1 312 252 8943

 

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