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Warum das Feiern von Misserfolgen Europa zum Erfolg in der digitalen Welt verhelfen kann

Es ist zwar nichts Neues, dass sich durch die Digitalisierung Geschäftsmodelle sowie unsere Arbeits- und Lebensweisen ändern, aber es ist immer faszinierend

27. Januar 2014

Es ist zwar nichts Neues, dass sich durch die Digitalisierung Geschäftsmodelle sowie unsere Arbeits- und Lebensweisen ändern, aber es ist immer faszinierend, von Fachleuten einen Einblick in die nächste Generation von Veränderungen zu erhalten. Vielleicht sollten wir uns hier in Europa fragen, warum das Silicon Valley – und die USA insgesamt – die meisten dieser Innovationen anführen. Ein Grund dafür könnte das „Feiern von Misserfolgen“ sein. Das klingt zunächst abwegig, erweist sich jedoch als sehr klug, wenn man darüber nachdenkt. Die meisten großen Unternehmen bleiben bei den neuesten Innovationen zurück. Die schlausten unternehmerischen Initiativen sind häufig in kleineren, reaktionsschnelleren Firmen zu finden.

Ich glaube, dass Europa mehr von einer Unternehmenskultur braucht, in der die Mitarbeiter ihre Ideen verkünden können, bevor sie überanalysiert werden oder im Dickicht der Bürokratie und der Prozeduren verloren gehen. Wir müssen dafür bereit sein, Ideen auszuprobieren, sie scheitern zu lassen und die Ergebnisse öffentlich zu machen. Betrachten wir sie als kreative Beispiele; auch wenn sie vielleicht nicht funktioniert haben, können wir doch viel von ihnen lernen, sodass sich Fehler nicht wiederholen und andere ermutigt werden, den nächsten Schritt zu tun und ihre eigenen Ideen vorzubringen.