Pressemitteilung

Kölns Büromarkt bereitet sich auf Flächennachschub vor

Leerstandsquote nach wie vor niedrigste der Immobilienhochburgen

10. Juli 2024

Knut Kirchhoff

Regional Manager Köln
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KÖLN, 10. Juli 2024 – Auch im zweiten Quartal 2024 verbleibt der Kölner Bürovermietungsmarkt im Wartemodus: Mit 35.500 m² liegt der Flächenumsatz auf ähnlichem Niveau wie zu Jahresbeginn. Damit wurde im ersten Halbjahr 2024 ein Umsatz von 71.900 m² erzielt, was einem Minus von acht Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Den Fünfjahresschnitt verfehlt der Wert jedoch deutlicher um 50 Prozent.

„In der Innenstadt verstärkt sich zukünftig der Nachfragedruck nach modernen, ESG-konformen Büroflächen, es mangelt aber weiterhin an Verfügbarkeiten“, sagt Knut Kirchhoff, Niederlassungsleiter JLL Köln. „Mieter ziehen zwischenzeitlich ihre Verlängerungsoptionen: Einerseits hat noch nicht jedes Unternehmen herausgefunden, wie es in Zukunft arbeiten möchte und welche Fläche es dafür benötigt. Andererseits erwarten Unternehmen, dass bald neue Objekte in hochwertigen City-Lagen auf den Markt kommen. Allerdings lässt ein umfangreicher Flächennachschub weiterhin auf sich warten und bei den Eigentümern steigt die Bereitschaft zu Mietvertragsverlängerungen, um ihre Mieter zu halten.“

32.300 m² Bürofläche wurden im ersten Halbjahr fertiggestellt, rund 30 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum. Größere Flächen werden laut Kirchhoff Ende 2024 und 2025 auf den Markt gelangen. „Durch die derzeitig nicht ausreichend hohe Nachfrage werden die neuen Büroobjekte allerdings nicht in vollem Maße vermietet werden können. Dabei ist die Zahl der projektierten Flächen bereits dezimiert, da einzelne Objekte aufgrund hoher Baukosten und nicht erfüllter Vorvermietungsquoten zurückgestellt wurden. Für die City gilt das allerdings nicht.“ Mit einem Umsatz von 15.900 m² bei 42 Abschlüssen war sie im ersten Halbjahr der gefragteste Teilmarkt, obschon die Abschlüsse dort eher kleinteilig ausfielen.

Generell schaffte es kein Abschluss über die Marke von 5.000 m²: Die größte Anmietung entfällt auf den Telekommunikationsdienstleister Avedo, der sich im zweiten Quartal rund 3.500 m² im „Colonius Carré“ in Ehrenfeld/Braunsfeld sicherte. Der Ingenieursdienstleister Worley Projects mietete im ersten Quartal etwa 2.300 m² im „The Ship“ in Ossendorf/Nippes.

Die Leerstandsquote stieg seit dem Jahresstart um lediglich zehn und seit dem Vorjahresquartal um vergleichsweise geringe 40 Basispunkte auf 3,5 Prozent. Damit handelt es sich nach wie vor um die geringste Leerstandsquote der sieben Immobilienhochburgen, gefolgt von Hamburg und Stuttgart mit jeweils fünf Prozent. Zuletzt stagnierte die Spitzenmiete bei 32,50 Euro/m², seit dem Vorjahresquartal legte sie um 50 Cent zu.

 


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