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Immobilienmarkt Hamburg: Mit Dynamik und Olympia-Hoffnung ins Jahr 2015

Feuer und Flamme für Hamburg sind alle Marktteilnehmer - Nutzer, Investoren, Entwickler und wir von JLL als deren Berater.

28. Januar 2015

Feuer und Flamme für Hamburg sind alle Marktteilnehmer – Nutzer, Investoren, Entwickler und wir von JLL als deren Berater. Denn der Hamburger Immobilienmarkt präsentiert sich at its best. Wir erleben eine starke Dynamik in allen Segmenten. Dementsprechend konnten unsere Marktprognosen vom vergangenen Jahr weitgehend realisiert werden. Plus 20% bei den Investments und knappe 20% bei den Büroflächenumsätzen sprechen eine deutliche Sprache.

Mit der Bewerbung für die Olympiade 2024 nimmt die Strahlkraft der Stadt weiter zu. Und exakt unter diesen Vorzeichen sollte die positive Dynamik in Deutschlands nördlichster Immobilienhochburg auch in den kommenden Jahren andauern können. Denn Hamburg wird zunehmend attraktiver für internationale Investoren, aus Nordamerika, Europa und Asien. Vor allem asiatische Investoren, darunter auch Chinesen, sondieren den Markt und suchen nach großvolumigen Anlagemöglichkeiten. Schon 2014 war der Ausländeranteil bei den Investments mit 53% knapp dreimal so hoch wie im Fünfjahresdurchschnitt – und drei der fünf größten Transaktionen wurden durch ausländische Investoren getätigt.

Die Pipeline für 2015 ist prall gefüllt – mit vielen Großgesuchen, investment- genauso wie vermietungsseitig. Unternehmen quer über alle Branchen hinweg gehören zu den Interessenten. Denn die hochdiversifizierte Wirtschaft an der Waterkant setzt sich im internationalen Wettbewerb weiter erfolgreich durch: Es werden mehr Arbeitsplätze geschaffen, mehr Studierende kommen nach Hamburg, immer mehr Touristen tummeln sich an Elbe und Alster.

Und die Stadt setzt ihren Kurs der Erneuerung konsequent fort. Die zahlreichen Projekte und BIDs innerhalb des Wallrings, die Hafen City, die Entwicklungen in Hammerbrook/Billwerder stehen als signifikante Beispiele, nicht zu vergessen: Der Sprung über die Elbe nach Süden erweitert den Stadtraum. Wir sehen eine Vielzahl anspruchsvoller Bauten und Projekte voller Fantasie und getragen von der Entschlossenheit der Akteure. Insofern bleibt zu hoffen, dass wir an der Waterkant auch die notorische Flächenknappheit bald in den Griff bekommen werden.