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Es fehlen chinesische Investoren in Deutschland!

Leider sind Chinesen hierzulande als Immobilieninvestoren bislang eher zurückhaltend in Erscheinung getreten. Das ist schade.

21. August 2014

In Hotels und Museen in Berlin, Hamburg und München etwa, sowie bei Sightseeing-Touren auf dem Rhein werden sie in Massen gesichtet. Die Loreley hat es ihnen besonders angetan: „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten…“. Überhaupt Heinrich Heine: einer ihrer deutschen Lieblingsdichter. Na ja, der lebte bekanntlich vornehmlich in Paris. Auch eine der Lieblingsdestinationen unserer Freunde aus dem Riesenreich der Mitte.

Leider sind Chinesen hierzulande als Immobilieninvestoren bislang eher zurückhaltend in Erscheinung getreten. Das ist schade. Denn die eine oder andere Landmark aus deutschen Landen würde gut in ein chinesisches Portfolio passen. Was nicht ist, kann ja noch werden. Denn ist durchaus damit zu rechnen, dass Deutschland als Investitionsstandort zunehmend auch für chinesische Investoren an Bedeutung gewinnen wird. Kapital gibt’s hinreichend – in Peking und Schanghai. Für den deutschen Immobilienmarkt wäre dies insofern höchst interessant, als immerhin drei der sechs weltweit größten Staatsfonds aus China kommen.

Nennenswerte chinesische Investments wurden bislang im Laufe von rund fünf Jahren in einer Größenordnung von etwas mehr als 300 Mio. Euro in Deutschland getätigt, davon 250 Mio. allerdings allein im zurückliegenden Jahr. 2014 gab es dagegen erst ein kleineres Investment, begleitet allerdings durch intensivierte Nachfrage-Aktivitäten. Es darf also gern ein bißchen mehr werden.